Prof. Dr. Grönemeyer im BIGtalk: „Turne bis zur Urne“ ist Schlüssel zur Rückengesundheit
Unter dem Titel „Warum der Rücken schmerzt – und was wirklich hilft“ erklärte Prof. Grönemeyer anschaulich die Ursachen und zeigte konkrete Wege zur Vorbeugung und Behandlung auf. Moderiert wurde die Veranstaltung von Steffi Strecker.
Rückenschmerzen meist kein Bandscheibenproblem
Eine zentrale Erkenntnis des Abends: Die Ursachen von Rückenschmerzen werden häufig falsch eingeschätzt. „80 Prozent der Rückenschmerzen sind Muskelverspannungen. Nur drei Prozent sind Bandscheibenvorfälle“, betonte Grönemeyer. Häufige Auslöser seien Bewegungsmangel, langes Sitzen sowie Stress. Dieser wirke sich unmittelbar auf den Körper aus: „Wir bleiben in einer Art Alarmhaltung – und die Muskeln reagieren mit Verspannung.“
Häufige Haltungswechsel, gezielte Dehnübungen
Entsprechend klar fiel die Empfehlung des Experten aus: mehr Bewegung im Alltag.
Sein Credo: „Turne bis zur Urne.“ Gemeint sei damit jedoch kein Leistungssport, sondern kontinuierliche Aktivität – vom Spaziergang bis zu einfachen Übungen.
Auch kleine Veränderungen könnten bereits viel bewirken, etwa häufige Haltungswechsel oder gezielte Dehnübungen sowie eine antientzündliche Ernährung. Besonders wichtig: „Hilfe zur Selbsthilfe ist ein wesentlicher Punkt.“
Ganzheitlicher Ansatz: Körper und Psyche gehören zusammen
Grönemeyer machte zudem deutlich, dass Rückenschmerzen nicht isoliert betrachtet werden dürfen. Neben körperlichen Faktoren spielen auch psychische Belastungen eine große Rolle. „Mentale und körperliche Gesundheit gehören zusammen“, so der Mediziner. Stress, Schlafmangel und gesellschaftliche Belastungen hätten in den letzten Jahren zugenommen – mit direkten Auswirkungen auf die Rückengesundheit.
Mikrotherapie als schonende Behandlungsoption
Ein besonderer Fokus lag auf der von Grönemeyer entwickelten Mikrotherapie. Dabei handelt es sich um ein minimalinvasives Verfahren, bei dem mithilfe bildgebender Technik feinste Instrumente gezielt an die schmerzverursachende Stelle geführt werden. So können Beschwerden präzise behandelt werden, ohne den Körper operativ zu öffnen. „Wir arbeiten mit kleinsten Instrumenten und behandeln millimetergenau dort, wo der Schmerz entsteht – ohne den Körper unnötig zu belasten“, erklärte Grönemeyer. Ziel sei es, Eingriffe so schonend wie möglich zu gestalten und Operationen nach Möglichkeit zu vermeiden.
BIG setzt auf innovative Versorgungskonzepte
Jörg Spiethoff vom Landesverband Berlin der BIG direkt gesund erläuterte die Hintergründe des Versorgungsvertrags mit den Grönemeyer-Instituten. Ziel sei es, Versicherten frühzeitig wirksame und möglichst schonende Behandlungen zu ermöglichen und chronische Verläufe zu vermeiden. Rückenerkrankungen verursachen nicht nur individuelles Leid, sondern auch erhebliche Kosten im Gesundheitssystem. Umso wichtiger sei es, frühzeitig anzusetzen und passende Vorsorge- und Therapieangebote bereitzustellen.
Aktives Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Ein besonderes Merkmal des Abends: Das Publikum wurde aktiv eingebunden. Prof. Dr. Grönemeyer leitete immer wieder einfache Übungen an – sowohl vor Ort als auch im Livestream machten die Teilnehmenden mit. Damit wurde die zentrale Botschaft der Veranstaltung direkt erlebbar: Jeder kann selbst etwas für die eigene Rückengesundheit tun.
Die Aufzeichnung des BIGtalks ist online auf dem YouTube-Kanal der BIG verfügbar:
https://www.youtube.com/live/RMUErjSUJUY
Die BundesInnungskrankenkasse Gesundheit – kurz BIG direkt gesund – wurde 1996 in Dortmund gegründet. Die große Idee hinter der BIG: Wir schaffen Raum fürs Menschsein. Gemeint ist damit eine moderne Online-Ausrichtung und empathischer Service, der schnell und lösungsorientiert ist. Die BIG bietet vielseitige Kommunikationswege passend zum jeweiligen Lebensstil ihrer bundesweit rund 490.000 Versicherten. Diese Kundinnen und Kunden erfahren eine wertschätzende und verständliche Beratung per Telefon, Chat, Mail oder Brief. Viele Zusatzleistungen sowie ein attraktives Bonusprogramm sind weitere große Pluspunkte. BIG direkt gesund hat ihren Rechtssitz in Berlin, ihre Hauptverwaltung in Dortmund und einen wichtigen Verwaltungsstandort in Aachen. Die BIG beschäftigt an den operativen Standorten rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in 13 BIGshops wird Beratung vor Ort angeboten.
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