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    Stellungnahmen der Kirchen zum Krieg in der Ukraine

    Am 24. Februar begann der russische Überfall auf die Ukraine. Neben zahlreichen politischen Akteuren und Parteien haben auch viele Kirchen Stellungnahmen zum Krieg in der Ukraine veröffentlicht. Gemeinsam ist ihnen, dass sie den Überfall Russlands verurteilen und zur Hilfe für geflüchtete Menschen und zu Gebeten für den Frieden aufrufen. Nachfolgend eine Zusammenfassung wichtiger kirchlicher Erklärungen. Gemeinsame Erklärung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (DBK) Kurz nach dem Einmarsch der russischen Armee in der Ukraine forderten sie eine sofortige Beendigung der Invasion, die Beachtung des Völkerrechts sowie konkrete Friedensbemühungen aller Beteiligten. „Wir sind erschüttert über die aktuelle Entwicklung und rufen die Russische Föderation dazu auf, weitere…

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    Ukraine: Rakete traf Innenhof einer adventistischen Kirchengemeinde und explodierte nicht

    Am 8. März schlug eine Rakete der russischen Streitkräfte im Innenhof der adventistischen Kirchengemeinde in Mykolajiw, einer Hafenstadt in der Südukraine, ein, explodierte aber nicht.   Die Rakete hatte laut „Notizie Avventiste“ (Rom), der adventistischen Nachrichtenagentur in Italien, eine Länge von etwa acht Metern. Zur Zeit des Angriffes hätten sich Menschen im Keller des Kirchengebäudes vor den Bombenangriffen zu schützen versucht und gebetet. „Wenn die Rakete explodiert wäre, wäre vom Kirchengebäude nichts übriggeblieben“, sagten Überlebende laut „Notizie Avventiste“.   Die Stadt werde weiterhin von russischen Streitkräften angegriffen und bombardiert. Die Menschen suchen verzweifelt nach Schutz und Fluchtmöglichkeiten, um ihr Leben und das ihrer Familien zu schützen.   ADRA vermittelt Hilfsangebote…

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    Lutherbibel 2017 jetzt auch komplett in Blindenschrift

    Nach fünfjähriger Arbeit gibt es nun die neue Lutherbibel 2017 auch vollständig in Punktschrift. Die Gesamtausgabe der Heiligen Schrift in Kurzschrift umfasst 39 Bände inklusive der Apokryphen, der Spätschriften des Alten Testaments, und der Anhänge. Auch blinde Menschen lesen, indem sie ihre Schrift fühlen, deren Buchstaben durch sechs Punkte gebildet werden. Deshalb heißt diese Schrift Punktschrift und wird nach ihrem Erfinder Louis Braille auch Brailleschrift genannt. Jeder Band hat die Größe eines schmalen DIN A4-Aktenordners. „Wir sind sehr froh, die Bibel endlich beendet zu haben“, sagte Pfarrerin Barbara Brusius, die das Projekt für den Dachverband der evangelischen Blinden- und evangelischen Sehbehindertenseelsorge (DeBeSS) geleitet hat: „Eigenständig in meiner Bibel lesen zu…

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    Kirchenleitung der Adventisten für die Euro-Asien-Region ruft zu Gebet und Taten der Nächstenliebe auf

    Die teilkontinentale Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten (Euro-Asien Division – EAD) hat am 10. März auf ihrer Webseite zum Gebet aufgerufen. Der Appell steht unter dem Bibeltext aus dem 1. Thessalonicherbrief 5,17: „Betet ohne Unterlass“. „In diesen unruhigen Zeiten, in denen Trübsal und Schmerz in unser Leben eingebrochen sind, in denen unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit in ein Vorher und ein Nachher geteilt ist, halten wir unser Vertrauen in den Herrn aufrecht, der uns die Gewissheit seiner Liebe gibt, uns stützt und beschützt“, heißt es im Aufruf. Die Kirchenleitung dankt allen „Brüdern und Schwestern“ herzlich für Gebete, Gottvertrauen und den „engagierten Dienst der Barmherzigkeit, für offenen Herzen bei der Hilfe und Unterstützung von…

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    ADRA-Nothilfeprojekt in zehn ukrainischen Städten gestartet

    Nach umfangreichen Abklärungen durch Nothilfespezialisten der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA ist am 7. März ein Nothilfeprojekt gestartet. Verteilt über das ganze Land sollen in zehn ukrainischen Städten insgesamt 5.700 Menschen, vor allem Binnenflüchtlinge sowie schlechter gestellte Personen, während zwei Monaten finanziell unterstützt werden, damit sie die notwendigsten Dinge für ihren Alltag kaufen können, teilte ADRA Schweiz mit. Das Kapital von umgerechnet 66 Euro pro Person ist frei verfügbar und kann von den Empfängern nach ihrem jeweiligen Bedarf ausgegeben werden. Zehn Städte In folgenden zehn Städten wird das Nothilfeprojekt verwirklicht: Im Westen: Uschhorod, Mukachevo und Liviv (Lemberg); im Norden: Kiew; im Zentrum: Winnyzja und Tscherkassy; im Südwesten: Tscherniwzi; im Süden:…

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    Kirchenleiter der Adventisten in Deutschland rufen zum Frieden in ihren Gemeinden auf

    Die Präsidenten des Nord- und Süddeutschen Verbandes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Johannes Naether (Hannover) und Werner Dullinger (Ostfildern bei Stuttgart), sowie der Leiter des Arbeitskreises russischsprachiger Adventisten in Deutschland, Pastor Dr. Pavlo Khiminets (Lüneburg), fordern angesichts des Ukraine-Krieges ihre Gemeinden zum Frieden und zur Besonnenheit auf. In ihrer Stellungnahme heißt es, dass der russische Militäreinsatz in der Ukraine die ganze Welt in Spannung versetzt habe. Angst vermische sich mit Entsetzen über das Maß an Zerstörung, der die Menschen in der Ukraine ausgesetzt sind. „In diese bedrohliche und angespannte Situation möchten wir als Verbandsvorstände gemeinsam mit dem russischsprachigen Arbeitskreis mit diesen Zeilen ein bewusstes Signal des Friedens und der Besonnenheit an…

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    ADRA Ukraine versorgt Bedürftige in Kiew und Odessa mit Lebensmitteln

    Nach den Berichten der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Ukraine vom 7. März auf deren Facebookseite, versorgt das Hilfswerk in Kiew und Odessa Binnenflüchtlinge sowie Geringverdienende mit warmen Mahlzeiten bzw. Nahrungsmitteln. In vielen Supermärkten sei das Angebot stark reduziert oder die Regale seien leer. Es fehle vor allem an Brot, Lebensmitteln, Medikamenten sowie persönlichen Hygieneprodukten. In der Ukraine koordiniert ADRA von Mariupol und Slovansk aus die Nothilfe im Land. Das Hilfswerk teilt über seine Facebookseite mit, wann und wo in welcher Stadt Lebensmittel abgegeben werden. ADRA Ukraine wird vor allem vom europäischen ADRA-Netzwerk unterstützt, unter anderem durch die ADRA-Büros in den deutschsprachigen Ländern. Spenden über ADRA Deutschland möglich Spenden für…

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    Mennoniten gegen Waffenlieferungen in die Ukraine

    „Wir verurteilen das Bombardieren von Städten und das Töten von Menschen. Niemand hat das Recht dazu. Das Leben jedes Menschen ist heilig. Es gibt keine Rechtfertigung dafür.“ So beginnt die Stellungnahme zum Krieg in der Ukraine des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland (AMG) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mennonitischen Friedenskomitee und dem Mennonitischen Friedenszentrum Berlin. Gebet und praktische Hilfe In der Stellungnahme wird gefragt, was Menschen angesichts des Ukrainekrieges tun können. „Wir beten für den Frieden – gemeinsam mit Geschwistern in der weltweiten Ökumene, über alle nationalen Grenzen hinaus! Wir beten für die an Leib und Leben Bedrohten, dass sie Schutz und Trost finden mögen. Wir beten für…

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    ADRA-Netzwerk in Ukraine und europäischen Nachbarländern im Einsatz für Geflüchtete

    Die Hilfen für die Bevölkerung in der Ukraine sowie für die Geflüchteten werden durch das Netzwerk der verschiedenen nationalen Büros von ADRA (der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe) geleistet. Dabei werden sie durch das ADRA-Europa-Büro in Brüssel begleitet. Die ADRA-Partnerbüros in Europa arbeiten eng mit ADRA Ukraine zusammen und koordinieren ihre Hilfe mit staatlichen Behörden sowie internationalen Hilfsorganisationen. ADRA Ukraine In der Ukraine koordiniert ADRA von Mariupol und Slovansk die Nothilfe im Land. In schwer zugänglichen Gebieten werden die Menschen über digitale Medien und Telefon psychologisch und seelsorgerlich betreut. ADRA Ukraine hat an die Bewohner von Kiew auch Lebensmittelpakete verteilt. ADRA Polen Für viele Menschen, die die beschwerliche Flucht über die…

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    Hilfe der Adventisten für Geflüchtete aus der Ukraine ist gestartet

    Nachdem verschiedene adventistische Organisationen und Institutionen eine Zusammenarbeit im Hinblick auf die Hilfe für aus der Ukraine geflüchtete Menschen vereinbart haben, ist diese Hilfe jetzt angelaufen. Nothilfe in der Ukraine und den Nachbarländern Das Team von ADRA Deutschland arbeitet mit den ADRA-Partnerbüros in der Ukraine den europäischen Nachbarländern zusammen. In der Ukraine koordiniert ADRA von zwei Standorten aus (Mariupol und Slovansk) die Nothilfe im Land. In schwer zugänglichen Gebieten werden die Menschen über digitale Medien und Telefon psychologisch und seelsorgerlich betreut. Für viele Menschen, die die beschwerliche Flucht über die Grenze geschafft haben, dient zum Beispiel der Bahnhof im polnischen Przemysl als erster sicherer Ort, an dem Kraft geschöpft werden…