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Scholz und Bundesregierung müssen mehr Präsenz in Afrika zeigen

Anlässlich der Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz in Begleitung einer Wirtschaftsdelegation in die Volksrepublik China erklärt der Vorsitzende des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, Stefan Liebing: „Die veränderten geopolitischen Bedingungen erfordern es, dass sich unsere international aufgestellten Unternehmen in den Bereichen der Beschaffung, des Absatzes und der Produktion deutlich umfangreicher regional diversifizieren. Afrika muss hier viel stärker in den Blick genommen werden. Handel mit und Investitionen auf unserem Nachbarkontinent müssen von der Bundesregierung durch wettbewerbsfähige Garantieinstrumente und durch hochrangige Wirtschaftsdiplomatie viel massiver unterstützt werden. Die Flankierung von Aktivitäten unserer Unternehmen ist weltweit, aber besonders in Afrika, von zentraler Bedeutung.“ 

„Der afrikanische Kontinent bietet in allen Sektoren eine Vielzahl ungenutzter Möglichkeiten. Gerade im Vergleich zu China lässt sich durch Investitionen in afrikanische Länder ein neuer Grad an Diversifizierung von Wertschöpfungsketten erzielen und somit auf lange Sicht eine Reduzierung von Risiken. Es fehlt aber viel zu oft an maßgeschneiderten Unterstützungsinstrumenten insbesondere im Bereich der Finanzierung. Zudem ist die politische Präsenz auf dem afrikanischen Kontinent unzureichend. Seit Amtsantritt der Bundesregierung hat es erst eine von einer Wirtschaftsdelegation begleitete Reise des Bundeskanzlers oder eines Mitglieds des Bundeskabinetts in afrikanische Länder gegeben. Wir fordern zudem, dass im kommenden Jahr wieder ein Afrika-Gipfel in Deutschland stattfindet, bei dem Investitionen und Projekte auf diesem wichtigen Kontinent hochrangig thematisiert werden“, fordert Stefan Liebing. 

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