• Bauen & Wohnen

    Klarer Trend zur Ausbildung im Handwerk – keine klare Linie der Politik

    Erfreuliche Fakten aus der Branche, aber nur gute Hoffnungen gegenüber der Politik wird Mario Kunzendorf, Landesinnungsmeister der Bayerischen Dachdecker, am 118. Landesverbandstag den rund 200 Teilnehmern aus Deutschlands Dachdeckerhandwerk, Herstellern und Handel, verkünden. Ausrichter dieses Landesverbandstages ist die Dachdecker-Innung für Mittelfranken, Bayerns zweitgrößte Dachdecker-Innung. Die guten Nachrichten stehen natürlich ganz vorn für den Landesinnungsmeister: Die Zahl der Auszubildenden legt zu. So werden derzeit 295 junge Menschen in Bayern im Dachdeckerhandwerk ausgebildet. Das ist eine Zunahme von 15 % im Vergleich zum Vorjahr. Für Kunzendorf ein Beweis dafür, dass das Interesse am zukunftssicheren „Klimagewerk“ Dachdeckerhandwerk bei den Jugendlichen und deren Eltern angekommen ist. „Es wird immer deutlicher: Das Dachdeckerhandwerk kann durch…

  • Verbraucher & Recht

    Heiß heute? So nicht

    Alle reden von der Klimaerwärmung. Benötigt das Haus deshalb weniger Wärmedämmung? Ganz im Gegenteil: Die sommerlichen Hitzewellen kommen immer früher und werden immer extremer. Und im Haus wird es im Sommer immer wärmer. Gerade das sonst von den Menschen so heißgeliebte Dachgeschoss wird in vielen Gebäuden zur Sauna. Schuld daran kann auch eine nicht optimale Wärmedämmung sein. Denn Wärmedämmung ist auch Hitzeschutz. Mario Kunzendorf, Landesinnungsmeister des Bayerischen Dachdeckerhandwerks, geht ins Detail: „Bei direkter Sonneneinstrahlung im Sommer können auf Dachflächen Temperaturen von 70o C und mehr gemessen werden“. Dagegen werden als angenehme Wohnraumtemperatur maximal 23-25o C empfunden. Von 70 o auf 25o C in wenigen Zentimetern „Um diese Temperaturdifferenz von bis…

  • Bauen & Wohnen

    Das Dach macht keinen Urlaub

    Endlich Urlaub und die Sonne am Strand oder in den Bergen genießen. Und zuhause toben Sommerregen und Stürme? „Das Dach ist 365 Tage im Jahr im Dienst,“ so der Hinweis des Landesinnungsverbands des Bayerischen Dachdeckerhandwerks. Und nicht nur Autos und E-Bikes brauchen eine regelmäßige Überprüfung und Pflege, um zuverlässig ihren Aufgaben nachzukommen. Auch das Dach kann seine Dienste – nämlich den Schutz des Gebäudes und seiner Bewohner – nur zuverlässig erfüllen, wenn es ein Mindestmaß an Aufmerksamkeit bekommt. Schutz vor Schäden Die regelmäßige Dachüberprüfung gehört zu den Obliegenheitspflichten eines jeden Versicherungsnehmers einer Gebäudeversicherung. Denn der Versicherungsnehmer hat sich durch seine Unterschrift unter den Vertrag verpflichtet, mögliche Schäden abzuwenden bzw. zu…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Niederschlagswasser: Das muss dann mal weg

    Ein leichter Sommerregen ist erfrischend für Mensch und Natur. Doch wehe, Petrus öffnet die Schleusen. Dann zeigt sich schnell, ob die Dachentwässerung geplant oder dem Zufall überlassen wurde. „Ist das Dach von einem Fachbetrieb geplant und ausgeführt worden, wurde auch die Dachentwässerung korrekt dimensioniert, und Hausbesitzer können sich beruhigt zurücklehnen“, so Mario Kunzendorf, Landesinnungsmeister des Bayerischen Dachdeckerhandwerks. „Waren allerdings Heimwerker oder unqualifizierte Handwerker am Werk, drohen massive Schäden am Bauwerk“. Kunzendorf erklärt die Berechnung: Maßgeblich für die Dachentwässerung sind die DIN 1986-100 und DIN EN 12056. Nach diesen beiden Normen werden die Niederschlagswasser-Abführung und die damit verbundenen Dimensionen von Rinnen und Fallrohren bei der Schwerkraftentwässerung korrekt berechnet. Grundsätzlich gilt: Je…

  • Bauen & Wohnen

    Grüne Klimaanlagen

    Im Winter gewährleistet eine gute Dämmung der Gebäudehülle eine Optimierung der Heizkosten. Im Sommer soll die Dämmung in Verbindung mit einer Klimaanlage für ein angenehmes Raumklima sorgen. Beide Funktionen – den Wärmeschutz im Winter und den Hitzeschutz im Sommer – können Gebäudebegrünungen spürbar unterstützen. Und das ohne zusätzlichen Primärenergieeinsatz. Darauf weist der Landesinnungsverband des Bayerischen Dachdeckerhandwerks hin. Gründächer stellen eine zusätzliche Dämmschicht auf dem Dach dar – auch auf geneigten Dächern. Denn der mehrere Zentimeter dicke Aufbau von der unteren Abdichtung über die Drainage- und Substratschicht reduziert im Winter Wärmeverluste aus dem Gebäude. Im Sommer verhindert das begrünte Dach eine direkte Sonneneinstrahlung auf die eigentliche Dachfläche. Zusätzlich wird durch die…

  • Bildung & Karriere

    Karriere mit Energie

    Energie ist – wie die Wasserversorgung – ein Kernthema der Zukunft: Die zur Verfügung stehende Energie muss effektiv genutzt werden. Der Ausstieg aus der fossilen Energienutzung muss so schnell wie möglich vollzogen werden. Die Energiegewinnung muss neu gedacht – und gemacht – werden. Denn E-Mobilität und Künstliche Intelligenz (KI) benötigen immer mehr Energie. Was wie die Vorgaben für die weltweite Wirtschaftspolitik der Zukunft klingt, beschreibt gleichzeitig das Berufsbild und die Perspektiven des Dachdeckerhandwerks. Dieses Handwerk entwickelte sich vor rund 1.000 Jahren als ein Handwerk für den Wetterschutz gegen Wind und Regen. Spätestens mit der Ölkrise Anfang der 1970er Jahre wurde aus dem Dach-Handwerk ein Klima-Handwerk, als die ersten Solaranlagen auf…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Von Solaranlagen auch künftig profitieren

    „Solaranlagen – da profitiere ich doch nur im Sommer“, ist ein Vorurteil, das mindestens so alt wie die Solartechnik ist. Dabei zeigt die aktuelle weltpolitische Lage, wie wichtig es ist, nicht mehr auf „importierte Energieträger“ angewiesen zu sein. Mario Kunzendorf, Landesinnungsmeister des Bayerischen Dachdeckerhandwerks, fasst die Argumente für Solartechnik auf dem Dach und an der Fassade so zusammen: „Strom aus PV-Anlagen kann in Verbindung mit Stromspeichern rund um die Uhr genutzt werden. Und das auch für die E-Mobilität. Solarthermie reduziert den Energiebedarf für die Warmwasserbereitung zur Heizungsunterstützung“. Dazu weist der Landesinnungsmeister auf die attraktiven Konditionen hin: Bereits seit 2023 sind die Investition in die Solaranlage und deren Montage von der…

  • Bildung & Karriere

    Deckt der Laptop bald das Dach?

    Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht die Künstliche Intelligenz (KI) als „Alleskönner“ gefeiert wird. Was Arbeitskräfte heute noch mit einem Restrisiko von menschlichen Fehlern vollbringen, soll schon in naher Zukunft von KI erledigt werden. Auch wenn die Fachbetriebe des Bayerischen Dachdeckerhandwerks verstärkt auf KI als „Werkzeug“ setzen: Der Computer wird die ausgebildeten Handwerker-Spezialisten für Dach und Wand kaum ersetzen können. Denn jedes Dach ist ein Unikat, das individuell geplant, berechnet und ausgeführt wird – ob bei der Neuerrichtung oder der Sanierung und Reparatur. Das Dachdeckerhandwerk ist eben mehr als ein „Ziegelaufleger-Gewerk“. Dennoch unterstützen auch PC, Laptop und Tablet das Dachdeckerhandwerk schon heute bei seiner Arbeit. Softwarelösungen erleichtern die Planung…

  • Bauen & Wohnen

    Timo Markert aus Unterfranken in den Landesvorstand des Bayerischen Dachdeckerhandwerks gewählt

    Timo Markert, Inhaber des gleichnamigen Dachbau-Meisterbetriebs in Albertshofen im Landkreis Kitzingen, ist neues Vorstandsmitglied des Landesinnungsverbands des Bayerischen Dachdeckerhandwerks. Im Rahmen der Delegiertenversammlung im Kompetenzzentrum Dachtechnik Waldkirchen e. V., dem Aus- und Weiterbildungszentrum des Dachdeckerhandwerks in Bayern, wurde Markert mit großer Mehrheit gewählt. Ehrenamtlich engagiert sich Timo Markert bereits seit Jahren in seinem Amt als Obermeister der Dachdecker-Innung Unterfranken. Zudem vertritt Markert beim Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks ZVDH die Interessen von Bayerns Dachdeckern im Fachausschuss Nachhaltigkeit. Notwendig geworden war die Nachwahl, da das bisherige Vorstandsmitglied Josef Frank aus der Dachdecker-Innung München-Obb. zuvor aus persönlichen Gründen das Amt niedergelegt hatte. Landesinnungsmeister Mario Kunzendorf würdigte die Verdienste Franks und dankte ihm im…

  • Bauen & Wohnen

    Gute Vorsätze für Hausbesitzer

    Alle Jahre wieder werden spätestens zum Jahreswechsel die guten Vorsätze fürs neue Jahr gefasst. Doch meist sind sie schon wenige Wochen später vergessen. Hausbesitzer und Häuslebauer sollten da schon mehr Durchhaltevermögen zeigen. Denn Gebäudeoptimierungen müssen längerfristig geplant werden. Beispiel Solarpflicht: Auch wenn es hier (noch) keine bundesweit einheitliche Verpflichtung für Solaranlagen bei Neubauten oder umfassenden Dachsanierungen gibt, darf über eine Nach- und Aufrüstung des Hausdaches nachgedacht werden. Denn bei den zu erwartenden Energiepreissteigerungen macht eine Entlastung durch die Eigenenergieerzeugung durchaus Sinn. Doch auch Solaranlagen müssen geplant und sollten keinesfalls durch eine spontane Auftragsvergabe an der Haustüre entschieden werden. Der kompetente Ansprechpartner für das Dach ist hier auf jeden Fall der…