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Sinus-Jugendstudie: Junge Generation ernsthafter und besorgter
„Die junge Generation ist ernster geworden – ernsthafter einerseits, besorgter andererseits“, meldet die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) über die Ergebnisse der „SINUS-Jugendstudie 2020 – Wie ticken Jugendliche?“. Die Jugend fühle sich zu wenig gehört und nicht ernst genommen, so das Fazit der Autoren. Alle vier Jahre untersucht die Studie die Lebenswelten der 14- bis 17-jährigen Teenager in Deutschland. Die Fragestellungen der neuen Studie waren: Welche Themen sind der Jugendgeneration wichtig? Wie blicken die jungen Menschen in die Zukunft? Und nicht zuletzt: Wie kommen die Jugendlichen in der Ausnahmesituation der Corona-Krise zurecht? Ernst und besorgt Die junge Generation sei ernster geworden – ernsthafter einerseits, besorgter andererseits. Das betreffe den Umgang…
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Hagia Sophia: Das Ende einer Epoche oder weiterhin „offen für alle“?
Trotz internationaler Proteste findet heute nach 86 Jahren das erste Freitagsgebet in der Hagia Sophia statt. Präsident Erdogan hatte nach einem Urteil des Obersten Verwaltungsgerichts durchgesetzt, dass die im 6. Jahrhundert erbaute byzantinische Kirche und das ab 1935 als Museum genutzte Gebäude zukünftig wieder als Moschee genutzt werden soll. Erklärung des ACK-Vorsitzenden Der 24. Juli 2020 bedeute das Ende einer Epoche schreibt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Erzpriester Radu Constantin Miron in einer Erklärung. Dieser staatliche Akt geschehe – wie so häufig in der Türkei – unter scheinbarer Wahrung der Rechtsstaatlichkeit. Das im 6. Jahrhundert gebaute Gotteshaus, das unter Kaiser Justinian als christliche Kirche erbaut wurde…
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Medienzentrum etabliert „Hope“ auf sozialen Netzwerken
| APD | Der Fernsehsender Hope TV der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten präsentiere seine Angebote nicht nur im Fernsehen oder auf der Webseite, sondern auch in den sozialen Medien wie YouTube, Instagram und Facebook. Das geht aus einer Pressemeldung des europäischen Medienzentrums Stimme der Hoffnung e.V. hervor. Der christliche Medienbetreiber etabliere „Hope“ auf vielen Kanälen. So sei das 24/7 Fernsehprogramm als „Hope TV deutsch“ sowohl auf dem YouTube Kanal als auch bei Instagram zu sehen. Auf Facebook erhalte man Neuigkeiten aus dem Medienzentrum und aktuelle Angebote, wie zum Beispiel diverse Kurse aus dem Hope Bibelstudien-Institut. Auf „YouTube“ seien Sendungen speziell für diesen Kanal konzipiert. So gebe es die Sendung „Refresh“ mit…
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Adventisten planen deutschlandweites „HopeCamp 2021“
Ein deutschlandweites HopeCamp wird von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Kooperation mit dem christlichen Medienzentrum HopeMedia vom 27. Juli bis 1. August 2021 auf dem Campus der Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg geplant, so eine Meldung von HopeMedia. Bereits im Februar dieses Jahres hatte die Leitung der Adventisten in Deutschland entschieden, das bisher in einzelnen Bundesländern stattfindende HopeCamp ab 2021 als bundesweite Veranstaltung fortzuführen und zu erweitern. Menschen aller Generationen könnten auf dem HopeCamp in familiärer Atmosphäre gemeinsam Freizeit gestalten und Mitarbeiter von Hope TV und der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten persönlich kennenlernen. Alle Teilnehmer seien dazu eingeladen, Freunde und Nachbarn mitzubringen, damit Menschen vor Ort gemeinsam Gott begegnen können. Pastor…
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Adventisten verteilen Lebensmittel an über 100 Ausgabestellen in New York City
Der Adventistische Sozialdienst ACS (Adventist Community Services) verteilt in New York City an über 100 Ausgabestellen in den fünf New Yorker Stadtbezirken derzeit zwei- bis dreimal pro Woche Lebensmittel, berichtet die Kommunikationsabteilung der Adventisten in Nordamerika (NAD). Lebensmittelknappheit in New York City Wegen COVID-19 strömten jeweils Tausende zu den ACS-Speisekammern, was dazu geführt habe, dass die Lebensmittel teilweise ausgegangen seien oder einige Zentren wegen des Mangels an Lebensmitteln gar nicht öffnen konnten, heißt es im Bericht. „Aufgrund der Situation, in der wir jetzt leben, haben viele Menschen ihre Arbeit verloren und verfügen über keinerlei Ressourcen. Wenn wir das Grundbedürfnis nach Nahrung stillen, hat das große Auswirkung auf ihr Leben“, sagte…
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Bochumer Ruhr-Uni: Keine Prüfungen mehr an religiösen Feiertagen
In einem einstimmig gefassten Beschluss hat der Senat der Ruhr-Universität Bochum (RUB) entschieden, „künftig Prüfungstermine so festzulegen, dass sie nicht mit religiösem Arbeitsverbot oder hohen Feiertagen kollidieren“, so eine Pressemeldung der RUB. Damit bekenne sich die RUB zu einem Miteinander religiöser Toleranz und gegenseitiger Rücksichtnahme. Bundesweit vorbildhaft Die Initiatorin dieser Entscheidung, Senatorin Prof. Dr. Isolde Karle von der evangelisch-theologischen Fakultät und Lehrstuhlinhaberin für praktische Theologie, freue sich ganz besonders, „dass dieser Entschluss nach langer Diskussion mit allen Senatsgruppen und dem Rektorat einstimmig gefällt wurde. Die RUB gehe damit als religionssensible und Diversität achtende Universität bundesweit vorbildhaft voran. Die am 9. Juli getroffene Resolution des Senats zur Prüfungsordnung leiste einen wesentlichen…
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Wechsel im Aufsichtsrat der Hilfsorganisation ADRA Deutschland e.V.
| APD | In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Aufsichtsrat der Adventistischen Katastrophen- und Entwicklungshilfe ADRA Deutschland e.V. neu aufgestellt. Die langjährigen Mitglieder Joao Martins und Mario Brito wurden verabschiedet. Neu in den Aufsichtsrat wurden Vanessa Schulz und Johannes Naether berufen. „Wir danken Joao Martins und Mario Brito für die langjährige und tatkräftige Unterstützung, sie haben im Aufsichtsrat die Entwicklung von ADRA Deutschland e.V. geprägt. Mit ihrer internationalen Erfahrung und Vernetzung haben sie geholfen, ADRA Deutschland e.V. auf europäischer Ebene als verlässlichen Partner zu etablieren. Wir danken ihnen von ganzem Herzen“, kommentiert der geschäftsführende Vorstand Christian Molke den Wechsel im Aufsichtsrat. Neu im Aufsichtsrat Neu in den Aufsichtsrat wurden…
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EAK: Bei Debatte um Wehrpflicht viel zu kurz gedacht
APD | Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat vor einer übereilten Debatte um die Wiedereinführung der Wehrpflicht gewarnt. Entsprechende Forderungen nach einer Wehr- oder Dienstpflicht waren kürzlich von der neuen Wehrbeauftragten, dem Reservistenverband und auch dem evangelischen Militärbischof geäußert worden. „Hier etwas über das Knie zu brechen, ist viel zu kurz gedacht“, warnt Detlev Besier, EAK-Vorstandsmitglied und Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche der Pfalz. Die jetzige Struktur der Bundeswehr gebe das überhaupt nicht her. „Da fehlen Kasernen, Ausbilder, Verwendungsmöglichkeiten. Das kann man doch nicht von heute auf morgen wieder umsetzen“, betont der Pfarrer. Und auch die Frage der Wehrgerechtigkeit müsse dann gestellt werden. „War es nicht so, dass…
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G. Alexander Bryant neuer Kirchenleiter der Adventisten in Nordamerika
Mit 153 zu 5 Stimmen bestätigte der Exekutivausschuss der adventistischen Kirchenleitung Pastor G. Alexander Bryant zum neuen Kirchenleiter der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika (NAD). Zuvor wurde er von einem Nominierungskomitee dem Exekutivausschuss der NAD als neuer Präsident vorgeschlagen und von diesem am 7. Juli gewählt und dem Exekutivausschuss der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) zur Bestätigung der Wahl empfohlen. Am 9. Juli traf sich dieser in einer Konferenzschaltung und bestätigte Glenward Alexander ("Alex") Bryant zum neuen Kirchenleiter der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika (NAD). Bryant ist Nachfolger des Kanadiers Daniel Jackson, der per 1. Juli in den Ruhestand ging und die Adventisten in Nordamerika seit 2010 leitete. Weil die Exekutivamtsträger (Officers) der weltweit dreizehn teilkontinentalen…
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Nordkolumbien: ADRA verteilt Lebensmittelkörbe an indigene Familien
Dank einer Initiative der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA) in Kolumbien erhielten in den Monaten April und Mai Dutzende von indigenen Wayúu-Familien in La Guarija im nördlichen Teil Kolumbiens Lebensmittelkörbe. Die Initiative war Teil eines Projekts zur Versorgung von etwa 100 bedürftigen indigenen Familien, die von der Pandemiekrise in der Region betroffen sind, berichtet die Nachrichtenabteilung der teilkontinentalen Kirchenleitung in Mittelamerika. Lebensmittel wie Reis, Bohnen, Linsen, Mehl, Eier, Nudeln, Milch, Salz und Öl wurden von ADRA-Kolumbien in Zusammenarbeit mit der Samariter-Stiftung verteilt. Bisher haben Verantwortliche der Freikirche im Stadtbezirk Maicao in La Guajira 220 Lebensmitteltüten an 92 Wayúu Familien verteilt. In La Guajira leben etwa…