Familie & Kind

Inklusion durch Bewegung: 1.000 € für Klettererlebnisse

Gemeinsam hoch hinaus: Für sein inklusives Sportprojekt „Klettern – alle zusammen“ erhält das CJD Berchtesgaden 1.000 € Preisgeld von der Town & Country Stiftung. Im Rahmen ihres 12. Stiftungspreises fördert die Town & Country Stiftung bundesweit Projekte der Kinder- und Jugendhilfe.

Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes Typ 1, Mukoviszidose oder Adipositas erleben im Alltag häufig Einschränkungen in ihrer Freizeitgestaltung und gesellschaftlichen Teilhabe. Sportliche Aktivitäten sind für sie nicht immer selbstverständlich – gesundheitliche Anforderungen, organisatorische Hürden oder fehlende Angebote erschweren oftmals die Teilnahme. Genau hier setzt das Projekt „Klettern – alle zusammen“ des CJD Berchtesgaden an. Seit zwei Jahren trainiert eine feste Gruppe von zehn Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 16 Jahren einmal pro Woche in einer Kletterhalle. Unter pädagogischer und medizinischer Begleitung erleben die jungen Teilnehmenden, wie Bewegung, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung neue Perspektiven eröffnen.

Das Klettern fordert Mut, Konzentration und Körpergefühl – und schenkt zugleich intensive Erfolgserlebnisse. Wer sich Schritt für Schritt an der Wand nach oben arbeitet, überwindet nicht nur die Höhe, sondern auch eigene Zweifel. Jede geschaffte Route stärkt das Selbstvertrauen und hilft den Kindern und Jugendlichen, einen positiven Umgang mit ihrer Erkrankung zu entwickeln.

Mit dem Preisgeld der Town & Country Stiftung soll benötigtes Kletter-Equipment angeschafft werden, darunter Kletterschuhe, Sicherungshaken und geeignete Sportkleidung. Dadurch können die jungen Kletterinnen und Kletterer noch besser und sicherer trainieren. Perspektivisch plant das Projekt zudem ein besonderes Highlight: ein gemeinsames Kletterwochenende am Dachstein, das den Kindern und Jugendlichen ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis ermöglichen soll.

Stellvertretend für die Stiftung übergab Stiftungsbotschafter Michael Westhöfer, Geschäftsführer der MW Ostalb Bau GmbG, die Urkunde und lobte das Engagement des CJD: „Jede Diagnose bringt spezifische Herausforderungen für die Kinder und Jugendlichen mit sich. Der inklusive Charakter Ihres Projekts ist daher von besonderer Bedeutung, denn niemand wird ausgeschlossen und jeder wird entsprechend seiner Möglichkeiten wahr- und angenommen. Dieses Engagement unterstützen und würdigen wir sehr gerne mit dem Town & Country Stiftungspreis.“

Auch beim CJD Berchtesgaden ist die Freude über die Auszeichnung groß:
„Der Moment, in dem ein Kind stolz oben an der Wand steht und sagt Ich habe es geschafft!, ist jedes Mal etwas ganz Besonderes. Genau diese Erfolgserlebnisse stärken Selbstbewusstsein und Mut. Wir freuen uns sehr, dass die Town & Country Stiftung unser Projekt unterstützt und damit hilft, diese wertvollen Erfahrungen weiterhin zu ermöglichen“, so Doris Gerber, Leiterin der therapeutischen Angebote.

Über den Town & Country Stiftungspreis

Seit 2013 steht der Town & Country Stiftungspreis für Chancengleichheit und Gemeinschaft. Deutschlandweit unterstützt die Stiftung dieses Jahr 300 Projekte mit jeweils 1.000 €, um die wertvolle, oft ehrenamtliche Arbeit für sozial, geistig oder körperlich benachteiligte Kinder und Jugendliche zu fördern. Zwölf besonders herausragende Projekte werden im Rahmen der Town & Country Stiftungsgala am 9. Mai 2026 mit zusätzlichen 5.000 € ausgezeichnet. Eine unabhängige Jury wählt die Projekte aus.

Erstmalig wird auf der Town & Country Stiftungsgala auch ein Sonderpreis vergeben. Unter dem Motto „Jung trifft Alt – Begegnung, die verbindet“ werden zwei Projekte, die auf kreative Weise intergenerative Begegnung stiften und Austausch zwischen Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen ermöglichen, mit 10.000 € auf dem 1. Platz und 5.000 € auf dem 2. Platz gefördert.

Über Town & Country Stiftung

„Mensch sein heißt verantwortlich sein“ – diesem Leitsatz folgt die gemeinnützige Town & Country Stiftung seit ihrer Gründung durch das Unternehmerpaar Gabriele und Jürgen Dawo im Jahr 2009. Neben der Förderung der Kinder- und Jugendhilfe engagiert sich die Stiftung für unverschuldet in Not geratene Bauherren und Eigentümer von zu Wohnzwecken selbstgenutzten Einfamilienhäusern, für Bildungsprojekte im Bereich Natur- und Umweltbildung, für Kunst und Kultur sowie für bürgerschaftliches Engagement.

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