Medien

Neunter Baumi Script Development Award ausgeschrieben

  • Entwicklungsstipendium für außergewöhnliche internationale Kinostoffe
  • Bewerbung bis 15. Oktober online unter www.baumi-award.com 
  • Diesjähriger Gast-Juror ist der indische Filmemacher Pan Nalin

Am 15. September 2023 startet wieder die Ausschreibung des mit 20.000 Euro dotierten Baumi Script Development Award für die Entwicklung außergewöhnlicher Kinostoffe. Unter www.baumi-award.com können sich ab heute deutsche und internationale Autorinnen und Autoren für den Drehbuchpreis bewerben.

2015 von Martina und Sandra Baumgartner, der Pandora Film und der Film- und Medienstiftung NRW ins Leben gerufen, hat sich der Award zum Ziel gesetzt, freie und unabhängige Drehbuchentwicklungen zu ermöglichen und damit gleichzeitig an den Filmproduzenten und Verleiher Karl „Baumi“ Baumgartner zu erinnern.

Voraussetzung für eine Bewerbung ist mindestens ein verfilmtes Drehbuch und die Einreichung gemeinsam mit einer Produktionsfirma. Eingereicht werden muss eine englischsprachige Synopsis (3 bis max. 5 Seiten). Der Award besteht aus einer Preisskulptur und dem Preisgeld. Das Preisgeld ist zweckgebunden. Die Vergabe findet im Rahmen der Berlinale 2024 statt.

Über die Einreichungen entscheidet eine Jury mit den drei „ständigen“ Mitgliedern der Preisstifter und einem jährlich wechselnden Gastjurymitglied.

Der preisgekrönte indische Drehbuchautor, Regisseur und Produzent Pan Nalin ist der diesjährige Gastjuror. Karl „Baumi“ Baumgartner hat Pan Nalins Debüt-Spielfilm „Samsara“ als internationale Koproduktion mit Pandora Film und der Unterstützung der Film- und Medienstiftung NRW produziert. Der Film feierte Weltpremiere 2001 beim Toronto International Film Festival, gewann viele Preise und wurde in über fünfzig Ländern im Kino gezeigt. Es folgten weitere gemeinsame Filme wie „Ayurveda – Art Of Being“ (2001) und „Valley Of Flowers“ (2006). Mit seiner indischen Produktionsfirma Monsoon Films realisierte Pan Nalin in den nächsten Jahren internationale Produktionen u.a. „Faith Connections“ (2013), „Angry Indian Goddesses“ (2015) und „Beyond The Known World“ (2015). Sein aktueller Spielfilm „Last Film Show“ (2022, „Das Licht, aus dem die Träume sind“) war der offizielle Oscar-Beitrag aus Indien und schaffte es dieses Jahr bis auf die Shortlist für „Bester internationaler Film“. Der semi-autobiographische Film erzählt über einen Jungen aus einem abgelegenen Dorf in Indien, der seine Liebe zum Kino entdeckt.

Bisherige Jurymitglieder waren Andreas Dresen (2022), Ildikó Enyedi (2021), Maren Ade (2020), Małgorzata Szumowska (2019), Bent Hamer (2018), Martina Gedeck (2017), Fatih Akin (2015), Aki Kaurismäki (2016).

2021 Baumi Award Gewinnerin Dea Kulumbegashvili hat ihr ausgezeichnetes Projekt „Those Who Find Me“ (damaliger Arbeitstitel „Historia“) dieses Jahr in Georgien gedreht. Produzenten sind Luca Guadanino’s Fresesy Films und die französische First Picture.

Der besondere Dank der Stifter gilt Friederike Zeit für Entwurf und Anfertigung der Preisskulptur, Katja Clos für die Grafik- und Logoerstellung sowie Fritz Erler für die Programmierung der Webseite.

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