Bauen & Wohnen

6-Seen-Wedau: Wettbewerb für öffentlich geförderten Wohnungsbau gestartet

Für das Flächenentwicklungsprojekt 6-Seen-Wedau hat die GEBAG nun den Planungswettbewerb für zwei Baufelder gestartet, in denen überwiegend öffentlich geförderter Wohnungsbau realisiert werden soll. Die beiden Baufelder liegen im Quartier „Am Wasserturm“, das nördlichste der insgesamt vier neuen Quartiere im Baugebiet 6-Seen-Wedau. In diesem Quartier entstehen zudem ein
Nahversorgungszentrum sowie eine Kindertagesstätte und eine Grundschule.

„Die GEBAG und die Stadt Duisburg verfolgen mit 6-Seen-Wedau hohe Ambitionen für einen zukunftsfähigen Städtebau“, erläutert Bernd Wortmeyer, Geschäftsführer der GEBAG. „Bei der Planung für die Quartiere spielen Aspekte wie eine wassersensible Stadtentwicklung, umweltfreundliche Mobilität und klimagerechte Architektur eine zentrale Rolle. Wir erwarten von den am Wettbewerb teilnehmenden Büros eine hohe planerische Qualität, die sich auch durch nachhaltige Bauweisen, innovative Planungskonzepte und eine hohe architektonische Qualität auszeichnen.“

In den beiden Baufeldern, die insgesamt über 15.000 Quadratmeter groß sind, sollen insgesamt rund 150 Wohneinheiten entstehen, davon bis zu 60 Prozent öffentlich gefördert. Neben Wohnungen bieten die beiden Baufelder aber auch Möglichkeiten für weitere Nutzungen, wie beispielsweise Co-Working-Spaces. Zudem sollen auch Themen wie Mehrgenerationenwohnen und smarte Gebäudetechnologien von den Planern berücksichtigt werden.

Oberbürgermeister Sören Link führt aus: „6-Seen-Wedau soll sich in den kommenden zehn Jahren zu einem bedeutsamen Wohnstandort mit überregionaler Strahlkraft entwickeln. Um das zu erreichen, ist uns eine zukunftsfähige Planung wichtig, die jedoch trotzdem den lokalen Bezug nicht verliert. Daher soll die Architektur sich anlehnen an die bereits bestehende Gartenstadtbebauung in Wedau.“

Der Wettbewerb wird als nichtoffenes, einstufiges Verfahren durchgeführt; zuvor hat ein Bewerbungsverfahren für Architekturbüros stattgefunden. Hier haben sich 15 Büros aus Deutschland und Europa qualifiziert, die nun nach dem Kolloquium am 22. November in die Planungsphase starten. Die Jury zum Wettbewerb wird im April 2022 tagen und den Siegerentwurf küren.

 

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