SKZ macht sich KI-ready und baut KI-Kompetenz weiter aus
Start von „KI-Transfer Plus“ und neue Impulse für KI-Anwendungen in der Kunststoffindustrie
Die Teilnahme an „KI-Transfer Plus“ ist für das SKZ ein wichtiger Baustein seiner strategischen Weiterentwicklung im Bereich Künstliche Intelligenz. Bereits seit Monaten beschäftigt sich das Kunststoff-Zentrum intensiv mit den Chancen und Einsatzmöglichkeiten von KI. Durch das Programm erhalten die beteiligten Mitarbeiter Zugang zu aktuellen Methoden, Expertenwissen und praxisnahen Werkzeugen, um Potenziale systematisch zu identifizieren und konkrete Anwendungen zu entwickeln. Dabei wird das SKZ vom KI-Regionalzentrum der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) begleitet.
KI-Potenziale für Forschung, Bildung und Industrie erschließen
Zu den möglichen Anwendungsfeldern zählen die intelligente Analyse von Prozess-, Prüf- und Forschungsdaten, die Optimierung von Arbeitsabläufen sowie die Entwicklung neuer digitaler Dienstleistungen und Wissensangebote. Das SKZ setzt schon lange auf KI in seiner langjährigen Forschungsgruppe Digitalisierung zur Verbesserung von Kunststoffverarbeitungsprozessen und zur Qualitätsüberwachung.
"Nun gehen wir einen Schritt weiter: für uns als Dienstleister und Wegbereiter ist KI auch in unserem globalen Markt ein entscheidender Wettbewerbsfaktor, um unsere eigenen Abläufe im Unternehmen zu optimieren. Wir sehen große Potenziale in allen Unternehmensbereichen: Bildung, Forschung, Prüfung und Zertifizierung. Für das SKZ ist es deshalb wichtig, die Technologie nicht nur zu verstehen, sondern ihre Potenziale aktiv auch für uns selbst und unsere Mitarbeiter nutzbar zu machen. In der 9-monatigen Intensivkur ,KI-Transfer Plus‘ können wir uns KI-ready aufstellen, um danach nachhaltig und sehr zielgerichtet mit KI umzugehen“, sagt Dr. Thomas Hochrein, Geschäftsführer am SKZ.
Mitarbeiter gestalten die KI-Transformation aktiv mit
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der KI-Initiative am SKZ sind die eigenen Mitarbeiter. Bereits heute engagieren sich KI-Multiplikatoren und KI-Techniker in Workshops, Schulungen und Planspielen zur erfolgreichen Einführung von KI-Anwendungen. Ein neuer KI-Manager und -Koordinator wird die KI-Aktivitäten innerhalb des SKZ künftig koordinieren, die Mitarbeitenden und Geschäftsführungen beraten und bei der Umsetzung unterstützen. Das Programm „KI-Transfer Plus“ liefert hierfür den Grundstein und unterstützt den Aufbau einer langfristigen KI-Strategie am SKZ.
Wissenstransfer für die Kunststoffbranche
Die im Rahmen des Programms gewonnenen Erkenntnisse sollen nicht nur intern genutzt werden. Ziel ist es, das aufgebaute Wissen künftig auch in Forschungsprojekte, Weiterbildungsangebote und Dienstleistungen des SKZ einfließen zu lassen. Damit stärkt das SKZ seine Rolle als Innovationspartner der Branche und unterstützt Unternehmen dabei, die Chancen der Künstlichen Intelligenz erfolgreich für sich zu nutzen.
Über KI-Transfer Plus
„KI-Transfer Plus“ ist ein Programm des Bayerischen Staatsministeriums für Digitales unter Federführung von Staatsminister Dr. Fabian Mehring in Zusammenarbeit mit Bayern Innovativ. Mittelständische Unternehmen werden dabei über neun Monate von KI-Regionalzentren an Hochschulen in ganz Bayern begleitet, um KI-Anwendungen zu entwickeln und nachhaltig im Unternehmensalltag zu verankern. Zu den 16 Teilnehmern der aktuellen Programmrunde zählen neben dem SKZ auch die unterfränkischen Unternehmen Authentic Style und Climaline.
Das SKZ ist ein Klimaschutzunternehmen und Mitglied der Zuse-Gemeinschaft. Diese ist ein Verbund unabhängiger, industrienaher Forschungseinrichtungen, die das Ziel verfolgen, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, insbesondere des Mittelstandes, durch Innovation und Vernetzung zu verbessern.
SKZ – Das Kunststoff-Zentrum
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