Musik

Zwischentöne – Musikalisch unterwegs in Zeiten von Corona

Das Philharmonische Staatsorchester nutzt die durch die Corona-Pandemie entstandene Aussetzung des regulären Spielbetriebs der Staatsoper und Elbphilharmonie kreativ und bringt die Musik in die Stadt. Unter dem Motto „Zwischentöne“ präsentieren kleine Ensembles verschiedene musikalische Formate an Orten, die normalerweise nicht als Konzertbühne genutzt werden, vom Schwimmbad über das Seniorenheim bis hin zur Traditionskneipe. Damit wollen die Musikerinnen und Musiker Kultur zu den Menschen bringen und gleichzeitig an die Orte erinnern, die seit Wochen nicht aufgesucht werden können.

Unter dem Motto „Junge, komm‘ bald wieder!“ spielen Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters kurzes kammermusikalisches Repertoire an Orten in Hamburg, die für die Menschen derzeit nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind. „In dieser Ausnahmezeit möchten wir als Orchester der Hansestadt die Orte musikalisch ins Gedächtnis der Menschen bringen, die wir alle seit Wochen so sehr vermissen“, so Orchestervorstand Thomas Rühl. Orchesterintendant Georges Delnon ergänzt: „Gemeinsam mit den Institutionen, die ähnlich wie wir, auch erst lernen müssen, ohne den direkten Austausch mit unserem Publikum umzugehen, wollen wir diese Zeit musikalisch bereichern.“ Dazu zählen etwa die Alster-Schwimmhalle, das Metropolis Kino oder die Kultkneipe „Klimperkiste“ in der Hamburger Innenstadt. Und natürlich sind auch Institutionen wie der Musikkindergarten Hamburg und das KomponistenQuartier mit von der Partie.

Um das von der physischen Teilnahme ausgeschlossene Publikum zu erreichen, lädt das Orchester über seine digitalen Kanäle und die sozialen Medien zur virtuellen Teilnahme an der kleinen Konzertreihe ein. „Junge, komm‘ bald wieder“ finden Sie digital auf www.staatsorchester-hamburg.de bzw. auf den sozialen Kanälen der Philharmoniker wie YouTube, Facebook, Twitter und Instagram.

Auch offline ist das Orchester aktiv. Da in den älteren Bevölkerungsgruppen viele Menschen noch nicht so digital vernetzt sind, besuchen Mitglieder des Orchesters gezielt Senioren- und Pflegeheime, um Menschen mit einem musikalischen Gruß zu überraschen, die es momentan schwer haben, die einsam, pflegebedürftig oder verunsichert sind. „Philharmoniker to go“ lautet der Titel dieses Projekts, in dem kleine Formationen unter strenger Einhaltung der vorgegebenen Abstands- und Kontaktbeschränkungsregeln zumindest für einen kurzen Augenblick Kultur zurück in den Alltag bringen. Unter der Email-Adresse togo@staatsorchester-hamburg.de können sich interessierte Institutionen melden.

Außerdem ist das Philharmonische Staatsorchester im Streaming-Angebot der Staatsoper Hamburg zu erleben. Aktuell sind als Video-on-Demand abrufbar die Produktion La Passione, die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach in der Bildsprache von Romeo Castellucci und dirigiert von Kent Nagano sowie zwei Liebermann-Opern aus den Archiven der Staatsoper: Zar und Zimmermann (1969) und Die Zauberflöte (1971). Es werden weitere Produktionen folgen. Zudem sind im Blog der Staatsoper Video-Beiträge der Ensemblemitglieder der Staatsoper und des Philharmonischen Staatsorchesters abrufbar. Weitere Informationen unter www.staatsoper-hamburg.de.

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