Energie- / Umwelttechnik

Menpower aus Wolfenbüttel und Engagement von Höganäs aus Goslar

Finanzielle Unterstützung und tatkräftige Mithilfe erfährt das Forstamt Clausthal derzeit in seinem Revier Göttingerode. Der großflächig abgestorbene Fichtenwald auf dem Adenberg oberhalb der Ortschaft wird von Grund auf erneuert. Forstwirte aus dem Forstamt Wolfenbüttel pflanzen in diesen Tagen einen Eichenwald, den die Firma Höganäs aus Goslar finanziert. Sechs Auszubildende der Waldarbeit sind aktuell mit drei Forstwirtschaftsmeistern auf der Fläche zwischen Dachsweg und Steinbrecherweg und setzen kleine Eichenbäume in die winterkalte, steinige Erde. Rund vier Hektar wollen die Niedersächsischen Landesforsten auf der Fläche an der Nordseite des Harzes aufforsten. Für die vom Klimawandel besonders schwer gezeichneten Wälder der Region beweist die Höganäs Germany GmbH am Standort Goslar Verantwortung. Das im Metallurgie Park Oker ansässige Unternehmen engagiert sich als Partner und fördert die Wiederbewaldung aktiv.

Die Firma Höganäs Germany GmbH mit ihren Standorten Goslar, Laufenburg und Düsseldorf gehört zur Schwedischen Höganäs Gruppe, welche mit ihren rund 2.400 Mitarbeitern Weltmarkführer in der Herstellung von Eisen- und Metallpulver ist. „Wir sind zwar ein globaler Konzern, aber unsere Betriebe haben großen Einfluss auf das Leben in vielen Kommunen. Unserer Überzeugung nach können wir als Unternehmen nur gedeihen, wenn auch das Gemeinwesen an unseren Standorten gedeiht. Für unsere Interaktion mit den Kommunen, in denen wir unsere Werke betreiben, sind Dialog, Transparenz und Partnerschaft von grundlegender Bedeutung. Wir suchen aktiv den Input aus den Kommunen, in denen wir tätig sind, und hören ihnen genau zu“, unterstrich Ulrich Stranzenbach, Geschäftsführer, bei seinem Besuch auf der Pflanzfläche Ende Februar.

Als erster grüner Metallpulverhersteller wolle Höganäs eine Vorreiterrolle einnehmen und als Branchenvorbild ´Mehr mit Weniger´ erreichen. Das Ziel laute, bis zum Jahr 2037 ein Netto-Null-Unternehmen hinsichtlich unserer CO2-Emissionen zu werden. Die Möglichkeit die lokale Wiederbewaldung zu unterstützen, passe somit voll in unsere ´Werte-Welt´, ergänzte Ulrich Stranzenbach die Motivation des Unternehmens, in einen Zukunftswald zu investieren, der praktisch vor den Werkstoren liegt.

„Beim Anpflanztermin vor Ort konnten wir uns ein Bild über die aktuell kritische Situation des Waldes sowie über die Notwendigkeit der Wiederbewaldung selbst machen. Wir sind überzeugt davon und erfreut einen nachhaltigen Beitrag geleistet zu haben und überlegen, uns zukünftig auch weiterhin in ähnlichen Projekten zu engagieren“, lautete das Fazit von Ulrich Stranzenbach am Ende des Waldbesuchs.

Hintergrundinformation

Klima-Aktion Wald

Mit der Klima-Aktion Wald wollen die Niedersächsischen Landesforsten für die Bevölkerung eine Möglichkeit schaffen, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können und die Wiederbewaldung in Niedersachsen zu unterstützen.

Wald ist Klimaschützer

Bäume entziehen der Luft CO₂ und binden den Kohlenstoff im Boden und Holz. Wird das Holz genutzt, um daraus Dachstühle, Fußböden oder Möbel zu bauen, bleibt der Kohlenstoff der Atmosphäre entzogen – während im Wald bereits die nächsten Bäume wachsen. Mehr noch: Wald ist auch Wasserspeicher und -filter, Lebensraum zahlloser Arten, Arbeitsplatz und Ort vielfältiger Freizeitaktivitäten. Den Wald mit all diesen Funktionen zu erhalten und auf den Klimawandel vorzubereiten, ist unser Ziel. Machen Sie mit bei der Klima-Aktion Wald.

Weitere Informationen unter www.klima-aktion-wald.de

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