Natur & Garten

Hochbeet befüllen: Anleitung für Einsteiger – Schichten, Erde und Tipps

Ein Hochbeet schont nicht nur den Rücken, sondern ermöglicht einen früheren Start ins Gartenjahr und verlängert die Ernte bis in den Herbst. Auf vergleichsweise kleiner Fläche lassen sich so höhere Erträge erzielen. Über den Ernteerfolg entscheidet auch die richtige Befüllung des Hochbeets. Für Einsteiger und Naturgärtner ist ein durchdachter Aufbau daher besonders lohnenswert – er spart Arbeit und verbessert die Pflanzenentwicklung.

Warum der richtige Hochbeet-Aufbau so wichtig ist
Der Aufbau in Schichten entscheidet darüber,

  • wie gut Wasser abfließen und gespeichert werden kann,
  • wie gleichmäßig Nährstoffe verfügbar sind,
  • wie stark das Hochbeet zusammensackt und
  • wie gesund und ertragreich die Pflanzen wachsen.

Gerade in Zeiten häufiger Trockenperioden gewinnt ein wasserspeichernder und den Humusaufbau unterstützender Bodenaufbau an Bedeutung.  

Die richtige Hochbeet-Schichtung im Überblick
Bei klassischen Hochbeeten mit einer Füllhöhe von 80 bis 100 Zentimetern hat sich ein System aus drei Schichten (Höhe jeweils ein Drittel) bewährt.

  1. Unterbau: z.B. Grünschnitt, Hackschnitzel, Lauf, Rasensoden
  2. Zwischenschicht: Gärtnerkompost
  3. Vegetationsschicht: Tomaten- und Gemüseerde bzw. Hochbeeterde

Unterbau: Stabilität und Drainage
Die Basis eines Hochbeets sorgt primär dafür, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann, die Wurzeln belüftet werden und durch langsame Zersetzung Wärme produziert wird. Bei klassischen Hochbeeten mit einer Füllhöhe von 80 bis 100 Zentimetern ist ein Unterbau aus grobem Grünschnitt von Bäumen und Sträuchern, Rasensoden, ergänzt durch Laub und Hackschnitzel entscheidend. Das Material auf einer Höhe von 30 bis 35 cm schichten und lagenweise verdichten, um Tragfähigkeit herzustellen, Absackungen zu verhindern und Frostschutz zu gewährleisten. Kleinere Hochbeete mit nur 30 bis 40 Zentimetern Seitenhöhe können direkt mit Erde befüllt werden. Hier ist ein Unterbau nicht zwingend notwendig.

Zwischenschicht: Nährstoffe und Raum für tiefer wurzelnde Pflanzen
Auf den Unterbau kommt eine Schicht aus Kompost, ebenfalls etwa 30 bis 35 Zentimeter hoch. Die mittlere Schicht wirkt wie ein Puffer zwischen dem Unterbau und der obersten Pflanzschicht. Sie verhindert, dass beim Abbau des organischen Materials im Unterbau Nährstoffe entzogen werden und bietet eine Nährstoffreserve sowie Raum für tiefer wurzelnde Pflanzen. Hobbygärtner ohne eigenen Kompost, können RAL-gütegesicherten Gärtnerkompost im Fachhandel kaufen. Er ist fertig gerottet und frei von Fremdstoffen. Im Vergleich zu selbst hergestelltem Kompost bietet er mehr Sicherheit für die Pflanzen und garantiert eine gleichmäßige Nährstoffversorgung.

Vegetationsschicht: Darauf kommt es bei Erde an
Die oberste Schicht, etwa 30 bis 40 Zentimeter hoch, bildet die Grundlage für das eigentliche Pflanzenwachstum. Hier entscheidet sich, wie gesund und ertragreich das Hochbeet wird. Hochwertige Tomaten- und Gemüseerden bzw. Hochbeeterden aus dem Fachhandel liefern die richtige Struktur und Nährstoffversorgung. Bei torffreien Erden ist eine Kombination aus Pflanzenkohle und Naturton hilfreich, wie z.B. bei NATUR ERDE. Sie erleichtert Einsteigern, Bio- & Naturgärtnern und Gartenbesitzern, die auf torffreie Erden umstellen, das Gießen und Düngen auch bei längeren Trockenperioden. 

  • Pflanzenkohle (Terra Preta) steigert den Ertrag auf natürliche Weise fördert die dauerhafte Humusbildung, weil sie den Humusaufbau unterstützt, die Nährstoff- und Wasseraufnahme fördert und damit den Wasser- und Düngerverbrauch reduziert.
  • Naturton gibt Wasser und Nährstoffe bedarfsgerecht an die Pflanzen ab, liefert Spurenelemente und schützt vor Mangelerkrankungen.

Zusammen schaffen diese Inhaltsstoffe ein stabiles Bodengefüge, das Pflanzen gesund hält, gleichmäßig versorgt und auch bei längeren Trockenperioden ein optimales Wachstum ermöglicht.

Mulchschicht: Schutz, Feuchtigkeit und Ertrag
Es empfiehlt sich, auf die Vegetationsschicht kann eine dünne Mulchschicht von ca. 5 cm auszubringen, z.B. NATUR Mulch. Er verringert die Wasserverdunstung aus dem Boden, verhindert das Auswaschen von Nährstoffen und liefert gleichzeitig den Bodenlebewesen reichlich Futter, sorgt für ausgeglichene Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnisse und unterdrückt ein zu starkes Wachstum von unerwünschten Beikräutern. Eine Mulchschicht unterstützt also das Pflanzenwachstum und erhöht den Ertrag nachhaltig.

Gießen und Düngen
Viele Einsteiger haben Bedenken beim Gießen und Düngen, insbesondere bei torffreien Erden. Die Praxis zeigt jedoch, dass die Pflege mit einigen einfachen Regeln problemlos gelingt:

  • Hochbeet gleichmäßig feucht halten: Die Erde sollte gut feucht, aber nicht nass sein. Ob gegossen werden muss, lässt sich einfach mit der Fingerprobe prüfen.
  • Idealer Zeitpunkt zum Gießen: Frühmorgens gießen, um Verdunstung zu minimieren. Gießen am Abend sollte vermieden werden, da dies Schnecken anzieht.
  • Düngung: Die in der Erde enthaltene Grunddüngung versorgt die Pflanzen in der Regel für 4 bis 6 Wochen. Der Zeitpunkt für die Nachdüngung hängt von der Erde ab (Details auf der Verpackung). Besonders Starkzehrer können dann z. B. mit einem organischen Flüssigdünger oder Jauchen nachgedüngt werden.
  • Mulchen für Bodenfruchtbarkeit: Eine Mulchschicht reduziert Verdunstung, schützt die Wurzeln und fördert die Bodenfruchtbarkeit.
  • Ertragssteigerung durch hochwertige Erde: Hochbeeterde oder Gemüseerde mit Naturton und Pflanzenkohle verbessert die Nährstoff- und Wasseraufnahme der Pflanzen.

Wer diese Punkte beachtet, steigert nicht nur die Pflanzengesundheit, sondern auch den Ertrag – selbst bei längeren Trockenperioden.

Hochbeet-Befüllsystem für naturnahes Gärtnern
Der Gartenfachhandel bietet komplette Befüllsysteme für Hochbeete. Hackschnitzel, Gärtnerkompost und Gemüseerde, z.B. von PATZER ERDEN, können zu einem stabilen, nährstoffreichen Bodenaufbau kombiniert werden. Besonders praktisch sind solche Befüllsysteme für unerfahrene Einsteiger oder für Gärtner, die im eigenen Garten kein Grüngut oder eigenen Kompost zur Verfügung haben. Torffrei und mit dem Gütesiegel von „Natur im Garten“ sind die Erden und Materialien für naturnahes Gärtnern ausgelegt.

Für wen eignet sich ein Hochbeet-Befüllsystem?

  • Selbstversorger
  • Bio- und Naturgärtner
  • Einsteiger ins Hochbeet-Gärtnern
  • Gartenbesitzer, die auf torffreie Erden umstellen möchten
Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

PATZER ERDEN GmbH
Am Elmacker 9
36391 Sinntal-Altengronau
Telefon: +49 (6665) 9740
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