Energie- / Umwelttechnik

FAO-Pflanzenölindex sinkt auf 8-Monatstief

Preisrückgänge bei Palm-, Soja-, und Rapsöl schlagen deutlicher durch als die gestiegenen Forderungen für Sonnenblumenöl. Daher ist der FAO-Preisindex zum dritten Mal in Folge zurückgegangen.

Der FAO-Preisindex für Pflanzenöl ist im April gegenüber dem Vormonat um 7,2 Punkte oder 5,2 % auf 131,8 Punkte und damit auf den niedrigsten Stand seit August 2019 gesunken. Das ist zudem der dritte monatliche Rückgang in Folge. Grund dafür sind die rückläufigen Preise für Palm-, Soja-, und Rapsöl. Sonnenblumenöl hat sich hingegen verteuert. Insbesondere Palmöl hat im Vormonatsvergleich kräftig an Wert eingebüßt.

Verantwortlich für den Preisrückgang ist vorrangig der Corona-bedingte Konjunktureinbruch und der dadurch stark gesunkene Diesel- und Biodieselverbrauch zur Erfüllung der Beimischungsverpflichtung, stellt die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) fest. Der Preisdruck werde zudem verschärft durch den ruinösen Förderwettbewerb bei Rohöl. Die Rohölpreise hatten zuletzt historische Tiefststände erreicht. Zugleich übten eine größer als erwartet ausgefallene Palmölproduktion und gestiegene Vorräte in Malaysia Druck auf die Pflanzenölpreise aus, so die UFOP.

Die Preise für Soja- und Rapsöl gerieten ebenfalls in den Abwärtssog. Sojaöl hat sich zusätzlich durch das große Angebot vergünstigt, da in den USA die Verarbeitungsmengen kurzzeitig deutlich gestiegen sind. Die internationalen Sonnenblumenölpreise zogen hingegen im April wieder etwas an. Sie wurden durch eine rege Importnachfrage und der Sorge um die Verknappung des exportfähigen Angebots gestützt.

Über den UFOP – Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

UFOP – Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V.
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
Telefon: +49 (30) 2359799-40
Telefax: +49 (30) 2359799-99
http://www.ufop.de

Ansprechpartner:
Stephan Arens
GF
Telefon: +49 (30) 31904434
E-Mail: s.arens@ufop.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

counterpixel