Weniger Energieverbrauch, höhere Schrumpfqualität
Drei zusätzliche Energiesparoptionen verfügbar
Ein erster Ansatzpunkt für mehr Effizienz ist die Bodenkammer. Deren Breite lässt sich nun dank integrierter Abschottbleche exakt an das jeweilige Gebindeformat anpassen. So wird Heißluft nur dort aktiviert, wo sich auch tatsächlich ein Gebinde befindet, wodurch Luftvolumenstrom und damit Heizleistung spürbar gesenkt werden können. Ein Pluspunkt, der vor allem bei Linien mit unterschiedlichen Gebindeformaten deutlich zum Tragen kommt.
Ein zweiter Entwicklungsschritt betrifft die Wärmeverteilung im Tunnelinneren. Im hinteren Bereich des Tunnels bringen neu integrierte Heizelemente von oben nun gezielt zusätzliche Wärme ein, um den Schrumpfvorgang kontrolliert abzuschließen. So werden die Gebinde gleichmäßiger erwärmt, was für ein homogeneres Schrumpfergebnis sorgt – bei gleichzeitig reduziertem Luftbedarf.
Den größten Effizienzgewinn erzielt die neu entwickelte Schachtwand-Geometrie. Die seitlichen Luftverteilplatten wurden strömungstechnisch neu ausgelegt und erzeugen einen definierten, leicht nach oben gerichteten Luftstrahl. Im unteren Bereich bildet sich dadurch eine gezielte Luftwalze. So lässt sich der Schrumpfprozess stärker über die Seitenströmung führen – und es muss deutlich weniger Heißluft von unten eingeblasen werden. Neben dem energetischen Effekt stabilisiert die gezielte Strömung auch das Gebinde während des Schrumpfprozesses und verbessert die Ausbildung der Folie.
Die neue Schachtwand-Geometrie-Technologie ist auch bei bestehenden Schrumpftunneln nachrüstbar. Effizienzsteigerungen sind damit nicht nur bei Neuanlagen, sondern auch im Bestand realisierbar.
Einsparpotenzial von mindestens 20 Prozent
Auch, wenn sich alle drei Maßnahmen einzeln integrieren lassen, so sorgt die Implementierung des gesamten Maßnahmenpakets natürlich für das größtmögliche Einsparpotenzial: Um mindestens 20 Prozent lässt sich der Energiebedarf mit dem neuen Schrumpftunnel reduzieren, je nach Anwendung sind auch deutlich höhere Einsparungen möglich.
Das Technologieunternehmen Krones mit Hauptsitz in Neutraubling, Deutschland, ist ein international führender Entwickler und Hersteller moderner Maschinen und kompletter Anlagen für die Bereiche Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik. Zusätzliche Produkte und Services der Krones Tochtergesellschaften, wie beispielsweise Lösungen rund um Digitalisierung, Intralogistik und das Kunststoffrecycling, ergänzen das Produktportfolio. Weltweit beschäftigt Krones mehr als 21.000 Mitarbeitende. Der Konzernumsatz 2025 betrug 5,66 Mrd. Euro. Zum Krones Konzern gehören neben der börsennotierten Krones AG mehr als 100 Tochtergesellschaften und Standorte weltweit.
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