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    Ein Jahr nach dem Jahrhundertbeben in Syrien und der Türkei: Millionen Menschen leiden immer noch unter den Folgen

    Am kommenden Dienstag, den 6. Februar, jährt sich das Jahrhundertbeben in der Türkei und Nordwestsyrien zum ersten Mal. In den am stärksten betroffenen Regionen stehen immer noch zehntausende Familien vor dem Nichts. Temperaturen um den Gefrierpunkt und das geringe Ausmaß von Hilfsmaßnahmen aufgrund von ausbleibenden Finanzierungen üben enormen Druck auf die Menschen vor Ort aus. Der humanitäre Bedarfsplan 2023 für Syrien, der 5,41 Milliarden US-Dollar vorsah, war nur zu rund einem Drittel gedeckt. Weitere finanzielle Unterstützung ist also dringend notwendig. „In der Türkei sind die Folgen der verheerenden Erdbeben nach wie vor deutlich spürbar. Türkische und syrische Gemeinden leben unter sehr schwierigen Bedingungen. Viele campieren in kargen Containern oder in…

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    CARE warnt vor unmenschlichen Bedingungen in Gaza: In Rafah sind eine Millionen Menschen auf der Hälfte der Fläche von Bonn zusammengepfercht

    Die Hilfsorganisation CARE warnt, dass über zwei Millionen Menschen in Gaza von einer akuten Hungersnot bedroht sind oder an vermeidbaren Krankheiten sterben könnten. Im Moment haben die Menschen in Gaza im Durchschnitt nur zwei bis drei Liter Wasser pro Tag zur Verfügung. Das ist ein Fünftel dessen, was in Ausnahmesituationen zum Trinken, Kochen und für die persönliche Hygiene nötig wären. Über 80 Prozent der Bevölkerung mussten ihr Zuhause aufgeben und alles zurücklassen. Sie leben jetzt größtenteils in provisorischen Unterkünften. Diese schützen jedoch nicht vor den aktuellen Temperaturen von nur fünf Grad in der Nacht und der derzeitigen Wetterlage mit Regen und Wind. „Die Menschen in Gaza, die die aktuelle Situation…

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    CARE-Bericht „Breaking the Silence”: Zehn humanitäre Krisen, die 2023 keine Schlagzeilen machten

    Zum neuen Barbie-Film gab es im vergangenen Jahr weltweit 273.279 Online-Artikel, zur humanitären Krise in Angola dagegen nur 1.049 Beiträge. Und das, obwohl Dürren, Überschwemmungen sowie Hunger in Angola im vergangenen Jahr dazu führten, dass mehr als sieben Millionen Menschen humanitäre Hilfe benötigten. Eine insgesamt traurige Bilanz, die dafür sorgt, dass Angola erneut auf Platz eins der zehn vergessenen humanitären Krisen liegt, die im vergangenen Jahr am wenigsten mediale Aufmerksamkeit bekamen. Bereits zum achten Mal veröffentlicht die internationale Hilfsorganisation CARE den Report „Breaking the Silence“, um auf diese vergessenen Krisen hinzuweisen. „Die weltweite humanitäre Not war noch nie so groß wie 2023. Das spiegelte sich auch in den Inhalten der internationalen…

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    Gaza: Hungerkrise trifft die gesamte Bevölkerung

    Der kürzlich veröffentlichte IPC-Bericht (Integrated Food Security and Nutrition Phase Classification) liefert eine katastrophale Momentaufnahme zur Ernährungsunsicherheit im Gazastreifen. Praktisch die gesamte Bevölkerung leidet an Hunger. Rund 580.000 Menschen sind sogar Hungersnot-ähnlichen Zuständen ausgesetzt. Zum Vergleich: Vor der aktuellen Konflikteskalation waren weltweit 128.600 Menschen von dieser höchsten Stufe der Ernährungsunsicherheit betroffen. Die Hilfsorganisation CARE fordert zum Schutz der Zivilbevölkerung eine sofortige Feuerpause, um humanitäre Hilfe zu ermöglichen.  „Wir warnen die internationale Gemeinschaft eindringlich, dass noch heute gehandelt werden muss, um eine Feuerpause zu erreichen, wenn erhebliche Verluste von Menschenleben in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten verhindert werden sollen“, sagt Aaron Brent, CARE-Länderdirektor für das Westjordanland und Gaza. „Der sichere und kontinuierliche Zugang zu humanitärer…

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    CARE zu geplanten Kürzungen bei humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit: Deutschland muss Verantwortung für Menschen in Not nachkommen

    Während sich Millionen Menschen auf die Feiertage vorbereiten, schlägt die Bundesregierung vor, im Bundeshaushalt 2024 bei der internationalen Hilfe weiter zu kürzen. Im November hatte der Haushaltsausschuss des Bundestages noch 2,43 Milliarden Euro für die humanitäre Hilfe für den Haushalt 2024 vorgesehen. Diese Summe lag bereits unter den humanitären Mitteln für das Jahr 2023. Nun plant die Bundesregierung erneute Kürzungen um 200 Millionen Euro. 2024 wird erneut eine Rekordzahl von 299,4 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sein. Bereits in den vergangenen Jahren reichten die global zu Verfügung gestellten Mittel nicht aus, um die vorhandenen Bedarfe zu decken. Dass Deutschland als wichtiger Geber nun plant, seine Hilfen zu kürzen, sendet…

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  • Energie- / Umwelttechnik

    CARE zum Abschluss der Weltklimakonferenz: Signale zum Ausstieg aus fossilen Energien bieten Hoffnung – Unterstützung für den Globalen Süden immer noch unzureichend

    Die Abschlusserklärung der Weltklimakonferenz (COP28) in Dubai beinhaltet Hoffnung für die Zukunft, dass die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzt werden kann. Sie zeigt aber zu wenig konkrete Maßnahmen auf, wie dies erreicht werden soll. Die Hilfsorganisation CARE fordert daher deutliche Nachbesserungen. Ein frühzeitiger Ausstieg aus den fossilen Energien muss umgesetzt und Länder des Globalen Südens, die schon heute massiv unter den Folgen des Klimawandels leiden, müssen adäquat unterstützt werden.   „Selbst wenn die vorliegenden Bestimmungen vollständig umgesetzt würden, wären Millionen Menschen im Globalen Süden immer noch mit Überschwemmungen, Bränden und Hungersnöten konfrontiert und stünden am Rande einer Klimakatastrophe“, sagt Sven Harmeling, Klimapolitischer Leiter von CARE International. „Die im Text betonte und wissenschaftlich…

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  • Familie & Kind

    CARE zum Ende der Feuerpause in Gaza: „Für Kinder und ihre Familien kehrt die Hölle zurück“

    „Wir sind zutiefst beunruhigt über das Ende der Feuerpause und die Wiederaufnahme der Kämpfe. Gaza ist im Moment der tödlichste Ort der Welt für Kinder. Die Wiederaufnahme der Bombenangriffe bedeutet, dass für Kinder und ihre Familien die Hölle zurückkehrt und kein Ende in Sicht ist. Seit Wochen haben Hunger, Durst, Krankheiten und Vertreibung in Gaza ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreicht. Die Feuerpause ermöglichte es Hilfsorganisationen wie CARE, einige der über zwei Millionen Menschen im Gazastreifen mit dringend benötigter humanitärer Hilfe zu unterstützen. Jeder Tropfen Wasser, jeder Sack Weizen, den wir lieferten, machte einen Unterschied, obwohl die gelieferte Hilfe im Vergleich zum Bedarf völlig unzureichend war. Nach 50 Tagen des…

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  • Energie- / Umwelttechnik

    CARE: Historischer Tag für Klimagerechtigkeit trotz Schwächen beim Fonds für Klimaschäden

    “Today is a landmark day for climate justice, but clearly not the end of the fight. On the first day of COP28, Parties agreed on the details to operationalize the Loss and Damage Fund. We hope this decision will result in rapid delivery of support for communities on the frontlines of the climate crisis, including the two million people affected by massive floods in Somalia. However, the agreement has many shortcomings. It enables historical emitters to evade their responsibility. It also fails to establish the scale of finance needed and ensure that the Fund is anchored in human rights principles. The World Bank will serve as the interim host of…

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  • Energie- / Umwelttechnik

    El Niño: Über 230 Tote und Hunderttausende durch schwere Überschwemmungen am Horn von Afrika vertrieben

    nhaltende heftige Regenfälle, ausgelöst durch das Wetterphänomen El Niño, haben am gesamten Horn von Afrika schwere Überschwemmungen verursacht. Über 230 Menschen kamen in den Fluten ums Leben, Hunderttausende mussten fliehen. In Somalia, Kenia und Äthiopien zerstörten die Überschwemmungen viele Wohnhäuser, Krankenhäuser, Schulen und Straßen. Wassermassen überfluteten Agrarflächen und führten zu schweren Verlusten in der Landwirtschaft sowie beim Viehbestand. Die durch Dürre und Nahrungsmittelknappheit ohnehin schon katastrophale humanitäre Lage in der Region verschärft sich dadurch weiter. „Dies ist eine Katastrophe von noch nie dagewesenem Ausmaß. Die Gemeinden hatten sich kaum von der Dürre erholt, als die Regenfälle einsetzten. Das Ausmaß der Zerstörung ist immens. Da die Regenfälle immer noch andauern, befürchten…

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  • Energie- / Umwelttechnik

    Weltklimakonferenz in Dubai: Klimaverantwortung darf nicht der deutschen Haushaltsdebatte zum Opfer fallen

    Die am kommenden Donnerstag beginnende Klimakonferenz (COP28) in Dubai startet unter schwierigen Vorzeichen. 2023 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Im November überschritt die globale Durchschnittstemperatur erstmals sogar die 2-Grad-Schwelle. Die internationale Hilfsorganisation CARE fordert daher, dass Industrieländer und andere große Emittenten endlich auf die Realität der Klimakrise reagieren, statt weiter nur durch leere Versprechungen aufzufallen. Die deutsche Regierung muss als Vorbild vorrangehen und darf die aktuelle Haushaltsdebatte nicht zum Anlass nehmen, sich ihrer Verantwortung zu entziehen. Ein erfolgreiches Ergebnis der COP28 ist insbesondere für die zahlreichen Länder wichtig, in denen schon heute Millionen Menschen unter den Auswirkungen der Klimakrise massiv leiden. „Nach fünf ausgebliebenen Regenzeiten sind in…

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