Medizintechnik

IWiG – Online-Vortrag von Prof. Greiling: Kundenanforderungen systematisch in Lösungen übersetzen

Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management

„Veränderungen von Prozessen sind nur dann effektiv, wenn sie nachweislich den Nutzen für Patient:innen und Mitarbeitende steigern“, betont Prof. Dr. Michael Greiling, Leiter des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG). In der Praxis zeigt sich jedoch häufig, dass Prozessoptimierungen zwar formal umgesetzt werden, der tatsächliche Mehrwert für die Betroffenen aber unklar bleibt.

Der Grund liegt meist in unvollständiger Transparenz der Abläufe und fehlender systematischer Berücksichtigung der Anforderungen aller internen und externen Kunden. Hier setzt die wissenschaftlich fundierte Methode des Quality Function Deployment (QFD) an.

QFD ist eine methodische Vorgehensweise, die es ermöglicht, Prozessverbesserungen exakt auf die Anforderungen von Mitarbeitenden und Patient:innen abzustimmen. Dabei werden zunächst die kritischen Anforderungen aller Beteiligten systematisch erfasst, gewichtet und analysiert. Anschließend werden Lösungsvorschläge vergleichend bewertet und priorisiert. Das Ergebnis ist eine evidenzbasierte Auswahl der Maßnahmen mit dem höchsten Nutzen für alle Stakeholder, ohne andere Prozesspfade unnötig zu blockieren.

Im Rahmen des von der IWiG-Hochschulforschung entwickelten Workflow-Life Cycle mit acht Meilensteinen wird QFD in der Phase der Lösungsfindung eingesetzt, nachdem Prozesse visualisiert (Ablaufgraphiken) und Schwachstellen priorisiert (FMEA) wurden. Diese Integration gewährleistet, dass die gewählten Maßnahmen präzise auf die identifizierten Probleme und Zielvorgaben (SMART-Ziele) reagieren.

Durch diese strukturierte Vorgehensweise wird nicht nur die Prozessqualität verbessert, sondern auch die Mitarbeitermotivation und das Teamverständnis gefördert.

Traditionelle Methoden, wie Interviews oder Fließtext-Dokumentationen, erfassen Anforderungen und Probleme isoliert und oft subjektiv. QFD hingegen verbindet Anforderungen, Ursachenanalyse und Lösungsbewertung systematisch in einer nachvollziehbaren Matrix. Dies erlaubt eine objektive Priorisierung der Maßnahmen, erhöht Transparenz und reduziert die Gefahr, dass gut gemeinte Maßnahmen den gewünschten Nutzen verfehlen.

Die Integration der QFD-Methode in den Workflow-Life Cycle schafft eine evidenzbasierte Grundlage für klinische Prozessoptimierung. Es wird gewährleistet, dass Prozesse nicht nur formal angepasst, sondern kundenorientiert, effizient und nachhaltig gestaltet werden. Kliniken, die diese Vorgehensweise implementieren, steigern messbar Qualität, Effizienz und Zufriedenheit – für Patient:innen, Mitarbeitende und die Organisation insgesamt.

Mehr erfahren:

Kostenfreier Online-Vortrag:

„Mehr Zeit für Patienten, weniger Belastung für Mitarbeitende – Arbeitsbedingungen mit Workflow-Management und digitalen Werkzeugen verbessern“

Termin: 21. April 2026, 18:00–19:30 Uhr mit anschließender Diskussion

Zugangsdaten: https://apollon.zoom.us/j/61560479324

Meeting-ID: 615 6047 9324

Kenncode: 431250

Dozent: Prof. Dr. rer. oec. Dipl. Soz.-Päd. Michael Greiling, Leiter des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) 

Über den Deutsche Gesellschaft für Workflow-Management im Gesundheitswesen (DGWMiG) e.V.

Wir ermutigen Einrichtungen im Gesundheitswesen, ein systematisches Workflow-Management zur Routine zu machen, um Zeit zu sparen und Verschwendung zu vermeiden, indem wir eine engagierte Kommunikation führen und die Akteure motivieren, ihre Kompetenzen erfolgreich weiterzubilden.

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