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Studienbudgets auf einer belastbaren Grundlage verhandeln: IWiG schafft Transparenz über den tatsächlichen Aufwand klinischer Studien
Bevor eine klinische Studie beginnen kann, müssen Pharmaunternehmen und Studienzentren eine Einigung über das Studienbudget erzielen. Die Vergütung erfolgt in der Regel als Fallpauschale pro Patient und Studienvisite. Für beide Seiten stellt sich dabei dieselbe Frage: Deckt diese Vergütung den tatsächlichen Aufwand der Studiendurchführung realistisch ab? Die wirtschaftliche Bedeutung dieser Fragestellung ist erheblich: Klinische Studien gehören zu den größten Kostenblöcken in der Entwicklung neuer Arzneimittel und können insbesondere in der Phase III mehrere hundert Millionen Euro umfassen. Da klinische Studien einen wesentlichen Anteil der gesamten Entwicklungskosten eines Pharma-Produkts ausmachen, gewinnen realistische, transparente und verursachungsgerechte Budgetkalkulationen zunehmend an Bedeutung. Nach Auffassung des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) fehlt für diese…
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IWiG – Jede Veränderung beginnt mit Wertschätzung
Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Das Gesundheitswesen steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Digitalisierung, Fachkräftemangel, steigender Kostendruck und neue Anforderungen an Qualität und Wirtschaftlichkeit verändern die Art und Weise, wie Kliniken arbeiten müssen. Viele Veränderungsprojekte konzentrieren sich dabei auf Strukturen, Technologien und Prozesse. Ein entscheidender Erfolgsfaktor wird jedoch häufig unterschätzt: der Mensch. Denn Organisationen bestehen nicht aus Maschinen, die sich beliebig neu programmieren lassen. Sie bestehen aus Menschen mit Erfahrungen, Überzeugungen, Erwartungen und Emotionen. Mitarbeitende bringen nicht nur ihre Arbeitskraft ein, sondern auch Wissen darüber, wie Abläufe tatsächlich funktionieren, wo Probleme entstehen und welche Lösungen im Alltag praktikabel sind. Trotzdem wird Veränderung in der Praxis…
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IWiG – Veränderung beginnt mit Transparenz, nicht mit Anweisungen
Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Veränderungen gehören heute zum Klinikalltag. Neue gesetzliche Vorgaben, wirtschaftlicher Druck, Digitalisierung oder Fachkräftemangel verlangen von Gesundheitseinrichtungen eine kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Strukturen und Prozesse. Dennoch scheitern viele Veränderungsvorhaben nicht an der Qualität der Ideen, sondern an ihrer Umsetzung. Ein Irrtum besteht darin, Widerstände als mangelnde Veränderungsbereitschaft der Mitarbeitenden zu interpretieren, denn in der Praxis zeigt sich meist ein anderes Bild: Menschen lehnen Veränderungen selten grundsätzlich ab. Sie stellen vielmehr infrage, ob die Notwendigkeit nachvollziehbar ist und ob der erwartete Nutzen den zusätzlichen Aufwand rechtfertigt. Akzeptanz entsteht deshalb nicht durch Anweisungen, sondern durch Transparenz. Wer nachvollziehen kann, warum Veränderungen erforderlich sind,…
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Versorgungsrealität im Wandel: Der Erfolg neuer Therapien entscheidet sich im Versorgungsprozess
Gedanken aus der Versorgungsrealität Pharmaunternehmen verfügen heute über umfassende Kenntnisse zu ihren Therapien. Klinische Studien, Wettbewerbsvergleiche, Preisstrategien und zunehmend auch Real World Data bilden die Grundlage moderner Entwicklungs- und Market-Access-Strategien. Nach Auffassung des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) bleibt jedoch eine entscheidende Frage häufig unbeantwortet: Wie verändert sich die Versorgung, in der diese Innovationen später eingesetzt werden? Denn die Versorgungsrealität ist kein statisches System. Sie entwickelt sich kontinuierlich weiter. Fachkräftemangel, Ambulantisierung, Digitalisierung, neue Versorgungsformen sowie veränderte Anforderungen an Pflege und Dokumentation verändern Arbeitsabläufe und Organisationsstrukturen in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen fortlaufend. „Innovationen treffen nicht auf ein starres Gesundheitssystem, sondern auf eine Versorgung, die sich permanent verändert", erklärt Prof.…
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IWiG – Gute Arbeitsbedingungen entstehen nicht zufällig
Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen wird häufig als Personalproblem diskutiert. Tatsächlich handelt es sich jedoch zunehmend um eine Führungs- und Organisationsaufgabe. Denn die Frage ist nicht allein, wie neue Mitarbeitende gewonnen werden können, sondern vor allem, warum bestehende Mitarbeitende bleiben. Krankenhäuser investieren erhebliche Ressourcen in Recruiting, Personalmarketing und Arbeitgeberattraktivität. Gleichzeitig bleiben viele Einflussfaktoren auf die tägliche Arbeitszufriedenheit unverändert. Unklare Abläufe, mangelnde Abstimmung zwischen Berufsgruppen, unnötige Wartezeiten, Doppelarbeiten oder Informationsverluste verursachen Frustration und erschweren den Arbeitsalltag erheblich. Dabei entsteht Motivation selten durch zusätzliche Anreize. Sie entsteht vor allem dann, wenn Mitarbeitende ihre Arbeit erfolgreich erledigen können. Moderne Führung bedeutet deshalb mehr,…
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IWiG – Innovation trifft Versorgungsrealität: Warum gute Therapien im Klinikalltag häufig auf Hürden stoßen
Gedanken aus der Versorgungsrealität Innovative Therapien werden heute auf Basis klinischer Studien, gesundheitsökonomischer Modelle und wissenschaftlicher Evidenz bewertet. Diese liefern wichtige Grundlagen für Zulassung, Nutzenbewertung und Market Access. Nach Auffassung des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) bleibt jedoch häufig eine entscheidende Frage unbeantwortet: Wie gut lässt sich eine Therapie tatsächlich in den klinischen Versorgungsalltag integrieren? Zwischen theoretischen Versorgungsmodellen und der Realität in Krankenhäusern bestehen oftmals erhebliche Unterschiede. Personelle Engpässe, Zeitdruck, organisatorische Abläufe und interdisziplinäre Abstimmungen prägen den Alltag in Gesundheitseinrichtungen und beeinflussen maßgeblich, wie Innovationen umgesetzt werden können. „Eine Therapie kann medizinisch hervorragend sein und dennoch im Versorgungsalltag auf erhebliche organisatorische Herausforderungen treffen“, erklärt Prof. Dr. Michael Greiling,…
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IWiG – Zeit ist die knappste Ressource der Pflege
Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Der Fachkräftemangel in der Pflege gehört zu den größten Herausforderungen des Gesundheitswesens. Gleichzeitig steigt der Versorgungsbedarf kontinuierlich. Patienten sind älter, multimorbider und benötigen eine intensivere Betreuung. Pflegekräfte leisten unter diesen Bedingungen täglich Außergewöhnliches und sorgen trotz hoher Belastungen für eine sichere und qualitativ hochwertige Versorgung. Dennoch entsteht im klinischen Alltag häufig ein Spannungsfeld: Die Anforderungen an die Pflege wachsen, die verfügbare Zeit für die direkte Patientenversorgung hingegen bleibt begrenzt. Ursache hierfür sind oftmals nicht die Mitarbeitenden selbst, sondern historisch gewachsene Strukturen, komplexe Abläufe und zahlreiche organisatorische Anforderungen, die sich über Jahre hinweg entwickelt haben. Viele Arbeitsunterbrechungen entstehen beispielsweise durch…
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Gleiche Wirksamkeit, unterschiedliche Belastung: Warum Ressourcenverbrauch zum entscheidenden Faktor moderner Therapieentscheidungen wird
Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Die Geheimnisse von Workflow-Management Wenn neue Therapien bewertet werden, stehen häufig klinische Wirksamkeit, Patientennutzen und Arzneimittelkosten im Mittelpunkt. Ein entscheidender Faktor bleibt dabei jedoch oft im Hintergrund: der tatsächliche Ressourcenverbrauch im Versorgungsalltag. Denn Therapien mit vergleichbaren klinischen Ergebnissen können sehr unterschiedliche Auswirkungen auf Personal, Prozesse und organisatorische Abläufe haben. Diese Unterschiede werden in vielen gesundheitsökonomischen Betrachtungen bislang nur teilweise sichtbar, obwohl sie die tatsächliche Belastung von Gesundheitseinrichtungen maßgeblich beeinflussen. „Die Frage lautet nicht nur, welche Therapie wirkt, sondern auch, welche Ressourcen sie im Versorgungssystem bindet“, erklärt Prof. Dr. Michael Greiling, Leiter des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG). „Gerade bei klinisch vergleichbaren Therapieoptionen kann…
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IWiG – Pflege braucht mehr als Applaus, sie braucht Gestaltungsspielräume
Impulse aus Forschung, Wissenschaft und Praxis – Innovationen im klinischen Workflow-Management Der Pflegeberuf genießt in der Gesellschaft ein hohes Ansehen. Kaum eine Berufsgruppe wird so stark mit Verantwortung, Menschlichkeit und Engagement verbunden wie die Pflege. Umso bemerkenswerter ist die Diskrepanz zwischen der positiven Wahrnehmung des Berufsbildes und der häufig deutlich kritischeren Bewertung des eigenen Arbeitsplatzes durch die Beschäftigten selbst. Wenn Pflegekräfte über ihre Arbeitsbedingungen sprechen, geht es längst nicht nur um Vergütung oder Personalschlüssel. Ein zentraler Faktor ist die erlebte Wertschätzung im Arbeitsalltag. Viele Mitarbeitende wünschen sich mehr Mitsprache, mehr Gestaltungsmöglichkeiten und eine stärkere Einbindung in Entscheidungen, die ihre tägliche Arbeit unmittelbar betreffen. Wertschätzung zeigt sich nicht in Leitbildern oder…
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IWiG fordert Real Workflow Evidence: Warum klinische Evidenz allein nicht mehr ausreicht
Mitteilungen aus Bildung und Wissenschaft – Die Geheimnisse von Workflow-Management Real World Evidence (RWE) hat sich in den vergangenen Jahren als ein wichtiger Bestandteil der Nutzenbewertung und des Pharma Market Access etabliert. Klinische Daten unter Alltagsbedingungen liefern wertvolle Erkenntnisse über Wirksamkeit, Sicherheit und Patientennutzen innovativer Therapien. Dennoch bleibt nach Auffassung des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) ein entscheidender Aspekt bislang weitgehend unberücksichtigt: die Auswirkungen neuer Therapien auf die tatsächlichen Versorgungsprozesse. „Wir wissen heute immer mehr darüber, wie Therapien bei Patienten wirken. Wir wissen aber oft erstaunlich wenig darüber, wie sie auf die Versorgung wirken“, erklärt Prof. Dr. Michael Greiling, Leiter des IWiG. „Dabei entscheidet genau dieser Faktor zunehmend…