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Gemeinsam für bessere Verfahren: IHK organisiert Workshop mit Landratsamt und Unternehmen

Die Rahmenbedingungen für Unternehmen aber auch die Verwaltung in unserer Region sind derzeit von hoher Dynamik und zunehmender Komplexität geprägt. Eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung wird damit immer mehr zu einem entscheidenden Standortfaktor: Sie schafft Planungssicherheit, beschleunigt Projekte und fördert einen effiziente Zusammenarbeit zwischen den beiden Parteien. Gerade in dieser Phase kommt dem konstruktiven Austausch zwischen Wirtschaft und Verwaltung eine zentrale Bedeutung zu.

Daher hat auf Initiative der Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK) ein gemeinsamer Workshop zwischen Führungskräften des Landratsamtes, Landrat Rößle sowie regionaler Unternehmerinnen und Unternehmern stattgefunden. Titel des Workshops war „Vom Verfahren zur Wirkung: Wirtschaftsfreundliche Verwaltung als Impulsgeber für Wachstum und Investitionen“. Ziel der eintägigen Schulung war es, Verwaltung und Unternehmen für diese Zusammenhänge zu sensibilisieren, sie für ihre Rolle als Standortgestalter zu stärken und gemeinsam konkrete Ansatzpunkte zu entwickeln, wie Wirtschaftlichkeit, Rechtssicherheit und Verwaltungsmodernisierung sinnvoll miteinander verbunden werden können.

Moderator der Veranstaltung war Heiko Thurner vom Management Centrum Schloss Lautrach (MCSL), welches auf die Themen Leadership und der nachhaltigen Entwicklung von Menschen und Organisationen spezialisiert ist.

Von Seiten der Unternehmerschaft waren Thomas Schröter (Auto König), Johannes Münsinger (Münsinger oHG), Brigitte Stanzl (Thannhauser Straßen- und Tiefbau) sowie Sabrina Graf-Taglieber (FruchtLogistik) vertreten.

Im Austausch wurden die Herausforderungen der jeweiligen Partner offen kommuniziert und nach Lösungsansätzen gesucht. Im Rahmen großer Vorhaben gab es bereits in der Vergangenheit frühzeitig im Verfahren ein Vorgespräch, an dem sämtliche Beteiligte teilgenommen haben, um sich etwa über Zeitpläne, benötigte Dokumente und Stellungnahmen auszutauschen. Landrat Rößle erklärte, dass es sich anbietet, dies auch zukünftig so zu praktizieren. Ferner gab es die Anregung, Rechnungen, die Tiefbauprojekte betreffen, digital einreichen zu können. Hier sicherte Landrat Rößle den Unternehmerinnen und Unternehmern eine Prüfung und baldmöglichste Umsetzung zu.

Im weiteren Verlauf des Workshops wurden die praxisnahen Verbesserungen und die neuen digitalen Abläufe in der Kfz-Zulassung, welche bereits im Rahmen einer Veranstaltung im Oktober 2025 vorgestellt worden sind, von Seiten der Unternehmerschaft lobenswert erwähnt. Auch über die Zeitersparnis, welche sich durch den Digitalen Bauantrag ergibt, freuten sich die Unternehmerinnen und Unternehmer.

Landrat Rößle bedankte sich stellvertretend für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes für die Organisation des Workshops bei der IHK sowie bei den Unternehmerinnen und Unternehmern für den offenen Austausch. „Wir konnten wichtige Impulse für unsere Verwaltung aus dieser Veranstaltung mitnehmen. Den bisher gelebten konstruktiven Austausch mit der Unternehmerschaft werde man gerne weiterführen und ausbauen.“, so Landrat Rößle.

Matthias Hausmann, Regionalgeschäftsführer der IHK, betonte ebenfalls die Wichtigkeit einer solchen Veranstaltung und die Möglichkeit, den Blickwinkel der jeweils anderen Seite einzunehmen. Neben der Verstetigung dieses Austausches, sollen nach Vorstellung der IHK nun auch vergleichbare Workshops in gesamt Schwaben stattfinden. Der gemeinsame Auftakt und Pilot mit dem Landratsamt Donau-Ries zeigt eindrücklich, welche Potentiale im Schulterschluss gehoben werden können. Die IHK Schwaben bedankt sich bei Landrat Rößle und seinem Team.

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