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Effektive Betriebsstrategien machen industrielle Energiesysteme wirtschaftlicher und nachhaltiger

Industrielle Energiesysteme können deutlich flexibler betrieben werden, als es auf den ersten Blick scheint. Ob diese Flexibilität tatsächlich genutzt wird, entscheidet sich jedoch nicht allein bei der technischen Planung. Entscheidend ist auch, wie die verschiedenen Energieerzeuger wie Wärmepumpen oder Blockheizkraftwerke, Speicher wie Batteriespeicher oder Wärmespeicher und energieflexible Produktionsanlagen im laufenden Betrieb zusammenspielen.

Wie sich durch eine intelligente Betriebsführung Kosten senken, CO₂-Emissionen reduzieren und der Eigenverbrauch optimieren lassen, zeigen Einblicke aus dem Forschungsprojekt SynErgie im Arbeitspaket „FlexQuartier“ der GreenFactory Ungerhausen bei den TOP-Energy Anwendertagen. Im Vortrag „Effektive Betriebsstrategien im energieflexiblen industriellen Energiesystem“ stellt Markus Weber, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV, aktuelle Untersuchungsergebnisse vor.

16 Betriebsstrategien im Praxistest: TOP-Energy flexibilisiert Energysystem

Wie lässt sich ein komplexes Energiesystem möglichst effizient betreiben? Genau das wurde im FlexQuartier der Alois Müller Green Factory untersucht. 16 unterschiedliche Betriebsstrategien wurden analysiert und miteinander verglichen. Im Fokus: Energiekosten senken, Eigenversorgung optimieren, Lastspitzen vermeiden, Wärmeerzeuger und Speicher gezielt einsetzen sowie dynamische Strompreise nutzen.

Dafür wurde das gekoppelte Energiesystem mit TOP-Energy modelliert und simuliert. Die Ergebnisse zeigen, wie stark unterschiedliche Betriebsstrategien die wichtigsten wirtschaftlichen, energetischen und ökologischen Kennzahlen beeinflussen – und welche Ansätze besonders viel Potenzial bieten.

Flexibilität von Energiesystemen wird zum Erfolgsfaktor

Erneuerbare Energien, schwankende Strompreise und veränderte Marktbedingungen stellen neue Anforderungen an industrielle Energiesysteme. Wer flexibel reagieren kann, kann Kosten senken, Ressourcen besser nutzen und das Energiesystem effizienter betreiben.

Doch welche Strategie funktioniert am besten? Und wie lässt sich ein Energiesystem gezielt auf veränderte Bedingungen ausrichten? Die Antworten liefert der Vortrag des Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV bei den TOP-Energy Anwendertagen 2026.

Am 15. und 16. September 2026 erwarten die Teilnehmenden spannende Fachvorträge, konkrete Praxisbeispiele und aktuelle Impulse rund um die Planung und den effizienten Betrieb komplexer Energiesysteme – vor Ort und online.

Jetzt kostenlos anmelden: TOP-Energy Anwendertage 2026

Über Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V (GFaI)

Über TOP-Energy

TOP-Energy ist eine Energiesystem-Simulationssoftware, die von der Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI) in Berlin entwickelt wird. Die Software ermöglicht die Modellierung, Simulation und Optimierung hochkomplexer Energiesysteme – von industriellen Prozessen über Quartierslösungen bis hin zu kommunalen Strukturen.

Mit flexiblen Komponenten, umfassenden Steuerungs- und Analysetools sowie aktuellen Datenquellen unterstützt TOP-Energy Anwenderinnen und Anwender aus Forschung, Planung und Wirtschaft dabei, nachhaltige und wirtschaftliche Energiesysteme zu entwickeln.

Die GFaI e. V. ist ein gemeinnütziges Forschungsinstitut mit Sitz in Berlin-Adlershof. Der Verein ist auf angewandte Informatik spezialisiert und entwickelt praxisnahe Softwarelösungen für Industrie, Energie und Wissenschaft.

Weitere Informationen unter: www.top-energy.de

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