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Gemeinsam singen, gemeinsam helfen: VEM und Kindertal erhalten Spenden aus weihnachtlichem Stadionsingen in Wuppertal

Rund 5.000 Menschen sangen beim ersten Wuppertaler Stadionsingen im Dezember 2025 gemeinsam internationale und traditionelle Weihnachtslieder. In der gestrigen Pressekonferenz im Stadiongebäude zog die Veranstaltergemeinschaft Bilanz: Die erzielten Spenden in Höhe von insgesamt 4.399 Euro werden jetzt an die Vereinte Evangelische Mission (VEM) und an Kindertal übergeben und das Stadionsingen 2026 wird noch größer, da die Nachfrage das Angebot bei weitem überstieg. Mit der Erweiterung auf Nord- und Südtribüne sollen künftig insgesamt rund 9.000 Menschen dabei sein können. Der nächste Termin steht bereits fest:  Sonntag, 20. Dezember 2026 um 16:30 Uhr.

Familienfest mit Weihnachtsmarkt

Zum Rahmenprogramm gehört auch 2026 wieder ein Weihnachtsmarkt ab 15 Uhr vor dem Hauptgebäude – und der wird deutlich größer. Schon 2025 strömten die Besucher*innen Stunden vor Beginn auf das Stadiongelände, um Waffeln und Würstchen zu genießen und die vorweihnachtliche Atmosphäre zu erleben. „Das Konzept verwandelte das Stadionsingen in ein echtes Familienfest – offen für alle Altersgruppen und Bevölkerungskreise, kirchennah und kirchenfern gleichermaßen. Bei 9.000 erwarteten Gästen soll das Angebot in diesem Jahr entsprechend wachsen,“ so Jürgen Harmke, vormaliger Mitarbeiter der Stadtsparkasse Wuppertal und jetzt ehrenamtlich im Team.

Singen verbindet – über alle Grenzen hinweg

Dass das Stadionsingen weit mehr ist als ein Konzert, betont Pfarrer Dr. Jochen Denker, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Wuppertal: „Menschen aus allen sozialen Schichten und unterschiedlicher Herkunft trafen sich hier, um im Singen eine Gemeinschaft zu werden. Das Singen synchronisiert uns miteinander und das ist eine zutiefst friedensstiftende Sache."

Auch die VEM sieht in der Veranstaltung ein starkes Zeichen. Pfarrerin Marie-Anne Halim, Leiterin der Region Deutschland, erklärt: „Die verbindende Kraft von Musik war hörbar und spürbar – internationale Lieder und klassische Weihnachtslieder gingen durch Mark und Bein und waren noch Tage später Gesprächsthema in unserem Haus. Wuppertal braucht mehr solcher Angebote."

Spenden gehen nach Wuppertal und in den Kongo

Im Anschluss an die Pressekonferenz überreichte die Veranstaltergemeinschaft einen symbolischen Scheck über je 2.199,50 Euro an die VEM und an den Verein „Kindertal“. Von den insgesamt 4.399 verkauften Tickets gingen jeweils 50 Cent für einen guten Zweck an beide Organisationen. Die VEM leitet ihren Anteil an die Mitgliedskirche in der Demokratischen Republik Kongo weiter – zur Unterstützung des Projekts „Einfach Kind sein“ in einer von Krieg und Naturkatastrophen geprägten Region. Für 2026 wird der Spendenanteil auf 1 Euro pro Ticket und Organisation erhöht; die Veranstaltergemeinschaft rechnet damit, die Spendensumme in diesem Jahr mehr als zu verdoppeln.

Ein Bündnis für Wuppertal

Getragen wird die Veranstaltung von einem breiten stadtgesellschaftlichen Bündnis: Wuppertaler Sportverein (WSV), Evangelischer Kirchenkreis Wuppertal, Vereinte Evangelische Mission, Katholische Citykirche Wuppertal und Stadtsparkasse Wuppertal ziehen gemeinsam an einem Strang. Die Karten für die Haupttribüne sind bereits ausverkauft. Dr. Stefan Kühn, vormaliger Sozialdezernent der Stadt Wuppertal, informierte: „Wer im Dezember im größten Chor Wuppertals mitsingen möchte, kann ab sofort Stehplatzkarten für Nord- und Südtribüne zum Preis von 6 Euro über die WSV-Website und in der Geschäftsstelle erwerben.“

Über Vereinte Evangelische Mission (VEM)

Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) mit Büros in Wuppertal, Indonesien und Tansania ist eine internationale, gleichberechtigte Gemeinschaft von 39 Mitgliedern, darunter 32 evangelische Kirchen in Afrika und Asien sowie sechs deutsche EKD-Kirchen und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Die VEM verfolgt konsequent ein ganzheitliches Missionsverständnis. Dazu gehört, die Lebensumstände notleidender und benachteiligter Menschen unter Achtung ihrer persönlichen Würde und Berücksichtigung ihres kulturellen Kontexts zu verbessern.

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