Kommunikation

Zukunftssichere Infrastruktur für Minden: Glasfaser Nordwest beginnt mit Bau von 5.800 Glasfaseranschlüssen

  • Glasfaser Nordwest beginnt im Juni 2021 mit dem Bau eines Glasfasernetzes in Minden.
  • Das Netz wird bereits Mitte 2022 fertiggestellt und Bandbreiten von bis zu 1.000 MBit/s ermöglichen.
  • Insgesamt werden über 5.800 Haushalte und Unternehmensstandorte mit modernen FTTH-Anschlüssen (Fiber To The Home) versorgt.

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest, ein Gemeinschaftsunternehmen von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG, hat die Bauarbeiten für ein neues Glasfasernetz angekündigt. Das Infrastrukturprojekt wird in Minden Rodenbeck und Minden Dützen-Bölhorst über 5.800 Haushalte und Unternehmensstandorte mit moderner Glasfaser versorgen.

Geschäftsführer Christoph Meurer: „Wir freuen uns, mit diesem Projekt einen echten Beitrag zur Digitalisierung der Stadt leisten zu können. Das neue FTTH-Netz bringt viel Zukunftssicherheit. Von Beginn an werden Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s möglich sein – perspektivisch gibt das Netz noch viel mehr her.“

Bürgermeister Michael Jäcke: „Die Stadt Minden legt großen Wert auf den flächendeckenden Glasfaserausbau. Das haben wir bereits seit 2015 in unserem Wirtschaftsförderungskonzept verankert. Dass die Stadtbezirke Rodenbeck, Dützen und Bölhorst ab Sommer 2022 „ans Netz gehen“, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft. Minden soll weiterhin wachsen und sowohl als attraktiver Wohnort, wie auch als Wirtschaftsstandort für Unternehmen gefragt sein.“

Neue Zukunftssicherheit durch moderne Infrastruktur

Das Glasfasernetz wird bis in die Häuser und Wohnungen der Anwohner verlegt. Da also komplett auf klassische Kupferkabel verzichtet wird, ist das neue Netz nahezu störungsfrei und kann auch auf großen Entfernungen stabile Bandbreiten liefern. Somit werden die Anwohner in dem Ausbaugebiet mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s surfen können.

Neue Freiheiten bei der Anbieterwahl

Glasfaser Nordwest ist reiner Infrastrukturanbieter und vertreibt keine eigenen Endkundenprodukte. Um einen FTTH-Anschluss und den passenden Internettarif zu beauftragen, können sich die Anwohner in den Ausbaugebieten an einen der Vermarktungspartner von Glasfaser Nordwest wenden: In Minden sind das Telekom Deutschland und EWE.  Später in diesem Jahr können Interessenten die neuen Tarife buchen.

Ausbau in zwei Stufen

Der Ausbau beginnt auf öffentlichem Grund mit dem Verteilnetz. Dieses besteht aus vielen unterirdischen Hauptkabeln und diversen Knotenpunkten. Die Glasfasern enden zunächst vor den Grundstücken der Anwohner – sobald ein Interessent dann einen Glasfaseranschluss beauftragt, wird die Immobilie an das Netz angeschlossen.

Erfahrener Partner im Ausbau

Als Ausbaupartner führt das EWE NETZ die Bauarbeiten für das neue Glasfasernetz im Auftrag von Glasfaser Nordwest durch. EWE NETZ ist für die ganzheitliche Baukoordination und Baudurchführung zuständig und wird sowohl das Verteilnetz in den Straßenzügen als auch die Hausanschlüsse bauen. Bis Mitte 2022 sollen die Bauarbeiten in Minden Rodenbeck und Minden Dützen-Bölhorst abgeschlossen werden.

Über die Glasfaser NordWest GmbH & Co. KG

Das Unternehmen Glasfaser Nordwest wurde Anfang 2020 als Joint Venture von Telekom Deutschland GmbH und EWE AG gegründet. Das Gemeinschaftsunternehmen im Paritätsprinzip übernimmt in großen Teilen des Nordwestens den eigenwirtschaftlichen FTTH-Ausbau. Dabei ist Glasfaser Nordwest für die Ausbauentscheidung und -koordinierung sowie den Betrieb des Netzes verantwortlich. Das Joint Venture möchte bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte mit Glasfaser erreichen und wird hierfür bis zu zwei Milliarden Euro investieren. Diese neue Infrastruktur wird dem gesamten Telekommunikationsmarkt diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt. Zunächst werden die Partner EWE und Telekom Deutschland das Netz von Glasfaser Nordwest nutzen – perspektivisch sollen Kooperationen mit weiteren Vermarktungspartnern folgen. Diese Öffnung des Netzes für andere Marktteilnehmer sorgt dafür, dass die Menschen im Nordwesten mehr Freiheiten bei der Wahl des Telekommunikationsanbieters haben.

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