Smarte Rampenlogistik: igefa digitalisiert den Wareneingang mit RampMan®
Pilotstart auf 8.500 Quadratmetern in Lehrte
Den Anfang machte ein 8.500-Quadratmeter-Lager in Lehrte bei Hannover. Täglich bringen dort circa 14 Fahrzeuge Nachschub an vielen unterschiedlichen Artikeln – von Kaffeebechern bis Toilettenpapier. „Der Standort hat nie mit Anmeldungen gearbeitet, jeder Lkw ist vorgefahren, wie er wollte“, berichtet Jörg Becker, Supply Chain Projektmanager bei der igefa. Regelmäßig gab es auf und vor dem Hof Stau, für Wareneingangsspitzen benötigten die Mitarbeitenden viel Zeit. Zusätzlicher Stressfaktor: Bis zum Nachmittag mussten alle angelieferten Paletten im Lager sein, um auf dem Hof kommissionierte Ware für den Versand bereitstellen zu können. Eine smarte Lösung sollte die Rampenprozesse effizienter organisieren und Wartezeiten reduzieren.
RampMan® kann jeden Standort individuell abbilden
Schnell stößt Becker auf ein Alleinstellungsmerkmal des RampMan® von LOGSOL: „Wir haben gezielt ein einzelnes Produkt für unser Rampenmanagement gesucht, kein komplettes Yardmanagement-System.“ Ihn überzeugte, dass sich hinter der Logistiksoftware „keine belastenden Kosten für unsere Spediteure“ verbergen. Angesichts sehr unterschiedlicher Prozesse an vielen verschiedenen Standorten entschied sich die igefa für eine dreimonatige Pilotphase. Für Martin Mucha, Professional Project Associate bei LOGSOL, war das ein spannender Projektstart, weil er „die Struktur für einen langfristig richtigen Weg klug aufbauen“ musste. Von Anfang an musste alles sitzen – was dem erfahrenen LOGSOL-Team auch gelang: „Mit RampMan® können wir Engpässe, Restriktionen und alles, was jeden Standort individuell macht, abbilden.“
Wenige Wochen nach Lehrte startete RampMan® in Wien – ebenfalls „ohne jegliche Integration von Systemen, nur als Stand-alone-Lösung“, berichtet Ann-Kathrin Dubey, Supply Chain Projektmanagerin bei der igefa. Weil bei der igefa trotz Digitalisierung immer Menschen im Mittelpunkt stehen, legte sie beim Testlauf einen Fokus auf Akzeptanz. Die Managerin steuerte interne und externe Informationskampagnen: „Das Feedback zeigt, dass nicht nur unsere Mitarbeitenden das Tool gut finden, sondern auch die Spediteure damit buchen.“ Becker zieht positive Zwischenbilanz: „Aufgrund eines koordinierten Wareneingangs haben wir ein besseres Auslieferungsverhalten gegenüber unseren Kunden.“ Parallel laufen Brainstormings mit Fachabteilungen wie dem Controlling, um die umfangreichen Analyse-Optionen von RampMan® zu nutzen. „Perspektivisch hoffen wir, dass wir wichtige Kennzahlen wie On-Time-in-Full (OTIF) für den strategischen Einkauf gewinnen können, um die Lieferanten-Performance zu verbessern“, sagt Dubey. OTIF misst, wie viele Aufträge pünktlich und vollständig geliefert wurden.
Ein großer Standort mit 20.000-Quadratmeter-Lager und bis zu 40 Lkw pro Tag soll die Pilotphase abschließen. Danach kann die igefa in Eigenregie RampMan® flächendeckend ausrollen.
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