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Fastenzeit – Erholung für Körper, Seele und Geist
| APD | Zum heutigen Beginn der Fastenzeit erinnert der Deutsche Verein für Gesundheitspflege e.V. (DVG) an die immunstärkende Wirkung eines bewussten Fastens. Für Dr. Heidi Schulz vom DVG ist speziell das Intervallfasten „Ruhe für den Organismus“. Fasten – Heilungsprozess für den Körper Fasten diene in erster Linie nicht dazu, das Gewicht zu reduzieren, sondern Heilungsprozesse im Körper in Gang zu setzen, so Dr. rer. nat. Heidi Schulz, Wissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Ernährungswissenschaft und Molekulare Medizin. Sie ist auch Beisitzerin im DVG, dem ältesten deutschen Verein für die Volksgesundheit. Sie verweist dabei auf Ellen G. White, eine amerikanische Vorreiterin der präventiven Medizin in westlichen Ländern, die schon zur Mitte des…
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AKTUELL: Vollversammlung der Adventisten nach St. Louis verlegt
| APD | Am 17. Februar 2021 gab Adventist News Network, das offizielle Nachrichtenorgan der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, via Twitter bekannt, dass die Vollversammlung 2022 (GC Session) nun in St. Louis, Missouri/USA stattfinden werde. In dem Kurznachrichtendienst Twitter heißt es: „Aufgrund der plötzlichen Nichtverfügbarkeit von Räumlichkeiten für die 2022 GC Session in Indianapolis, hat das Exekutivkomitee der @adventistchurch heute Morgen beschlossen, die Sitzungen nach St. Louis, Missouri zu verlegen. Die Termine bleiben 6. bis 11. Juni 2022.“ Der Termin für die Vollversammlung, die ursprünglich für Juni 2020 geplant war, wurde aufgrund der Coronavirus-Pandemie bereits zweimal verschoben, aber der Ort Indianapolis im US-Bundesstaat Indiana blieb bis zur Entscheidung heute Morgen…
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Langjährige ADRA-Botschafterin Anette Hennerkes neu im ADRA-Aufsichtsrat
| APD | In der letzten Mitgliederversammlung der adventistischen Hilfsorganisation ADRA Deutschland e.V. wurde Anette Hennerkes aus Berlin in den Aufsichtsrat gewählt. Dieses Gremium beruft und berät die Geschäftsführung und übt Kontrolle über die Tätigkeit des Vorstandes aus. Die Fundraising-Expertin Hennerkes komplettiert das Team im Aufsichtsrat. Laut ADRA Pressemeldung habe die Mitgliederversammlung Anette Hennerkes mit Wirkung zum 1. Januar 2021 als fünftes Mitglied in den Aufsichtsrat von ADRA Deutschland e.V. berufen. Anette Hennerkes sei seit fast 20 Jahren als ADRA-Botschafterin aktiv und habe die Hilfsorganisation in zahlreichen Projekten unterstützt. „Auf Anette Hennerkes war in der Vergangenheit immer Verlass. Sie hat ADRA immer wieder ehrenamtlich unterstützt und in unserem Namen schon…
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Ein schwarzer Donald wäre nicht gewählt worden
Ein weißer Nationalismus in den Vereinigten Staaten habe entscheidender dazu beigetragen, dass Evangelikale Donald Trump als US-Präsidenten unterstützten, als theologische und ethische Überzeugungen. Das erklärte der amerikanische Soziologe Philip Gorski gegenüber dem Christlichen Medienmagazin pro. In der aktuellen Ausgabe 1/2021 betonte Gorski, dass US-Evangelikale Trump nicht in erster Linie wegen seiner konservativen Politik und seiner Haltung gegen Abtreibung gewählt hätten. „In Umfragen rangiert der Lebensschutz etwa auf Platz zehn, weit hinter dem Thema Einwanderung oder Recht und Ordnung“, sagte Gorski. Dahinter stehe ein Nationalismus von weißen US-Christen mit einem Idealbild von nationaler Einheit, Reinheit, Leitkultur und Traditionen. Wäre Trump ein schwarzer Afroamerikaner gewesen, wäre er mit denselben politischen Positionen nicht…
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Adventistischer Pastor in Burundi nach 16 Monaten Gefängnis freigelassen
Die transnationale Kirchenleitung der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten für das Gebiet Ost-Zentralafrika (East-Entral African Division/ECD) teilt in einer Pressemeldung mit, dass Pastor Lemack Barishinga am 10. Februar 2021 aus dem Zentralgefängnis von Bujumbura in Burundi entlassen wurde. 16 Monate war er wegen seines Glaubens inhaftiert. Weltweite Bemühungen um Freilassung Kirchenleiter der ECD, Pastor Blasious Ruguri, ist den Bemühungen der Weltkirchenleitung und der Regierung in Burundi dankbar für den positiven Ausgang der Bemühungen, Pastor Barishinga freizubekommen. Besonders für die vielen Gebete weltweit bedankte sich Ruguri. „Ich möchte, dass wir Gott dafür danken, dass er seinen Diener beschützt. Er hat unsere Gebete erhört. Ich möchte auch die Bemühungen unserer Geschwister in der…
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„Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung“ am 6. Februar
In Jahre 2012 haben die Vereinten Nationen den 6. Februar zum „Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung” ausgerufen. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten unterstützt die UN-Resolution „Null Toleranz für weibliche Genitalverstümmelung“ und fördert den Tag, um das Bewusstsein für konkrete Maßnahmen gegen Genitalverstümmelung zu stärken. Weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, FGM) umfasst alle Eingriffe, bei denen die weiblichen Genitalien aus nicht-medizinischen Gründen verändert oder verletzt werden, und ist international als Verletzung der Menschenrechte von Mädchen und Frauen anerkannt. Sie spiegelt die tief verwurzelte Ungleichheit zwischen den Geschlechtern wider und stellt eine extreme Form der Diskriminierung von Frauen und Mädchen dar. Die Praxis verletzt auch ihre Rechte auf Gesundheit, Sicherheit und körperliche Unversehrtheit,…
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Geschlechtsspezifische Gewalt „eine Schande für die Menschheit“
Wenn wir über den Status und die Behandlung von Frauen weltweit sprechen, geben wir uns nicht nur „akademischen Spekulationen über abstrakte Rechte hin“, sagte Ganoune Diop während einer Grundsatzrede Ende Januar 2021 vor mehr als tausend Teilnehmern aus UN-Organisationen als auch aus vielen glaubensbasierten Organisationen, die online dem jährlichen Symposium zur Rolle von Religion und glaubensbasierten Organisationen in internationalen Angelegenheiten folgten. Ganoune Diop, Direktor der Abteilung für öffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit (PARL) der adventistischen Weltkirchenleitung sagte in seinem Vortrag, dass Frauen in vielen Kontexten „unverhältnismäßig stark unter den Traumata der menschlichen Existenz leiden“. „Häusliche Gewalt, gesellschaftliche Gewalt, die Schrecken des Menschenhandels – sie alle betreffen Frauen und Mädchen unverhältnismäßig stark…
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Jugendportal Handysektor entlarvt Fake News und Desinformation
Anlässlich des bevorstehenden Safer Internet Day am 9. Februar mit dem Thema „Meinungsbildung zwischen Fakt und Fake“ stellt das Jugendportal Handysektor Inhalte in den Fokus, die Jugendliche beim Erkennen von Fake News, Desinformation und Verschwörungserzählungen unterstützen sollen. Hierzu werden Tipps, Videos und ein Quiz zum Selbsttest angeboten. Schon die Zwölf- bis 19-Jährigen mit Hass und Hetze im Netz konfrontiert Ergebnisse der JIM-Studie 2020 zum Medienverhalten von Jugendlichen zeigen, dass mehr als die Hälfte der Zwölf- bis 19-Jährigen im Zeitraum eines Monats mit Hassbotschaften im Netz konfrontiert wurde (53 Prozent). Fast die Hälfte der Jugendlichen konnte von extremen politischen Ansichten (45 Prozent) oder Verschwörungstheorien (43 Prozente) berichten und etwa jeder Dritte…
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ADRA appelliert an US-Regierung: Humanitäre Hilfe im Jemen nicht blockieren!
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA appelliert an die internationale Gemeinschaft und speziell an die neue US-Regierung, die Helfer*innen im Jemen zu unterstützen. Alle Maßnahmen, die das Leid der Menschen im Jemen vergrößert, sollten rückgängig gemacht werden. Zeitgleich fordert ADRA dazu auf, dass die Friedensverhandlungen kraftvoll fortgeführt werden. Der Jemen stehe durch einen jahrelangen Bürgerkrieg kurz vor dem humanitären Kollaps. Schon heute litten über die Hälfte der Bevölkerung unter Hunger, so Christian Molke, geschäftsführender Vorstand von ADRA Deutschland e.V. Durch die Einstufung der nordjemenitischen Ansar Allah, auch Huthi-Rebellen genannt, als Terrororganisation verschlimmere sich die Lage der Bevölkerung und der humanitären Helfer*innen. ADRA appelliere an die internationale Gemeinschaft und die neue…
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Kirchen fordern: Impfstoffe müssen auch den Ärmsten zur Verfügung stehen
In einer gemeinsamen Erklärung haben heute (4. Februar 2021) Evangelische und Katholische Kirche einen „weltweiten Zugang zu Impfstoffen gegen das Coronavirus“ gefordert. Diese gelte besonders für die Bürgerinnen und Bürger des globalen Südens. Anlässlich des Impfgipfels der Bundesregierung am vergangenen Montag (1. Februar 2021) und der andauernden Debatte über die Verfügbarkeit von Impfstoffen in Deutschland und Europa bestehe die Sorge, dass die meisten Bürgerinnen und Bürger der Länder des globalen Südens vermutlich noch bis 2023 ohne den ersehnten Schutz durch Impfstoffe auskommen müssten, heißt es in der Erklärung. Prälat Dr. Karl Jüsten, Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe – Katholisches Büro in Berlin, und Dr. Martin Dutzmann, Bevollmächtigter des Rates…