• Energie- / Umwelttechnik

    Der Frühling auf dem Dach lässt sich schon jetzt planen

    Jedes Jahr werden in Deutschland nach Angaben des Umweltbundesamtes rund 150 km2 Boden für den Bau von Siedlungs- und Verkehrsflächen versiegelt. Das ist fast ein Drittel der Fläche des Bodensees. Besonders das Dachdeckerhandwerk kann hier für eine teilweise Kompensation dieser Flächenversiegelung einen wertvollen Beitrag leisten: durch die Dachbegrünung. Begrünte Hausdächer sind zwar kein neuer Trend, aber in vielen Großstädten wird inzwischen vermehrt das „Urban Farming“ betrieben. Hier entstehen sogar Nutzflächen mit Gemüsegärten auf Hausdächern. Gerade in den Metropolen erweisen sich begrünte Dächer als kleine „Mini-Biotope“. Hier finden Insekten ein neues Zuhause. Dazu gehören sogar Honigbienen, die andernorts – paradoxerweise auch auf dem Land – auszusterben drohen. Doch nicht nur Bienen…

  • Bildung & Karriere

    Ein Leben ohne Auto ist vorstellbar – aber ohne Dächer?

    Auch wenn es für viele Menschen noch nicht so richtig vorstellbar ist – ein Leben ohne das Auto: Ein Leben ohne Hausdach wäre jedoch der Rückfall in die Steinzeit. „Wir bilden seit jeher in Sachen Klimaschutz aus“, betont Kay Preißinger vom Landesinnungsverband des Bayerischen Dachdeckerhandwerks. „Solartechnik, Gründach und Wärmedämmung sind nicht erst seit der Verabschiedung des Klimapakets die Arbeitsbereiche des Dachdeckerhandwerks“. Spätestens aber mit der Einführung einer CO2-Bepreisung auch auf fossile Brennstoffe gewinnt die energetische Gebäudeoptimierung zusätzlich an Bedeutung. Jeder Liter eingespartes Heizöl, jeder Kubikmeter eingespartes Gas schont schließlich die Umwelt und die Geldbörse. Bei der Wärmedämmung beschränken sich die Ausbildungsinhalte und Arbeitsbereiche aber nicht nur auf die Dämmung des…