Welche MDM-Lösung eignet sich für 20 bis 200 Geräte?
Spätestens dann taucht die Frage auf: Welche Mobile Device Management Lösung passt eigentlich zur eigenen Unternehmensgröße?
Die Antwort ist oft komplexer als erwartet. Denn nicht jedes Unternehmen benötigt eine Enterprise-Plattform mit maximalem Funktionsumfang – genauso wenig wie eine einfache Insellösung langfristig ausreicht. Gerade im Bereich zwischen 20 und 200 Geräten entsteht deshalb ein Segment, in dem Wirtschaftlichkeit, Bedienbarkeit und Funktionsumfang besonders gut ausbalanciert sein müssen.
Warum Geräteverwaltung ab 20 Geräten plötzlich ein eigenes Thema wird
Viele Unternehmen starten ohne MDM. Neue Geräte werden manuell eingerichtet, Apps einzeln installiert und Einstellungen bei Bedarf angepasst. Anfangs wirkt das unkompliziert.
Mit wachsender Geräteflotte entstehen allerdings typische Probleme:
- Geräte laufen mit unterschiedlichen Softwareständen
- Apps werden uneinheitlich genutzt
- Mitarbeitende verändern Einstellungen
- Updates erfolgen verspätet
- Supportfälle häufen sich
- Geräte verschwinden aus dem Überblick
Besonders kritisch wird es bei MDE-Geräten, die täglich produktive Prozesse absichern. Fällt ein Gerät aus oder funktioniert eine Anwendung nicht mehr, entstehen direkte Auswirkungen auf Lager, Inventur, Transport oder Produktion. Ein Mobile Device Management schafft deshalb nicht nur Ordnung – sondern reduziert aktiv Ausfallzeiten.
SOTI: Der etablierte Enterprise-Standard – aber nicht immer wirtschaftlich
Wer sich mit Mobile Device Management beschäftigt, stößt früher oder später auf SOTI. Nicht ohne Grund: SOTI gilt seit Jahren als eine der bekanntesten Enterprise-MDM-Plattformen am Markt. Große internationale Unternehmen mit mehreren Standorten, sehr komplexen IT-Strukturen und hohen Governance-Anforderungen setzen häufig auf diesen Ansatz. Die Plattform bietet einen enormen Funktionsumfang, tiefe Integrationen und sehr umfangreiche Verwaltungsoptionen.
Genau dort entsteht für viele mittelständische Unternehmen allerdings auch die Herausforderung. Denn in der Praxis benötigen Unternehmen mit 20 bis 200 Geräten häufig nicht jede Enterprise-Funktion – zahlen aber trotzdem für Komplexität, Einführung und laufenden Betrieb. Für viele KMU stellt sich deshalb weniger die Frage „Was kann die größte Lösung?“, sondern „Welche Funktionen nutze ich tatsächlich im Alltag?“
COSYS MDM: Der pragmatische Mittelweg für wachsende Geräteflotten
Genau an dieser Stelle positioniert sich COSYS MDM. Der Fokus liegt nicht darauf, möglichst viele Menüpunkte oder Spezialfunktionen anzubieten, sondern die tägliche Geräteverwaltung effizient und wirtschaftlich abzubilden. Das COSYS MDM richtet sich besonders an Unternehmen, die ihre Geräte professionell steuern möchten, ohne dafür eine komplexe Enterprise-Infrastruktur aufzubauen.
Dabei stehen typische Anforderungen im Vordergrund:
Geräte zentral verwalten statt einzeln konfigurieren
Neue Geräte lassen sich standardisiert einbinden und automatisch konfigurieren.
Support ohne Geräteversand
Per Remote-Zugriff können Probleme häufig direkt gelöst werden.
Einheitliche Arbeitsumgebungen schaffen
Kiosk-Modi verhindern Fehlbedienungen und sorgen für stabile Prozesse.
Transparenz über Gerätezustände schaffen
Akkuzustände, App-Versionen und Gerätegruppen bleiben jederzeit nachvollziehbar.
COSYS MDM unterstützt dabei zentrale Funktionen wie App-Verteilung, Roll-out-Prozesse, Fernsteuerung, Gerätegruppen, Sicherheitsrichtlinien und Akkumanagement. Gleichzeitig bleibt die Lösung bewusst schlanker und zugänglicher als klassische Enterprise-Ansätze.
Worauf Unternehmen zwischen 20 und 200 Geräten wirklich achten sollten
Die Auswahl eines MDM sollte nicht allein nach Funktionslisten erfolgen. Entscheidend sind häufig ganz andere Fragen:
- Wie schnell lassen sich neue Geräte bereitstellen?
- Wie hoch ist der Verwaltungsaufwand im Alltag?
- Wie viele Supportfälle entstehen?
- Können Fachbereiche mitarbeiten oder braucht jede Änderung IT-Unterstützung?
- Ist die Lösung wirtschaftlich skalierbar?
Gerade mittelständische Unternehmen profitieren häufig stärker von einfachen, robusten Prozessen als von maximaler technischer Komplexität.
Fazit: Nicht die größte MDM-Lösung gewinnt – sondern die passendste
Zwischen 20 und 200 Geräten benötigen Unternehmen meist keine überdimensionierte Enterprise-Plattform – aber auch keine improvisierte Geräteverwaltung mehr. SOTI bleibt eine starke Lösung im Enterprise-Segment mit sehr großem Funktionsumfang. Für viele KMU bietet COSYS MDM dagegen einen wirtschaftlichen Einstieg in professionelles Mobile Device Management – mit den Funktionen, die im Alltag tatsächlich genutzt werden, kombiniert mit kurzen Einführungszeiten, überschaubarem Verwaltungsaufwand und einem Gesamtansatz aus Software, Hardware, Services und Gerätelebenszyklus. Wer früh strukturiert verwaltet, verhindert später unnötige Ausfallzeiten, Supportkosten und Gerätechaos.
Tipp: Prüfen Sie nicht nur die Anzahl Ihrer Geräte – sondern wie viel Zeit Ihre Organisation heute tatsächlich in Einrichtung, Support und Verwaltung investiert. Dort zeigt sich oft der wahre Business Case für ein MDM.
Die COSYS Ident GmbH mit Sitz in Grasdorf (bei Hildesheim) besteht seit knapp 40 Jahren und ist eines der führenden Systemhäuser im Bereich mobiler Datenerfassungslösungen für Android und Windows. Ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1982 die Entwicklung von Identifikationssystemen vorantreibt und heute branchenspezifische Komplettlösungen für nahezu alle gängigen Geschäftsprozesse anbietet. Vom Prozessdesign und der Konzepterstellung, über die Implementierung der Hard- und Software bis hin zum Projektmanagement und maßgeschneiderten Wartungsverträgen, decken wir das komplette Leistungsspektrum der Systementwicklung, Integration und Betreuung ab. Des Weiteren bietet COSYS einen Reparaturservice, WLAN-Funkvermessung, sowie Lösungen für die Bauteil-Rückverfolgung mittels DPM-Codes.
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