Energie- / Umwelttechnik

Konstruktiver Durchbruch für die Wärmewende: Kanzleramtsminister Thorsten Frei im Austausch über praxistaugliche Fördermodelle im Gebäudesektor

Kanzleramtsminister Thorsten Frei besuchte heute die Zentrale der EE-Experten GmbH zu einem fundierten, energiepolitischen Meinungsaustausch. Im Dialog mit dem Geschäftsführer Serhan Sidan und Jonas Pischner, Deutschlands wohl bekanntestem Energie-Effizienzexperten, wurden Lösungswege erörtert, um den Klimaschutz im Gebäudesektor angesichts der angespannten Haushaltslage des Bundes wirtschaftlich tragfähig und spürbar unbürokratischer zu gestalten. Kanzleramtsminister Frei bewertete die vorgestellten Impulse und praxisnahen Reformvorschläge ausdrücklich als sehr gut und stimmte darin überein, dass vor dem Hintergrund der Haushaltslage gehandelt werden muss.

Ausschließlich für’s Klima?

Bei den erörterten Maßnahmen geht es längst nicht mehr nur um ökologischen Klimaschutz, sondern um die langfristige wirtschaftliche Stabilität des deutschen Mittelstandes und privater Haushalte. Eine praxistaugliche und verlässliche Sanierungspolitik schützt nicht nur das Klima, sondern auch das Vermögen der Bürger vor schleichendem Wertverlust sowie steigenden Kosten und sichert gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit der gesamten Republik. Damit wird die energetische Modernisierung von einer reinen Pflichtaufgabe zu einer echten wirtschaftlichen Chance für die gesamte Gesellschaft.

Als deutschlandweit größtes Energieberatungsunternehmen mit einem stark verankerten lokalen Ansatz fungiert die EE-Experten GmbH als repräsentative Quelle für die bundesweite Stimmung von Immobilienbesitzern. Durch den täglichen, direkten Kontakt mit jährlich zehntausenden Eigentümern bildet das Unternehmen ein wichtiges Stimmungsbarometer für politische Maßnahmen in Berlin. Die Experten betonten, dass der grundsätzliche politische Kurs der Dekarbonisierung vollkommen begrüßt wird, es in der Praxis jedoch erhebliche Hürden bei der Ausführung gibt. Die Menschen in Deutschland möchten gerne modernisieren, verfügen jedoch verständlicherweise oftmals nicht einfach über 40.000 Euro oder mehr an freien liquiden Mitteln. Die aktuellen Unsicherheiten, verursacht durch weltpolitisches Geschehen bremsen die Investitionsbereitschaft zusätzlich.

Kontrollverlust bei Fördergeldern: Die mangelnde Neutralität in der aktuellen Vergabepraxis

Ein zentraler und kritischer Punkt der Agenda betraf den drohenden Kontrollverlust bei der Vergabe von Bundesmitteln im Heizungsbereich. Aktuell sieht das System vor, dass Heizungsförderungen vollständig an einem unabhängigen Energieberater vorbei beantragt werden können. Die Anträge werden direkt vom ausführenden Heizungsunternehmen eingereicht und freigegeben. Aus Sicht der EE-Experten führt dies zu einem Verlust der qualitativen Neutralität und der staatlichen Ausgabenkontrolle.

„Wenn man die Gebäudehülle – also Dämmung und Fenster – komplett außer Acht lässt, fehlt jede wissenschaftliche Grundlage für einen effizienten Betrieb. Man könnte unter den aktuellen Bedingungen genauso gut eine Wärmepumpe auf einen Balkon stellen und fördern lassen. Ohne unabhängige Prüfung durch einen Energieberater verliert der Staat die Kontrolle darüber, ob seine Steuermittel zweckentsprechend und nachhaltig eingesetzt werden oder ob schlichtweg überdimensionierte Anlagen zulasten der Bürger und der Stromnetze subventioniert werden.“ – so Jonas Pischner, TV- und Rundfunk-Energieexperte sowie Fachautor

Das „Phantom-Programm“ lösen: KfW-Ausfallbürgschaften und Ratenzahlung

Neben der Sicherung der Ausgabenkontrolle stieß der Vorschlag zur Neugestaltung der Finanzierungswege bei Kanzleramtsminister Frei auf sehr positive Resonanz. Nach den Praxiserfahrungen des Unternehmens findet sich am freien Markt kaum eine Hausbank, die bereit ist, eine reguläre KfW-Heizungsfinanzierung zu bearbeiten, da der bürokratische Aufwand hoch, der Ertrag für die Banken jedoch nahezu bei Null liegt. Faktisch profitieren so fast ausschließlich Kunden mit ausgezeichneten Kundenbeziehungen von den Programmen. Da Eigentümer auch nicht direkt bei der KfW finanzieren können, existiert dieses Förderprogramm für die breite Masse der Bevölkerung im Alltag schlichtweg nicht.

Die diskutierte Lösung sieht vor, die reine Heizungsförderung auf ein wirtschaftlich sinnvolles Maß zu begrenzen und stattdessen verlässliche Finanzierungsstrukturen über KfW-Ausfallbürgschaften für reguläre, unkomplizierte Bankkredite zu etablieren. Dies macht die Kredite für Hausbanken attraktiv und öffnet den Markt für alle Bürger. Ein wesentlicher Vorteil: Die durch die professionelle Sanierung ab der ersten Stunde realisierten Energiekosteneinsparungen rechtfertigen eine planbare monatliche Ratenzahlung. Der Staatshaushalt wird geschützt, die Bürokratie eliminiert, und Klimaschutz wird über Einsparungen für die breite Gesellschaft finanzierbar. Förderversprechen in Höhe von 70% verwässern den Diskurs, treiben die Preise nach oben und werden so gut wie niemals ausbezahlt, da sich 95% der Antragsteller nicht dafür qualifizieren.

Die gemeinsamen Kernimpulse des Austauschs im Überblick:

  • Fokus auf sinnvolles Maß: Begrenzung der reinen Heizungszuschüsse auf ein stabiles Niveau zur Entlastung des Bundeshaushalts.
  • Stopp des Kontrollverlusts: Beendigung der Praxis, Anträge ohne neutrale Instanz direkt durch ausführende Betriebe freizugeben.
  • Finanzierung über Bürgschaften sichern: Transformation der KfW-Programme zu Ausfallbürgschaften, um das „Phantom-Programm“ für jeden Bürger zugänglich zu machen.
  • Ratenzahlung durch Einsparung ab Stunde Null: Modernisierungskosten über monatliche Raten decken, die durch die unmittelbare Reduktion der Energiekosten getragen werden.

Geopolitische Resilienz durch praxistaugliche Gesetzgebung

Zum Abschluss des Treffens herrschte Einvernehmen über die gesamtgesellschaftliche Tragweite praxisnaher Gesetze. Jedes modernisierte Gebäude stärkt die geopolitische Unabhängigkeit von internationalen Rohstoffmärkten und schützt den Staat vor zukünftigen Entlastungsmilliarden bei Preisschocks. Die EE-Experten GmbH bot Kanzleramtsminister Thorsten Frei an, weiterhin als direkte Brücke zwischen der Lebensrealität der Immobilienbesitzer und der politischen Gesetzgebung in Berlin zur Verfügung zu stehen.

Über die EE-Experten GmbH

Über die EE-Experten GmbH & Serhan Sidan: Die EE-Experten GmbH ist das bundesweit einzige und größte Energieberatungsunternehmen, das den Spagat zwischen hochprofessioneller, digitaler Skalierung und einem tief verwurzelten, lokalen Ansatz der ersten Stunde meistert. Mit Niederlassungen in nahezu allen Bundesländern berät das Unternehmen mit seinen rund 80 Mitarbeitern jährlich zehntausende Immobilienbesitzer praxisnah und gilt als maßgebliche, repräsentative Quelle für die aktuelle Marktstimmung. Jonas Pischner fungiert hierbei als Leitender Energie-Effizienz-Berater.

Gegründet und geleitet wird das Unternehmen von Geschäftsführer Serhan Sidan, welcher in der Vergangenheit mit seiner Agentur bereits wegweisende und sensible Großprojekte der Bundesregierung unter Angela Merkel erfolgreich begleiten durfte – darunter Kampagnen zur Corona-Warn-App, zum Klimaschutzgesetz, zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sowie zur CO2-Abgabe.

Sidan vereint damit fundierte technische Branchenexpertise mit jahrzehntelanger Erfahrung in der bundesweiten Marken- und Regierungskommunikation.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

EE-Experten GmbH
Von-Liebig-Str. 2
78050 Villingen-Schwenningen
Telefon: +49 (30) 726185980
http://www.ee-experten.com

Ansprechpartner:
Jonas Pischner
Energieeffizienz-Experte
E-Mail: pischner@ee-experten.com
Serhan Sidan
Geschäftsführer
E-Mail: sidan@ee-experten.de
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