Know-how-Schutz in Forschung und Hightech: Neue Herausforderungen für Schweizer Institutionen
Gleichzeitig wächst die Aufmerksamkeit für Risiken im Zusammenhang mit Know-how-Abfluss und Technologie-Spionage. Sicherheitsbehörden warnen zunehmend davor, dass strategisch relevante Technologien über internationale Forschungskooperationen oder Industriepartnerschaften in geopolitisch sensible Programme einfliessen könnten.
Der Nachrichtendienst des Bundes weist in seinen Lageberichten regelmässig darauf hin, dass fremde Staaten versuchen können, über wissenschaftliche Kooperationen, Doktorandenprogramme oder Forschungsnetzwerke Zugang zu technologisch sensiblen Bereichen zu erhalten.
Dual-Use-Technologien im Fokus
Besonders betroffen sind sogenannte Dual-Use-Technologien – Technologien, die sowohl zivile als auch militärische Anwendungen ermöglichen.
Dazu zählen unter anderem:
– Künstliche Intelligenz
– Quantencomputing
– Halbleitertechnologie
– Materialwissenschaften
– Robotik und autonome Systeme
– Cybersecurity
Gerade in diesen Bereichen sind Forschungsergebnisse wirtschaftlich und strategisch besonders wertvoll.
Internationale Zusammenarbeit als Stärke – und Herausforderung
Die Stärke des Schweizer Innovationssystems liegt traditionell in seiner internationalen Vernetzung. Forschende aus unterschiedlichsten Ländern arbeiten gemeinsam an Universitäten, in Forschungszentren oder in Hightech-Unternehmen.
Diese Offenheit ist ein zentraler Treiber für Innovation. Gleichzeitig stellt sie Institutionen vor neue Herausforderungen:
Wie kann internationale Kooperation gefördert werden, ohne gleichzeitig ungewollte Technologietransfers zu erleichtern?
Die Diskussion gewinnt insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender geopolitischer Spannungen und eines global intensiveren Wettbewerbs um Schlüsseltechnologien an Bedeutung.
Background Checks als Teil eines risikobasierten Ansatzes
Vor diesem Hintergrund rückt eine Frage stärker in den Fokus:
Wie weit sollten Background Checks bei internationalen Forschenden gehen?
Ein pauschales Screening aller internationalen Wissenschaftler wäre weder praktikabel noch mit den Grundprinzipien der akademischen Freiheit vereinbar. Viele Institutionen setzen deshalb auf risikobasierte Modelle, bei denen Prüfungen abhängig von der Sensibilität des jeweiligen Forschungsbereichs erfolgen.
Dabei können beispielsweise folgende Faktoren berücksichtigt werden:
– Zugang zu sicherheitskritischen Technologien
– Kooperationen mit internationalen Partnerinstitutionen
– Drittmittel aus geopolitisch sensiblen Kontexten
– Beteiligung an strategischen Forschungsprogrammen
In besonders sensiblen Projekten kann eine strukturierte Prüfung dazu beitragen, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Governance-Massnahmen zu etablieren.
Balance zwischen Offenheit und Schutz
Für Forschungseinrichtungen und Hightech-Unternehmen entsteht damit eine komplexe Aufgabe: Die Offenheit des Innovationssystems muss erhalten bleiben, gleichzeitig steigt jedoch der Druck, technologische Schlüsselkompetenzen besser zu schützen.
Neben organisatorischen Maßnahmen gewinnen daher auch Sensibilisierung, klare Compliance-Strukturen und transparentes Risikomanagement an Bedeutung.
Validato ist ein führender Schweizer Anbieter für zuverlässige Background Checks und Human Risk Management mit Sitz in Zürich. Die Plattform unterstützt Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende strukturiert und effizient auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.
Validato ist speziell auf die Anforderungen in der Schweiz ausgerichtet, verzichtet auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren oder Mindestanzahl an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.
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