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Buchtipp: Moderne Märchen
Alte Literatur mit Aussagen für die moderne Zeit: Diese Bücher von Ernst Luger und Walter-Uwe Weitbrecht greifen die Form des Märchens und der Fabel auf. In den klassischen Märchen und märchenhaften Bestsellern der Weltliteratur geht es um Reichtum und Armut, Betrug und Aufrichtigkeit, Gewinnen und Verlieren, Fake News und den schönen Schein. In Fabeln vermitteln Tiere eine Pointe, die zu Weisheit und Erkenntnis anregt. Vorhang auf: In „Narreng’schichten“ (ISBN: 978-3-95716-275-5) gibt Ernst Luger bekannten Märchenfiguren eine Bühne. Er lässt sie bei einem Fest in „Humulusien“ auftreten. So nennt er die Metropole zwischen Himmel und Erde, in der quasi alle Gestalten, die jemals von berühmten Autoren erdacht wurden, zu Haus sind.…
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30 Jahre deutsche Einheit: Lebensabschnitte, Umwege – Biografien aus dem vereinten Deutschland
Zum Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung lassen diese biografischen Romane aus dem Verlag Kern Stimmen und Stimmungen von Grenzgängern zwischen Ost und West zu Wort kommen. Hinfallen – aufstehen – weitermachen: In „Umwege“ macht Walter Kehr mit der Biografie eines „Stehaufmännchens“ Mut, nach Rückschlägen nicht aufzugeben. Sein Protagonist Roland Spitzacker blickt als Rentner auf 30 Jahre Leben in der DDR und gut 30 Jahre im wiedervereinigten Deutschland zurück. Im Arbeits- und Berufsleben ebenso wie seiner Privatsphäre musste er mitunter ziemlich schmerzhafte Rückschläge einstecken. Doch so oft er auch hinfiel, er stand immer wieder auf und bezeichnet sich deshalb selbst als Stehaufmännchen. Er möchte den Menschen, die nach Schicksalsschlägen nicht mehr an…
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30 Jahre wiedervereinigtes Deutschland: Kindertage und Seniorenleben
30 Jahre lang ist das vormals geteilte Deutschland eins: Was hat sich seitdem entwickelt? Welche Erinnerungen bleiben von der DDR? Nicht die große Politik und die weltbewegende Geschichte, sondern das Erleben einfacher Leute bekommt hier eine Stimme in den folgenden Büchern aus dem Verlag Kern. Hans-Jürgen Maigut, ein gebürtiger Rudolstädter, erzählt von seinen Kindertagen in Thüringen und weckt damit wunderbare Erinnerungen an eine unbeschwerte Kindheit: In „Als ich die Welt mit Kinderaugen sah" (ISBN: 978-3-95716-009-6) erzählt er humorvolle Lausbubengeschichten von Streichen und Missgeschicken, Schule und Familie – immer mit ostdeutschem Hintergrund. fröhliche Erinnerungen aus der Mitte der Bevölkerung, die auch Nicht-Thüringer an ihre Kindheit erinnern werden. Viele Beobachtungen des Alltags…
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30 Jahre wiedervereinigtes Deutschland: Kleinteilige Mauerreste
30 Jahre lang ist das vormals geteilte Deutschland eins: Was hat sich seitdem entwickelt? Welche Erinnerungen bleiben von der DDR? Was hat Menschen kurz nach der Wende und in den anschließenden Jahren des Umbruchs bewegt? Diese Themen berühren folgende Bücher aus dem Verlag Kern. „Auf dem Fahrrad macht man keinen Mittagsschlaf“ (ISBN: 978-3-95716-228-1) ist ein Buch für Leute, die gerne mit dem Fahrrad unterwegs sind. Der Fahrrad-Enthusiast Heinz Engelhardt fährt eine Tour von Zella-Mehlis durch Mainfranken ins hessische Maintal. Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung reflektiert Engelhardt seine Weltsicht immer noch durch seine ostdeutsche Brille und stolpert dabei gelegentlich über kleinteilige mentale Mauerreste zwischen Ost und West. Er trifft die unterschiedlichsten…
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30 Jahre deutsche Wiedervereinigung: Der lange Arm der Stasi, prägende Brüche und die Kraft der Erotik
Das Ende der DDR wurde vor 30 Jahren besiegelt, aber in den Lebensgeschichten, die vor dem Mauerfall begonnen hatten, finden sich noch Spuren der DDR-Vergangenheit. In ihrem Roman „Sag mir, was ich tun soll“ (ISBN: 978-3-95716-323-3) arbeitet Dora P. Sperling intensiv und mitreißend heraus, wie eine „alte Geschichte“ das Leben von zwei Paaren noch nach Jahrzehnen belastet. „Abserviert!“ – auch nach über 40 Jahren fällt Petra nur dieses eine Wort ein, als sie beim Klassentreffen ihrer einstigen Jugendliebe, ihrem Biologielehrer Fred, gegenübersteht. Obwohl ihr bewusst wird, dass sie einen alten, hinfälligen Mann vor sich hat, beschließt sie, sich zu rächen. Dabei unterschätzt sie den Charme dieses Mannes und kommt zufällig…
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Buchtipp zum Welt-Alzheimertag (21.9.): Das Leben mit einem an Demenz erkrankten Partner meistern
Liebevoll und gleichzeitig sachkundig einen an Demenz erkrankten Angehörigen pflegen – wie macht man das? In „Ich bleibe bei dir bis ans Ende“ (ISBN 9783957162243, Verlag Kern). verbindet Elisabeth Stindl-Nemec ihre persönliche Erfahrung mit gut recherchierten Informationen. Sie zeigt auf, wie eine Paarbeziehung trotz Krankheit, auch im sich verändernden Zustand, bestehen bleiben kann. Demenz betrifft viele Menschen: Als Erkrankte ebenso wie als pflegende Angehörige. Die Krankheit verändert die Persönlichkeit und stellt auch die Familie und den Freundeskreis vor große Herausforderungen. Schleichend verliert der Patient das Gedächtnis und der Merkfähigkeit. Besonders gravierend und belastend ist jedoch die Veränderung der Persönlichkeit – der vertraute und geliebte Mensch wird fremd, unberechenbar, unzugänglich. Elisabeth…
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30 Jahre deutsche Wiedervereinigung: Ein Berlin-Roman über Zufälle, die ein Leben prägen
Berlin – Regierungshauptstadt, Zentrum des Mauerfalls – ist der Schauplatz des Romans „Lebens-Abschnitte – Nichts ist zu Ende“, (ISBN 978-3-957162533, Verlag Kern) von Rainer Grebe. Manchmal scheint das Leben aus lauter Zufällen zu bestehen: Menschen, die einem begegnen, Schicksalsschläge, einprägsame und prägende Erfahrungen. Diese Gedanken beschäftigen Rainer Grebe, wenn er von Max aus Berlin erzählt. Max‘ Leben besteht aus Höhen und Tiefen, ist voll mit Liebe und Freundschaft – ohne dass sich Max dessen immer bewusst ist – ist aber auch nicht frei von Rückschlägen und Dramen. Aber – es ist niemals zu Ende – es gibt stets einen neuen Anfang. So wie er in seiner geteilten Stadt die politischen…
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Parkinson Krankheit und Humor – geht das?
Der Autor Helmut Schröder richtet den Blick auch auf ein ernstes Thema: den Umgang mit der Parkinsonschen Krankheit. Tausende Menschen sind von der unheilbaren, aber differenziert behandelbaren Krankheit betroffen. Helmut Schröder kleidet die schwierigen Erfahrungen mit den Einschränkungen, er selbst durch die Krankheit erfahren hat, in ermutigende Verse: „Alltagspoesie für Optimisten“ (ISBN: 978-3-95716-215-1, Verlag Kern), einer unterhaltsamen Lektüre mit Tiefgang. Der Grundtenor von Zuversicht und Hoffnung bleibt immer erhalten. Ob Ehestreit, Schachspiel oder ein geklautes Fahrrad: Alles lässt sich in Reime verpacken. Das ist die eine Seite von Die andere Seite: Das Kapitel für seine Mitpatienten, das er ,,Optimistische Parkinsongedichte” nennt. Es ist selbstverständlich auch für Angehörige und Freunde geeignet…
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„Guru statt Jesus“: Wenn die Suche nach Gott in die Abhängigkeit führt
Wie kann es geschehen, dass intelligente und einsichtsfähige Menschen ihre Autonomie, ihre Individualität und Würde freiwillig ablegen? Was geschieht in einer religiösen Gruppe, die ihre Mitglieder zu einer gleichgeschalteten Einheit formt? Berndt Bleckmann hat sich auf die Spur einer Frau mit einem außergewöhnlichen Lebensweg begeben: Eine Nonne beginnt nach vielen Jahren in einem Benediktinerinnenkloster ein neues Leben in einem indischen Ashram. In „Guru statt Jesus“ (ISBN: 978-3-95716-321-9, Verlag Kern) analysiert Bleckmann die Autobiografie der Frau, die sich nach ihrem Eintritt in die Sektenkolonie Radham Soami Satsang im indischen Beas (Punjab) Shraddha Liertz nennt. Er beleuchtet ihren Weg aus psychologischer Sicht und wirft viele Fragen auf. Ein spannendes und aufschlussreiches Sachbuch…
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Zum Schulbeginn: Idealismus und Abgründe
Sie muss es wissen: Mehr als 40 Jahre lang war Doris Vogt-Köhler als Lehrerin an verschiedenen Schulen, überwiegend im sonderpädagogischen Bereich, tätig. Und seit Jahrzehnten lebt sie in Weimar. Beides verschmilzt in ihrem Roman „Gestrandet in Weimar“ (ISBN 9783957162113). Gerade zum Schulbeginn eine passende Lektüre, die bei Lehrkräften, Eltern und (ehemaligen) Schülern eine Saite zum Klingen bringt. Mal sarkastisch, mal ratlos, mal verzweifelt ringt Lehrerin Elvira Jung um die Aufmerksamkeit ihrer Schüler. Ihr Idealismus rennt an gegen emotionale Eisblöcke bei den Kindern, Eltern und im Lehrer-Kollegium. Träge und unwillig, verletzlich und verschlossen, einfach rätselhaft sind die Teenager. Aber auch bei den Eltern tun sich Abgründe des Zwischenmenschlichen auf. Zwischen allen…