• Maschinenbau

    Mit Kraft und Können durch den Steilhang

    Die im Oberbergischen Kreis gelegene Stadt Wiehl ist hinsichtlich ihrer Fläche und Einwohnerzahl nicht gerade groß, hat aber dennoch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten: eine öffentlich begehbare Tropfsteinhöhle mit einem 868 m langen Gangsystem, einen 13,4 km Panoramasteig, den sogenannten Bierweg, das Museum „Achse, Rad und Wagen“, das die 5.500-jährige Geschichte des Fahrzeugbaus darstellt und einen Wildpark mit einem 1,8 km langen Naturlehrpfad. Steil, drückend, instabil Eine temporäre Sehenswürdigkeit bot die Stadt Wiehl Ende Mai 2020 mit der Erneuerung einer 275 m langen Mischwassersammelleitung unter ziemlich schwierigen Rahmenbedingungen: Verlauf der zu erneuernden Rohrleitung an einem Steilhang 7 m unterhalb einer Landstraße gelegen eingebettet in massivem und zerklüftetem Fels drückender Hang extrem…

  • Maschinenbau

    Längenrekord für das Breitband

    Die Liste mit Deutschlands sogenannten unterversorgten Haushalten mit Zugang zu modernen Datennetzen ist heute immer noch lang, obwohl laut Digitaler Agenda der Bundesregierung bis Ende 2018 bundesweit sogenannte NGA-Netze („Next Generation Access“) verfügbar sein sollten. Verwunderlich ist das nicht, zieht sich doch die Zeit von der Antragstellung zur Förderung aus dem Bundesförderprogramm zur Digitalisierung bis hin zum Surf-Start am heimischen Computer wie Kaugummi. Dass die Herstellung der notwenigen Leitungs-Infrastruktur deutlich beschleunigt werden kann, zeigte sich im norddeutschen Handewitt. Schnelles Internet für 1.000 Haushalte Die Gemeinde Handewitt, nur wenige Kilometer westlich von Flensburg gelegen, ist eine dieser Gemeinden mit unterversorgten Haushalten. Vor drei Jahren hat sie das „Projekt Glasfaserausbau“ gestartet, im…

  • Maschinenbau

    Insel unter Hochspannung

    Dank grabenloser Technik fließt der elektrische Strom auf der nordfriesischen Insel Sylt nur noch unter der Erde. Um die Stromversorgung zu optimieren und mehr als 7 Kilometer 60.000-Volt-Freileitung abbauen zu können, hatte die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) stolze 16,5 Millionen Euro investiert. Für die neue unterirdische Stromversorgung wurde eine rund 800 Tonnen schwere und 15 km lange 110.000-Volt-Starkstromleitung vom Festland durch den Grund der Nordsee und von dort über ein neues Hochspannungslandkabel bis zum Umspannwerk Keitum auf der Insel fortgeführt. Die Verlegung der Leerzrohre für die Anbindung des Seekabels im Watt und die Stromtrassen auf der Insel war ein Fall für die Nodig-Profis von Paasch Rohrleitungsbau, die dafür hauptsächlich…