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ANDERS erklärt: Zu spät? Warum ein kurzer Anruf im Hotel oft mehr hilft als fünf Minuten Zeitgewinn

Zu spät kommt jeder einmal

Stau auf der Autobahn, eine Zugverspätung, eine Baustelle oder einfach mehr Verkehr als gedacht – Verspätungen gehören zum Alltag. Deshalb gibt es sogar einen eigenen Aktionstag: den internationalen „Komm-zu-spät-Tag“ am 30. Juli.

Im Hotel wird darüber allerdings nur selten geschmunzelt. Nicht, weil Pünktlichkeit so wichtig wäre, sondern weil viele Abläufe aufeinander aufbauen.

Die gute Nachricht: In den meisten Fällen ist eine Verspätung überhaupt kein Problem. Ein kurzer Anruf genügt oft schon, damit das Hotel reagieren und den Aufenthalt trotzdem angenehm gestalten kann.

Im Stau? Dann sagen Sie kurz Bescheid.

Wer auf der Autobahn feststeckt oder deutlich später ankommt als geplant, muss sich keine Sorgen machen.

Ein kurzer Anruf reicht meist aus.

So weiß die Rezeption, dass das Zimmer weiterhin benötigt wird und die Mitarbeitenden können gegebenenfalls andere Bereiche informieren. Manchmal wartet die Küche mit der Zubereitung eines Gerichts noch etwas oder bereitet Speisen so vor, dass sie auch nach einer späteren Anreise noch serviert werden können.

Das bedeutet zwar zusätzlichen Aufwand und manchmal auch längere Arbeitszeiten für die Mitarbeitenden – sorgt aber häufig dafür, dass Gäste ihren Aufenthalt trotz verspäteter Anreise entspannt beginnen können.

Nicht jede Verspätung betrifft nur einen Gast

Viele Abläufe in einem Hotel greifen ineinander.

Verspätet sich beispielsweise der Referent einer Tagung, muss das Veranstaltungsteam reagieren. Verschieben sich Programmpunkte? Wird die Kaffeepause vorgezogen? Müssen die Teilnehmenden informiert werden?

Auch bei Individualgästen entstehen Auswirkungen.

Kommt eine Familie deutlich später an als geplant, hält die Rezeption das Zimmer bereit. Bleibt dagegen jede Information aus, beginnt irgendwann die Frage: Reist der Gast noch an oder handelt es sich um einen sogenannten No-Show?

Allein im ersten Halbjahr 2026 verzeichnete das ANDERS Hotel Walsrode 58 Gäste, die ohne Absage nicht angereist sind, sowie 107 Stornierungen erst am Anreisetag.

Hinter jeder kurzfristigen Absage steckt meist ein nachvollziehbarer Grund. Für das Hotel bleibt ein Zimmer jedoch zunächst unverkauft. Anders als ein Produkt im Einzelhandel lässt sich eine nicht genutzte Übernachtung am nächsten Tag nicht einfach wieder ins Regal legen.

Der Koffer bleibt – das Zimmer auch

Nicht nur verspätete Anreisen beeinflussen den Hotelalltag.

Gerade bei Tagungen kommt es regelmäßig vor, dass Gäste morgens direkt in den Veranstaltungsbereich gehen und ihre Koffer bis zum Nachmittag im Zimmer stehen lassen.

„Ich bin doch noch da.“

Das stimmt natürlich.

Für das Housekeeping bedeutet es allerdings, dass dieses Zimmer zunächst nicht gereinigt werden kann. Gerade an Tagen mit vielen Anreisen verschiebt sich dadurch der gesamte Ablauf.

Dabei gibt es eine einfache Lösung: Das Gepäck kann bis zur Abreise jederzeit sicher an der Rezeption aufbewahrt werden. So kann das Zimmer früher gereinigt und pünktlich für die nächsten Gäste vorbereitet werden.

Auch das Restaurant plant mit Reservierungen

Spontane Entscheidungen gehören zum Sommer dazu.

Das zeigt sich auch im Restaurant des ANDERS Hotels.

Gerade in den Sommermonaten entscheidet sich rund ein Drittel der Restaurantgäste erst kurzfristig für einen Besuch. Das freut das Team natürlich – macht die Personal- und Küchenplanung aber deutlich anspruchsvoller.

Denn das Hotel möchte weder unnötig viele Lebensmittel vorbereiten noch zu wenig Mitarbeitende einplanen und dadurch lange Wartezeiten verursachen.

Eine Reservierung hilft deshalb nicht nur den Gästen, sondern auch dabei, nachhaltig und wirtschaftlich zu planen.

Pünktlichkeit ist nicht das Wichtigste

Entscheidend ist vielmehr die Kommunikation.

Verspätungen passieren.

Staus lassen sich nicht vermeiden und auch kurzfristige Änderungen gehören zum Alltag.

Wer das Hotel kurz informiert, hilft den Mitarbeitenden jedoch dabei, Abläufe anzupassen, andere Bereiche einzubeziehen und häufig sogar individuelle Lösungen zu finden.

Ein kurzer Anruf macht oft den Unterschied

Der internationale „Komm-zu-spät-Tag“ darf deshalb gern mit einem Augenzwinkern gefeiert werden.

Im Hotelalltag gilt jedoch eine einfache Regel:

Nicht die Verspätung ist das Problem – sondern wenn niemand davon weiß.

Ein kurzer Anruf kostet meist weniger als eine Minute.

Kann aber dafür sorgen, dass ein Abendessen noch möglich ist, das Zimmer sicher freigehalten wird oder andere Gäste nicht unnötig warten müssen.

Manchmal macht genau diese eine Minute den Unterschied.

Übrigens: Perfekte Pünktlichkeit erwartet niemand. Weder von Gästen noch von Mitarbeitenden. Entscheidend ist, miteinander zu sprechen. Ein kurzer Anruf hilft fast immer mehr als ein gestresster Versuch, die verlorene Zeit auf der Straße wieder aufzuholen. Sicherheit geht vor – und den Rest bekommen wir meistens gemeinsam hin.

Über ANDERS Hotel Walsrode

Das ANDERS Hotel Walsrode gehört zu den etablierten Tagungs- und Seminarhotels in Norddeutschland. Mit seiner verkehrsgünstigen Lage zwischen Hamburg, Hannover und Bremen bietet das privat geführte Haus professionelle Rahmenbedingungen für Tagungen, Seminare, Workshops und Firmenveranstaltungen.
Neben dem Tagungsgeschäft zählen Kurzurlauber, Restaurantgäste und Eventbesucher zu den wichtigsten Zielgruppen des Hauses. Persönliche Betreuung, flexible Lösungen und ein hohes Maß an Gastfreundschaft prägen die Arbeit des Teams. Als Certified Green Hotel setzt das ANDERS Hotel Walsrode zudem auf nachhaltiges Wirtschaften und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.
Weitere Informationen unter: www.hotel-walsrode.de

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ANDERS Hotel Walsrode
Gottlieb-Daimler-Straße 11
29664 Walsrode
Telefon: +49 (5161) 607-0
Telefax: +49 (5161) 607-444
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stellvertretende Hoteldirektorin
Telefon: 05161-607607
E-Mail: dg@anderswalsrode.de
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