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VEM kritisiert Auswahlprozess für das neue EKD-Gesangbuch
Der Vorstand (Management Team) der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) hat eine Stellungnahme zur vorläufigen Liederliste des neuen Evangelischen Gesangbuchs der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) veröffentlicht. Die internationale Gemeinschaft mit 39 Mitgliedern aus Afrika, Asien und Deutschland kritisiert das Fehlen internationaler und dekolonialer Perspektiven im bisherigen Auswahlprozess. Zentrale Frage: Wer saß mit am Tisch? Im Zentrum der Kritik steht die Frage der Beteiligung: Ein Gesangbuch zeige, wer zu einer Kirche dazugehöre. Dass bereits Lieder aus der weltweiten Ökumene in der Liste enthalten seien, sei ein guter Anfang, reiche jedoch nicht aus, um von echter Teilhabe zu sprechen. Für die VEM beginnt Beteiligung dort, wo Menschen, die Ausgrenzung erfahren, bereits vor…
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30 Jahre VEM: „Sharing Mission“
Im Juni 1996 fand in der Zionskirche auf dem Gelände der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel die erste Vollversammlung der internationalen Vereinten Evangelischen Mission (VEM) statt. Die Delegierten der damals 33 Gründungsmitglieder verabschiedeten eine Satzung, die den afrikanischen und asiatischen Partnerkirchen erstmals die volle und gleichberechtigte Mitgliedschaft einräumte. Darüber hinaus wählten sie mit dem Indonesier Soritua Nababan einen Theologen aus dem Globalen Süden zum ersten Moderator der neuen Mission. Die VEM ist bis heute eine einzigartige internationale Gemeinschaft von aktuell 38 afrikanischen, asiatischen und deutschen Kirchen sowie der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Das Gründungsjubiläum feiern die Mitglieder in diesem Sommer mit vielfältigen Veranstaltungen und Aktionen mit dem Leitgedanken des Teilens. Region…
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Erdbebenhilfe für die Philippinen: VEM und Landeskirchen sagen Kirche vor Ort Nothilfe in Höhe von 50.000 Euro zu
Nach dem Erdbeben der Stärke 7,8 vom 8. Juni 2026 in Südost-Mindanao (Philippinen) haben die Vereinte Evangelische Mission (VEM) sowie die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck gemeinsam eine Nothilfe in Höhe von insgesamt 50.000 Euro für die philippinische Kirche UCCP (United Church of Christ in the Philippines) zugesagt. Der Bedarf für Hilfsmaßnahmen ist groß – weitere Unterstützung wird dringend benötigt. Das Beben verwandelte weite Teile der Provinz Sarangani und angrenzender Gebiete in eine Katastrophenzone: Tausende Familien wurden obdachlos. Kirchen, Schulen und öffentliche Einrichtungen wurden beschädigt oder zerstört. Wasser- und Stromversorgung sind in mehreren Regionen weiterhin unterbrochen, einige Gemeinden sind wegen…
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Ebola-Ausbruch im Kongo: VEM und deutsche Landeskirchen sagen kongolesischer Kirche Nothilfe in Höhe von 50.000 Euro zu
Angesichts des jüngsten Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) sagen die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau sowie die Vereinte Evangelische Mission (VEM) der kongolesischen Baptistenkirche CBCA (Communauté Baptiste au Centre de l’Afrique) eine Nothilfe in Höhe von insgesamt 50.000 Euro zu. Von der oftmals tödlich verlaufenden Infektionskrankheit sind vor allem die Provinzen Ituri und Nord-Kivu im Osten des Landes betroffen. Die dort ansässigen Gemeinden der VEM-Mitgliedskirche sind bereits durch kriegerische Konflikte, Vertreibung und Armut stark belastet. Das Wiederaufflammen von Ebola in der Region stellt eine weitere ernsthafte Bedrohung für Leib und Leben der…
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Hörfunkgottesdienst: „Spirit on Tour – Gottes Geist weltweit“
Am Pfingstmontag, den 25. Mai 2026, feiert die Vereinte Evangelische Mission (VEM) einen internationalen Gottesdienst unter dem Motto „Spirit on Tour – Gottes Geist weltweit“. Er findet in der evangelischen CityKirche Elberfeld, Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal, statt und beginnt um 10:00 Uhr. „Spirit on Tour" – das Motto ist Programm. Im Gottesdienst soll hörbar werden, wie Gottes Geist Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und Kontinenten verbindet und in Bewegung bringt. Menschen aus Afrika, Asien und Deutschland erzählen, wie Gottes Geist in ihrem Leben wirkt und was es bedeutet, als weltweite Gemeinschaft füreinander da zu sein, miteinander zu lernen und gemeinsam unterwegs zu sein. Ein besonderes Highlight: Der Gottesdienst wird live…
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Gemeinsam singen, gemeinsam helfen: VEM und Kindertal erhalten Spenden aus weihnachtlichem Stadionsingen in Wuppertal
Rund 5.000 Menschen sangen beim ersten Wuppertaler Stadionsingen im Dezember 2025 gemeinsam internationale und traditionelle Weihnachtslieder. In der gestrigen Pressekonferenz im Stadiongebäude zog die Veranstaltergemeinschaft Bilanz: Die erzielten Spenden in Höhe von insgesamt 4.399 Euro werden jetzt an die Vereinte Evangelische Mission (VEM) und an Kindertal übergeben und das Stadionsingen 2026 wird noch größer, da die Nachfrage das Angebot bei weitem überstieg. Mit der Erweiterung auf Nord- und Südtribüne sollen künftig insgesamt rund 9.000 Menschen dabei sein können. Der nächste Termin steht bereits fest: Sonntag, 20. Dezember 2026 um 16:30 Uhr. Familienfest mit Weihnachtsmarkt Zum Rahmenprogramm gehört auch 2026 wieder ein Weihnachtsmarkt ab 15 Uhr vor dem Hauptgebäude – und…
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Zwischen Bürokratie und Würde: Wie die deutsche Visapolitik kirchliche Programme und Fachkräftegewinnung blockiert
Deutschland braucht internationale Fachkräfte – das ist politischer Konsens. Doch wer versucht, diese Fachkräfte tatsächlich ins Land zu holen, stößt auf ein Visasystem, das eine tiefe Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit aufreißt. Die Vereinte Evangelische Mission (VEM), die seit Jahrzehnten im regen Austausch zwischen Afrika, Asien und Deutschland steht, kennt diesen Widerspruch aus leidvoller Erfahrung. Wartezeiten von bis zu einem Jahr auf eine Visumentscheidung, monatelange Kämpfe um Botschaftstermine, willkürlich wechselnde Anforderungen von Land zu Land – das ist die Realität, mit der VEM-Mitarbeitende, Partnerschaftsengagierte und junge Freiwillige aus Afrika und Asien regelmäßig konfrontiert werden. Für privilegierte deutsche Reisende ist diese Realität kaum vorstellbar. DNA-Test statt Geburtsurkunde Besonders deutlich wird das…
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32 Jahre Völkermord in Ruanda
Am 7. April 2026 jährte sich zum 32. Mal der Völkermord an den Tutsi in Ruanda. Im Jahr 1994 wurden innerhalb von 100 Tagen mehr als eine Million Menschen ermordet. Die internationale Gemeinschaft griff nicht ein und der Völkermord geschah vor den Augen der Weltöffentlichkeit. Während der hunderttägigen Staatstrauer wird an vielen Orten in Ruanda der Opfer gedacht. Unter dem Motto „Remember. Unite. Renew" („Erinnern. Vereinen. Erneuern) werden Überlebende geistlich und seelisch begleitet. Die landesweiten Gedenkveranstaltungen sind zugleich ein Aufruf, aktuelle Erscheinungsformen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie Völkermordideologien und Völkermordleugnung entschieden zu verurteilen und das internationale Engagement gegen Massenmorde weltweit fortzusetzen. „Nie wieder!" „In dieser Zeit des Gedenkens schließe…
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„Hoffnung wächst“ – VEM startet neue Spendenkampagne
Mit der neuen Spendenkampagne „Hoffnung wächst" macht die Vereinte Evangelische Mission (VEM) auf die Wirkung ihres internationalen Personalaustauschs aufmerksam. Mitarbeitende aus den VEM-Mitgliedern engagieren sich beispielsweise in Projekten in der Demokratischen Republik Kongo, in Tansania und in Indonesien, um die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort nachhaltig zu verbessern – in der Gesundheitsversorgung, der Ernährungssicherung und im interreligiösen Dialog. Die Kampagne zeigt: Auch dort, wo Menschen mit großen Herausforderungen leben, kann konkrete Unterstützung neue Perspektiven eröffnen. Medizinische Versorgung in Tansania Im Nordwesten Tansanias sichert das Nyakahanga Hospital der evangelischen Kirche vor Ort die medizinische Versorgung in einer strukturschwachen Region. Im Rahmen des VEM-Personalaustauschs arbeitet dort Dr. Albert Muhindo aus der Demokratischen…
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VEM-Aufsichtsrat beruft Robert Meyer zum neuen Geschäftsführer
Der Aufsichtsrat der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) hat auf seiner jüngsten Sitzung in Westpapua Robert Simon Meyer zum neuen Geschäftsführer berufen. Der gebürtige Engelskirchener (38) wird seine neue Aufgabe am 1. Oktober 2026 aufnehmen und ist laut Satzung zugleich einer von zwei stellvertretenden Generalsekretären der VEM. Derzeit ist er als Project Manager an der Universität Leipzig tätig. Robert Meyer verfügt über einen Master of Business Administration mit dem Schwerpunkt auf der Entwicklung kleiner und mittlerer Unternehmen. Er bringt damit unternehmerisches Denken ebenso wie Erfahrung im Projektmanagement in die internationale Gemeinschaft der VEM ein. Das 30jährige Jubiläum, das die VEM in diesem Jahr feiert, empfindet Meyer als besonderen Auftakt: „Ich freue…