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„Mehr Frauen an die Macht, damit es weniger Krieg und mehr Frieden gibt“

Bereits 1975 im Internationalen Jahr der Frau feierten die Vereinten Nationen am 08.03., den Tag der „Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“.  Dieser Titel ist auch fast 50 Jahre später noch aktuell und deutet auf den Kern, worum es heute geht: Erstens um die volle und gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am politischen, bürgerlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben und um den Zusammenhang zwischen die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und den Frieden in der Welt.

Die Welt ist noch schockiert von den aktuellen Bildern des Krieges um die Ukraine: von Versammlungen der mächtigen Männer, die den Krieg vorbereiten und beschließen, von Frauen mit Kindern, die in Kellern zerbombter Häuser ohne Strom und Wasser Schutz suchen, von erschöpften, frierenden Frauen, die über von Raketen zerkraterten Straßen zu fliehen versuchen.

Galina Ortmann, die Gründungsvorsitzende des Bundesverbands interkultureller Frauen in Deutschland e.V. (BIFeV) kann ihre Trauer nicht verbergen: „Dieser 8. März.2022 ist mehr Trauertag als Feiertag, denn Männer haben mehrheitlich diesen Krieg beschlossen und angefangen, während die meisten Opfer wie in jedem Krieg Frauen sind. Wenn es mehr Frauen an den Schalthebeln der Macht gäbe, hätte dieser Krieg nicht begonnen, denn Frauen wissen, wer während eines Krieges die größten Opfer bringen muss.“

Für den Bundesverband interkultureller Frauen in Deutschland e.V. ist dieser Krieg um die Ukraine, der Europa entzweit, eine Verpflichtung sein 2021 gegründetes POLITFIX-Netzwerk von und für Frauen mit noch größerer Dringlichkeit fortzusetzen und die Teilhabe von Frauen auf allen politischen Ebenen zu fördern.

Zum 08.03.2022 schließt sich BIFeV der Resolution des außerordentlichen Vollversammlung der Vereinten Nationen vom 02.03.2022 und ruft zur Solidarität

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Zum POLITFIX-Netzwerk

Das POLITFIX-Netzwerk entstand 2021 im Rahmen eines von der Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) geförderten Modellprojekts, bei dem es darum geht, parteiübergreifend Frauen mit Zuwanderungsgeschichte durch ein ganzheitliches, praxisorientiertes und Hemmnisse überwindendes Coaching den Einstieg in die Politik auf kommunaler Ebene zu ermöglichen. In Hessen wurden 72% der Teilnehmerinnen, von denen sich viele chancenlos wähnten, in die Kommunalparlamente gewählt. In Niedersachsen haben bisher 56% Mandate errungen. Für einige erwies sich POLITFIX als ideales Sprungbrett für die weitere politische Karriere: In Göttingen und Braunschweig wurden zwei Teilnehmerinnen gleich als stellvertretende Bürgermeisterinnen gewählt und in Hessen eine Teilnehmerin in den Landesvorstand ihrer Partei gewählt.

Über den Bundesverband interkultureller Frauen in Deutschland e.V.

Der Bundesverband interkultureller Frauen in Deutschland (BIFeV) ist ein bundesweiter Verband von Frauen, mit Frauen und für Frauen. Er ist überparteilich, konfessionell ungebunden und ethnisch und kulturell vielfältig. Wir bekennen uns zu den Werten des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Hauptaufgabe des Vereins ist, die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte in allen Bereichen der Gesellschaft zu fördern.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

Bundesverband interkultureller Frauen in Deutschland e.V.
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Telefon: +49 (152) 01710828
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Ansprechpartner:
Galina Ortmann
Gründungsvorsitzende
E-Mail: politfix@bifev.de
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