25 Jahre nordmedia: Rückblick auf Erfolge, Ausblick in die Zukunft und Start des neuen Förderprogramms „Familienzuschuss“
Staatssekretär Frank Doods, Chef der Niedersächsischen Staatskanzlei und Aufsichtsratsvorsitzender der nordmedia, würdigte in seinem Grußwort die Entwicklung des Film- und Medienstandorts Niedersachsen und Bremen in den vergangenen 25 Jahren. Eröffnet wurde die Jubiläumsveranstaltung von nordmedia-Geschäftsführerin Meike Götz und Poetry Slam Landesmeisterin Antonia Josefa setze Akzente mit drei Beiträgen.
„Die nordmedia hat maßgeblich dazu beigetragen, Niedersachsen und Bremen als anerkannten Film- und Medienstandort zu etablieren. Vielseitige erfolgreiche Produktionen, Unternehmen und Talente zeigen, welche Entwicklung der Standort in den vergangenen 25 Jahren genommen hat. Diesen Weg wollen wir auch in Zukunft gemeinsam weitergehen“, sagte Frank Doods.
Mit Blick auf die kommenden Jahre machte Geschäftsführerin Meike Götz deutlich, dass nordmedia auf dem aufbaut, was in 25 Jahren gewachsen ist: eine vielfältige Produktions- und Unternehmenskultur, erfolgreiche Projekte, starke kreative Stimmen sowie eine Förderinstitution, die sich als verlässliche Ansprechpartnerin für die Film-, Medien- und Gamesbranche etabliert hat. Zugleich veränderten sich die Bedingungen, unter denen Filme, Medienprojekte und Games entstehen. Förderung müsse deshalb künftig stärker auch die Menschen, Unternehmen und Rahmenbedingungen hinter den Projekten in den Blick nehmen. Ziel sei es unter anderem, Talente am Standort zu halten, Produktionsunternehmen langfristig zu stärken und Niedersachsen und Bremen als Orte für Geschichten, Zusammenarbeit und kreative Entwicklung sichtbarer zu machen. Starten wird nordmedia im kommenden Jahr mit einem neuen Locationtrailer und einem neuen visuellen Erscheinungsbild.
Neues Förderprogramm „Familienzuschuss“ stärkt die Vereinbarkeit von Familie und Film
Im Rahmen des Jubiläums kündigte die nordmedia das neue Pilotprogramm „Familienzuschuss“ an. Mit dem Förderangebot sollen Filmschaffende künftig bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt werden.
„Eine zukunftsfähige Branche braucht gute Rahmenbedingungen. Mit dem „Familienzuschuss“ starten wir ein neues Förderinstrument, das Filmschaffende bei familiären Herausforderungen entlasten und die Attraktivität der Branche als Arbeitsumfeld stärken soll. Damit setzen wir einen konkreten Impuls für mehr Vereinbarkeit von Familie und Film“, erklärte Meike Götz.
Die Pilotphase ist mit bis zu 250.000 Euro belegt. Gefördert werden unter anderem Maßnahmen zur Kinder- und Familienbetreuung, Angebote für Schwangere und Stillende, Jobsharing-Modelle, die 4-Tage-Drehwoche sowie Unterstützung in unvorhergesehenen familiären Notfällen. Die Zuschusshöhe beträgt bis zu 20.000 Euro für fiktionale Projekte und bis zu 5.000 Euro für dokumentarische Produktionen. Die Antragstellung erfolgt über das nordmedia Antragsportal. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen, die ein Projekt überwiegend in Niedersachsen und/oder Bremen realisieren. Der Familienzuschuss wurde auf Initiative von und gemeinsam mit PROG Producers of Germany entwickelt. Nun startet nordmedia das Pilotprogramm gemeinsam mit PROG.
„Wir freuen uns wahnsinnig, dass der Vorstoß aus unserer Mitgliedschaft nun zu der Pilotphase des neuen Förderinstruments der nordmedia geführt hat und danken allen Beteiligten für ihr großartiges Engagement, insbesondere Maritza Grass und Lotte Ruf für die erste Initiative! Bemerkenswert ist, dass die darauf basierende Arbeitsgruppe von Anfang an als Mixed Team angetreten ist, und Vereinbarkeit von Familie und Beruf damit kein Thema ist, das allein in der Verantwortung von weiblichen Filmschaffenden liegt“, so Julia Maier-Hauff, PROG-Geschäftsführerin.
Mit dem Jubiläum würdigt nordmedia nicht nur ein Vierteljahrhundert Film- und Medienförderung, sondern setzt zugleich Impulse für die zukunftsgewandte Entwicklung der Branche in Niedersachsen und Bremen.
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