Finanzen / Bilanzen

paragon nimmt Umsatz und Ergebnisprognose infolge von COVID 19 Pandemie zurück

.
– Aussagen der Autohersteller deuten auf längere Werkschließungen und langsameren Wiederanlauf der Produktion als zunächst erwartet hin – vollkonsolidierte Voltabox meldet deutlich reduzierte Abrufe der Kunden
– Umsatzausfälle können im Jahresverlauf nicht mehr kompensiert werden – aktuell keine verlässliche Prognose möglich
– Veröffentlichung von Konzernabschluss und Hauptversammlung werden verschoben – Auswirkungen der COVID-19 Epidemie werden im Geschäftsbericht 2019 abgebildet

paragon [ISIN DE0005558696] erwartet, dass die Geschäftsziele für das Jahr 2020 als Folge der COVID-19 Pandemie nicht erreicht werden können. Geringere Kundenabrufe und Logistikprobleme bei der vollkonsolidierten Finanzbeteiligung Voltabox sowie Signale der Automobilkunden zum Fahrzeugabsatz im weiteren Jahresverlauf deuten auf längere Werkschließungen und einen langsameren Wiederanlauf der Produktion als zunächst erwartet hin. Die Geschäftsführung zieht daher die Umsatz- und Ergebnisprognose für 2020 zurück. Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung infolge der aktuellen Einschränkungen macht eine verlässliche Guidance aktuell nicht möglich. Bedingt durch die derzeitige Situation verschiebt die Gesellschaft zudem die Veröffentlichung ihres Konzernabschlusses und die Hauptversammlung.

Nachdem die vollkonsolidierte Finanzbeteiligung Voltabox eine deutliche Eintrübung ihrer Geschäftsaussichten für das laufende Jahr infolge der COVID-19 Pandemie bekanntgegeben hat, erwartet nunmehr auch der paragon-Konzern geringere Abrufe seiner Direktkunden aus der Automobilindustrie. Die Geschäftsführung geht daher nicht mehr davon aus, dass die erlittenen Umsatzeinbußen im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres kompensiert werden können. Die Prognose für 2020 wird daher zurückgenommen. Vor dem Hintergrund der geringen Visibilität in Bezug auf die wirtschaftlichen Konsequenzen der COVID-19 Pandemie ist eine verlässliche Prognose zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.

„Durch den sehr hohen Anteil an Produkten, für die wir alleiniger Lieferant sind, ist paragon unverändert ein bedeutender Zulieferer für eine Vielzahl von global tätigen Automobilherstellern. Die Corona-Krise nimmt für unsere Kunden jedoch größere Ausmaße an als gedacht, auch wenn sich beispielsweise der chinesische Markt bereits wieder spürbar erholt“, sagt Klaus Dieter Frers, Gründer und Vorsitzender der Geschäftsführung von paragon.

Die Geschäftsführung hat zudem vor dem Hintergrund der geltenden Versammlungsbeschränkungen beschlossen, die ordentliche Hauptversammlung nicht wie geplant am 13. Mai 2020 durchführen, sondern auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Der neue Termin wird nach Möglichkeit innerhalb der gesetzlichen Frist liegen.

Die Anpassung des Finanzkalenders gibt dem Konzern die Gelegenheit, die aufgrund der COVID-19 Pandemie im ersten Quartal deutlich veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch noch im Geschäftsbericht 2019 abzubilden. Zu den Faktoren, die im Abschluss dargestellt werden sollen, zählen neben den prognostizierten Effekten auf das globale Wirtschaftswachstum und damit auf das paragon Geschäft auch der beabsichtigte Verkauf der Finanzbeteiligung Voltabox sowie Konsolidierungseffekte. Sobald die Implikationen bewertet und verarbeitet worden sind, wird die Gesellschaft einen neuen Termin für die Veröffentlichung des Konzernabschlusses 2019 bekanntgeben.

Über paragon GmbH & Co. KGaA

Die im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutsche Börse AG in Frankfurt a.M. notierte paragon GmbH & Co. KGaA (ISIN DE0005558696) entwickelt, produziert und vertreibt zukunftsweisende Lösungen im Bereich der Automobilelektronik, Karosserie-Kinematik und Elektromobilität. Zum Portfolio des marktführenden Direktlieferanten der Automobilindustrie zählen im Segment Elektronik innovatives Luftgütemanagement, moderne Anzeige-Systeme und Konnektivitätslösungen sowie akustische High-End-Systeme. Im Segment Mechanik entwickelt und produziert paragon aktive mobile Aerodynamiksysteme. Darüber hinaus ist der Konzern mit der ebenfalls im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutschen Börse AG in Frankfurt a.M. notierten Tochtergesellschaft Voltabox AG (ISIN DE000A2E4LE9) im schnell wachsenden Segment Elektromobilität mit selbst entwickelten und marktprägenden Lithium-Ionen Batteriesystemen tätig.

Neben dem Unternehmenssitz in Delbrück (Nordrhein-Westfalen) unterhält die paragon GmbH & Co. KGaA bzw. deren Tochtergesellschaften Standorte in Suhl (Thüringen), Landsberg am Lech und Neu-Ulm (Bayern), Markgröningen und St. Georgen (Baden-Württemberg), Limbach (Saarland), Aachen (Nordrhein-Westfalen) sowie in Kunshan (China), Oroslavje (Kroatien) und Austin (Texas, USA).

Mehr Informationen zu paragon finden Sie unter: www.paragon.ag.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

paragon GmbH & Co. KGaA
Bösendamm 11
33129 Delbrück
Telefon: +49 (5250) 9762-0
Telefax: +49 (5250) 9762-60
http://www.paragon.ag/

Ansprechpartner:
Stefan Westemeyer
Telefon: +49 (5250) 9762-100
Fax: +49 (5250) 9762-63
E-Mail: investor@paragon.ag
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel