Familie & Kind

1.000 € für vorweihnachtliches Puppentheater

Kulturelle Teilhabe für alle: Für das geplante Puppentheater für Kinder und Erwachsene mit Autismus erhält der Autismus-Rhein-Main e. V. 1.000 € Preisgeld von der Town & Country Stiftung. Im Rahmen ihres nun schon 12. Stiftungspreises fördert die Town & Country Stiftung bundesweit Projekte der Kinder- und Jugendhilfe.

Seit 1976 ist der Autismus-Rhein-Main e. V. als Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Autismus aktiv. Mit dem geplanten vorweihnachtlichen Puppentheater möchte der Verein Kindern mit Autismus den Zugang zu kulturellen Freizeitaktivitäten erleichtern. Im Alltag stehen die betroffenen Kinder oft vor Kommunikationsbarrieren oder fühlen sich unwohl in unbekannt hektischer Atmosphäre, wodurch ihnen kulturelle Teilhabe erschwert wird. Die Vorführung der Geschichte „Weihnacht im Zuckerland“ schafft ein inklusives, verständnisvolles Umfeld, in dem die Kinder und Jugendlichen im Autismus-Spektrum Kultur angstfrei erleben können. Durch die angepasste Vorstellung werden Barrieren abgebaut und Teilhabe, Gemeinschaft und Wertschätzung gestärkt.

Um die Vorführung realisieren zu können, muss der Verein einen Saal mitsamt Technik anmieten und Puppenspieler des Frankfurter Puppentheaters engagieren. Hinzu kommen die Kosten für Verpflegung und Transport. Mit dem Preisgeld der Town & Country Stiftung kann der Verein das vorweihnachtliche Puppentheater möglich machen.

Stellvertretend für die Stiftung übergab Stiftungsbotschafter Adem Saracoglu, Geschäftsführer der Taunus Hausbau GmbH, die Urkunde und lobte das Engagement des Vereins: „Kulturelle Erlebnisse sollten für alle Menschen zugänglich sein. Das vorweihnachtliche Puppentheater Ihres Vereins schafft einen geschützten Raum, in dem Kinder und Jugendliche im Autismus-Spektrum Kultur angstfrei genießen können. Dieses Projekt zeigt, wie Inklusion mit Verständnis, Rücksicht und Herz ganz praktisch gelebt wird. Dieses Engagement unterstützen und würdigen wir sehr gerne mit dem Town & Country Stiftungspreis.“

Mit großer Freude nahmen die Ausgezeichneten die Zuwendung entgegen: „Im Alltag fehlt vielen Familien die Möglichkeit für unbeschwerte gemeinsame Freizeit. Genau hier setzt unser Projekt an: Es schafft Raum für Begegnung, kulturelle Teilhabe und einfach für Freude. Für die Unterstützung und das Vertrauen in unsere Arbeit, die dies möglich machen, sind wir sehr dankbar“, Julia Seidel, geschäftsführende Vorständin.

Über den Town & Country Stiftungspreis

Seit 2013 steht der Town & Country Stiftungspreis für Chancengleichheit und Gemeinschaft. Deutschlandweit unterstützt die Stiftung dieses Jahr 300 Projekte mit jeweils 1.000 €, um die wertvolle, oft ehrenamtliche Arbeit für sozial, geistig oder körperlich benachteiligte Kinder und Jugendliche zu fördern. Zwölf besonders herausragende Projekte werden im Rahmen der Town & Country Stiftungsgala am 9. Mai 2026 mit zusätzlichen 5.000 € ausgezeichnet. Eine unabhängige Jury wählt die Projekte aus.

Erstmalig wird auf der Town & Country Stiftungsgala auch ein Sonderpreis vergeben. Unter dem Motto „Jung trifft Alt – Begegnung, die verbindet“ werden zwei Projekte, die auf kreative Weise intergenerative Begegnung stiften und Austausch zwischen Kindern, Jugendlichen und älteren Menschen ermöglichen, mit 10.000 € auf dem 1. Platz und 5.000 € auf dem 2. Platz gefördert.

Über Town & Country Stiftung

„Mensch sein heißt verantwortlich sein“ – diesem Leitsatz folgt die gemeinnützige Town & Country Stiftung seit ihrer Gründung durch das Unternehmerpaar Gabriele und Jürgen Dawo im Jahr 2009. Neben der Förderung der Kinder- und Jugendhilfe engagiert sich die Stiftung für unverschuldet in Not geratene Bauherren und Eigentümer von zu Wohnzwecken selbstgenutzten Einfamilienhäusern, für Bildungsprojekte im Bereich Natur- und Umweltbildung, für Kunst und Kultur sowie für bürgerschaftliches Engagement.

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