Sport

Zusammenhalt für die gemeinsame Kieler Woche

Auch 2021 wird es keine Kieler Woche (4. bis 12. September) in gewohntem Format geben. Stand die Ausgabe 2020 noch unter der Kernaussage „Segeln first“, ist 2021 jedoch eine gemeinsame Kieler Woche von Segelsport und Festival das große Ziel. Natürlich alles unter Beachtung der Pandemie-Regeln zum Schutz der Aktiven, der Organisation und der Gäste.

Die Kieler Woche 2020 stand ganz und gar im Zeichen des Segelsports, der nach langer Corona-Pause der Kieler Woche kollektiv entgegenfieberte. Zahlreiche Qualifikationen für die Olympischen Spiele (nicht nur der deutschen Nationalmannschaft) standen im Blickpunkt einer Kieler Woche, die sehr hochkarätig besetzt war. Doch auch die Bauzäune mit Hinweisen zu Abstandsregeln und Hygiene-Vorschriften, das Kohorten-Prinzip, abgegrenzte Areale, Tests und Temperaturmessungen beim Eintritt in Schilksee, digitale oder Hybridangebote in der Stadt prägten diese Großveranstaltung der ganz besonderen Art.

Auch in diesem Jahr wird die Kieler Woche (4. bis 12. September) nichts gemein haben mit den Veranstaltungen der Vergangenheit. Vier Wochen nach den Olympischen Spielen sind die Vorzeichen gänzlich anders. Viele Klassen, darunter vor allem die olympischen, haben Parallelveranstaltungen und können nicht in Kiel starten. Dazu musste das Kieler Organisationsteam sehr flexibel auf einen neuen Klassenmix und die integrierte Star-Weltmeisterschaft reagieren. Jetzt sind die 16 Klassen, die Star- und die Fareast-WM sowie die Seebahnen angepasst sortiert.

Ab sofort wird das Meldeportal mit dem Klassenmix auf manage2sail.com geöffnet. Die Aktiven können ihre Meldung für Juni stehen lassen (sie wird dann automatisch für September übernommen), können sich neu anmelden oder abmelden (bis 1. Juni). Bei einer Abmeldung oder für den Fall, dass die Klasse abgesagt wurde, wird das Meldegeld rückerstattet.

Die Pandemie ist noch nicht überwunden, und auch der Segelsport befindet sich immer noch im Verschiebe- und Absage-Modus. Für die verschobene Kieler Woche 2021 steht (neben der Gesundheit aller Beteiligten) eine gemeinsame Kieler Woche für Segelsport und Festival im Vordergrund. Aussagen wie „Näher am Original“ (so Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer), „Regattasport und das Festival gehören einfach zusammen, damit es eine ‚richtige‘ Kieler Woche wird“ (Carsten Krage, Vorsitzender des Kieler Yacht-Clubs), „Die Aussichten auf eine ‚richtige‘ Kieler Woche wachsen mit jedem weiteren Monat“ (Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther) unterstreichen, worum es geht: eine möglichst originale Kieler Woche, die seit 1882 die Segelwelt nach Kiel lockt, im Laufe der Jahrzehnte zur weltgrößten Segelveranstaltung wuchs und die seit 1949 mit der Festwoche zusammengelegt wurde, gemeinsam zu feiern.

„Eine Trennung von Segelwoche und Festival kann keine Alternative sein“, ist auch Dirk Ramhorst, Organisationsleiter der Kieler-Woche-Regatten, überzeugt. Doch die Verschiebung in den September hat Auswirkungen auf den Part des Segelsports der Kieler Woche. Zahlreiche Klassen hatten ihre Europameisterschaften bereits in den Herbst gelegt, die sich nun mit der Kieler Woche überschneiden.

Zudem verlangt eine zeitliche Verschiebung nicht nur die Flexibilität der Aktiven sondern auch der Veranstalter/-innen. „Wir können uns dabei bei allen Wettfahrtleitungen nur bedanken, dass sie alle Hebel in Bewegung gesetzt haben, um dabei zu sein und so die Wettfahrten zu ermöglichen. Viele Crews hatten bereits ihren Urlaub gebucht und/oder waren bei anderen Regatten eingeplant“, so der oberste Wettfahrtleiter Fabian Bach, der auch für sich selbst alle Register ziehen musste. Insgesamt sieben Bahnen im ersten und sechs im zweiten Teil (inklusive Star-WM und Seebahnen) sind geplant und maximal möglich. Wegen der zeitgleichen EM in Tschechien mussten die Klassen 49er, 49erFX und Nacra 17 abgesagt werden. Auch Laser Standard, Nacra15, FD und der nach den Spielen in Tokio nicht mehr olympische Finn werden nicht ausgeschrieben.

„Wir werden den Rahmen für eine hochkarätige Veranstaltung bieten“, verspricht Dirk Ramhorst. Mitgetragen wird die Verlegung nicht nur von Politik und den Aktiven, sondern auch von den Partnern der Kieler Woche. „Wir haben unfassbar starke Partner, auf die wir stolz sein können“, erklärt Sven Christensen, Geschäftsführer der KYC-Marketingagentur Point of Sailing. Und die halten auch in schweren wie in guten Zeiten zu der größten Segelveranstaltung der Welt.
Sportliche Höhepunkte der Kieler Woche sind zweifelsohne zwei integrierte Weltmeisterschaften. Die Stare (4. bis 11. September) und die Fareast 28R (4. bis 8. September) kämpfen um ihre WM-Medaillen.

Die der neuen Situation und dem neuen Termin angepasste Ausschreibung ist zu finden unter: www.kieler-woche.de/ausschreibung, Meldungen sind unter www.manage2sail.de
möglich.

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http://www.kieler-woche.de/

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