Online-Vortrag am 20. Oktober: Bluthochdruck und die Menopause
„In den Wechseljahren ändert sich das Zusammenspiel blutdruckbeeinflussender Hormone – bei fast jeder zweiten Frau steigt dadurch auch der Blutdruck. Wichtig ist, diesen Anstieg früh zu erkennen, um Folgeschäden zu vermeiden“, sagt Prof. Dr. med. Markus van der Giet, Vorstandsvorsitzender der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaft Deutsche Hochdruckliga e.V. In der Menopause sinkt unter anderem der Spiegel von Östrogenen, die vor den Wechseljahren als natürlicher Schutzfaktor die Dehnbarkeit und Elastizität der Gefäße fördern. Auch innere Unruhe und Schlafstörungen können den Blutdruck beeinflussen. „Die Wechseljahre sind ein guter Anlass, die eigene Herzgesundheit stärker in den Blick zu nehmen. In der Frauenarztpraxis können wir Wechseljahresbeschwerden, Blutdruck und individuelle Risikofaktoren gemeinsam betrachten. Das ist auch wichtig, wenn es um die Frage geht, ob eine Hormonersatztherapie sinnvoll und möglich ist. Deshalb sollten Frauen ihre regelmäßigen Vorsorgetermine vor allem auch in dieser Lebensphase wahrnehmen“, erklärt Dr. med. Lea-Marie Köhler, Fachärztin für Frauenheilkunde und Bezirksvorsitzende im Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. (BVF).
Gemeinsam beleuchten die beiden Fachleute in der Online-Veranstaltung unter anderem, welche Möglichkeiten, aber auch Grenzen eine Hormonersatztherapie in diesem Zusammenhang bietet, und geben praktische Tipps zu Lebensstil-Maßnahmen, mit denen Frauen selbst aktiv werden können. Anschließend können die Teilnehmenden ihre Fragen im Chat stellen.
Wer im Anschluss einen optionalen Wissenstest besteht, erhält eine Teilnahmeurkunde. Wer drei Teilnahmeurkunden gesammelt hat, erhält das Zertifikat der Bluthochdruck-Universität. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung oder ein Benutzerkonto ist nicht erforderlich.
Bluthochdruck-Universität der Deutschen Hochdruckliga
Die „Bluthochdruck-Universität“ ist ein kostenfreies, digitales Angebot der Deutschen Hochdruckliga e.V. zur Stärkung der Gesundheitskompetenz und Wissensvermittlung – barrierefrei, verständlich und lebensnah. Die Veranstaltung am 20. Oktober 2026 erfolgt zusammen mit dem Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. und ist Teil einer Reihe von Fachvorträgen zu Herz-Kreislauf-Themen.
Den Einwahllink zum Vortrag und weitere Termine finden Sie unter www.bluthochdruck-uni.de.
Die Deutsche Hochdruckliga e.V. (DHL)® I Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention ist eine gemeinnützige, unabhängige medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft. Sie setzt sich seit 1974 für die Förderung der Wissenschaft und eine wissenschaftlich fundierte Aufklärung der Öffentlichkeit auf dem Gebiet der Hypertonie ein. Sie bündelt die Expertise aus allen relevanten Fachgruppen und stellt diese allen Beteiligten zur Verfügung. Wissenschaftliche Sektionen und der jährliche wissenschaftliche Kongress sichern aktuelles Fachwissen und den fachlichen Austausch. Stipendien und Wissenschaftspreise fördern den wissenschaftlichen Nachwuchs. Durch die Zertifizierung von Fachärztinnen und -ärzten sowie interdisziplinären Hypertonie-Zentren sichert die Deutsche Hochdruckliga eine qualitativ hochwertige, umfassende Versorgung von Hypertonikerinnen und Hypertonikern im deutschsprachigen Raum. www.hochdruckliga.de
Der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte e.V. (BVF) ist mit rund 14.000 Mitgliedern einer der größten ärztlichen Berufsverbände in Deutschland. Er vertritt mit seinen 17 Landesverbänden seit 75 Jahren die wirtschaftlichen und standespolitischen Interessen seiner Mitglieder bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, den Kassenärztlichen Vereinigungen, der Bundesärztekammer, den Landesärztekammern, den Kostenträgern sowie in Politik und Wirtschaft, internationalen Organisationen und der Öffentlichkeit. Der BVF verfolgt hierfür gesundheitspolitisch relevante Vorgänge auf deutscher sowie auch auf europäischer Ebene und setzt sich für die standespolitischen Anliegen, Forderungen und Belange seiner Mitglieder ein.
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