• Energie- / Umwelttechnik

    Kreislaufwirtschaft

    Wie weit ist Deutschland wirklich im verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen? Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeitsthemen sind omnipräsent, sowohl in der B2B- als auch in der B2C-Kommunikation. Doch wie weit ist Deutschland wirklich im verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen? Diese und weitere Fragen thematisieren wir in unserer neuen Publikation zum Thema Kreislaufwirtschaft, welche heute zusammen mit dem Handelsblatt erschienen ist (Auflage: 146.362 Exemplare; Reichweite: 596.000 Leser:innen). Mit dem Sonderheft "Kreislaufwirtschaft" möchten wir Best Cases sowie vielversprechende Konzepte beleuchten und die Manifestation übergeordneter Nachhaltigkeitsziele vorantreiben. Das Sonderheft zeigt auf, wie eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zur Energiewende beiträgt, die Lieferketten stabilisiert und die Digitalisierung beschleunigt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen! Hier geht’s zur E-Paper-Ausgabe: Kreislaufwirtschaft…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Chemisches Recycling ist Teil der Lösung

    Eine neue Technologie ermöglicht heute aus nicht recycelten Kunststoffabfällen, einen wertvollen, global nutzbaren Rohstoff herzustellen. Kunststoffabfälle können mit hohem technischem Aufwand sortiert und umweltfreundlich mit überschaubarem Energieaufwand über das mechanische Recycling recycelt werden. Doch viele Mischkunststoffe und solche aus Siedlungsabfällen oder der Industrie werden gar nicht erst in den Kreislauf gebracht: Von den ca. 6 Mio. t Kunststoff in Deutschland, die im Abfall landen, werden nur etwa 50 % recycelt. Darin enthalten sind u. a. Verpackungskunststoffe aus dem dualen System, Gewerbefolien und Produktionsabfälle. Die anderen 50 % finden sich im Hausmüll (ca. 1 Mio. t.) und in Gewerbe- und Industrieabfällen (ca. 2 Mio. t). Vielfach handelt es sich um verschmutzte…

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  • Energie- / Umwelttechnik

    Entweder im Kreis oder gar nicht

    Das Grundproblem ist seit nunmehr 51 Jahren bekannt. Am 2. März 1972 veröffentlichte der Club of Rome, ein weltweiter Zusammenschluss von Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, das Buch „Die Grenzen des Wachstums”. Die Vereinigung hatte den MIT-Wissenschaftler Dennis L. Meadows damit beauftragt herauszufinden, ob es eine Grenze des Wachstums gäbe. Und wo wäre diese Grenze? In dem bei dieser Arbeit entwickelten Weltmodell wurde errechnet, was passieren würde, wenn man so wie im Jahr 1972 weiterleben würde. Das Ergebnis war nichts weniger als eine drohende Weltkrise, deren Treiber ungezügeltes Bevölkerungswachstum und der daraus folgende exponentielle Ressourcenverbrauch sind, verbunden mit zunehmender Umweltverschmutzung und – wie wir heute wissen –…

  • Energie- / Umwelttechnik

    „Für eine bessere Welt müssen wir die Kreislaufwirtschaft fördern“

    Der florierende Onlinehandel hat zwei Gesichter: zufriedene Unter-nehmen und Kund:innen, aber auch erhöhtes Müllaufkommen, be-sonders durch Plastik. Nachhaltige sowie recycelbare Verpackungen entlang der Wertschöpfungskette sind wichtige Lösungen im Kampf gegen den Klimawandel. Es ist einfach, bequem und schnell: Ein Knopfdruck und schon kommen die Waren direkt ins Wohnzimmer. Der Onlinehandel boomt in Deutschland, wie die Zahlen des eCommerce-Verbands bevh bestätigen. So gibt es seit 2019 ein konsolidiertes Wachstum von fast 25 Prozent. Der Onlinehandel startete im letzten Jahr zunächst robust mit zweistelligen Wachstumsraten und rutschte bei Kriegsausbruch in der Ukraine nach unten. Besonders bei Mode, Hobby und Freizeit sowie Unterhaltungselektronik brachen aktuell Spontaneinkäufe weg. Umsätze mit alltäglichen Bestellungen von Lebensmitteln,…

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  • Energie- / Umwelttechnik

    Kunststoff-Kreisläufe: Was geht heute?

    Der deutsche Mittelstand arbeitet an ESG: Wie funktioniert dies als Automobil-Zulieferer, wenn der Hauptwerkstoff Kunststoff ist? Es gilt nicht mehr nur eine Nachhaltigkeitsstrategie zu definieren, sondern die gesamte Unternehmensstrategie auf die drei Bereiche des Megatrends E, S und G hin zu transformieren und neu auszurichten. Bezogen auf die Umweltaspekte (E) umfasst dies sowohl das Thema CO2-Neutralität wie die für die Zukunft geforderte Kreislaufwirtschaft , und damit sowohl die maximal mögliche Recyclingfähigkeit der Produkte als auch die Fertigung aus recycelten Materialien und deren Wiederverwendbarkeit. Dr. Jens Petersen, Partner bei Ebner Stolz Management Consultants, beobachtet, dass sich viele Unternehmer mit der Thematik beschäftigen, häufig liege aber der Fokus auf CO2-Neutralität, Themen wie…

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  • Energie- / Umwelttechnik

    Klimaneutral mit „Bioplastik“

    Kompostierbare Lebensmittelverpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen verbleiben im Kreislauf, erklärt Hannes Füting, CMO beim Hersteller Repaq. Wenn es um das Thema Plastik geht, herrschen oft Unkenntnisse und Missverständnisse vor. Ein gutes Beispiel dafür sei die Single Use Plastic Direktive der EU, sagt Hannes Füting, CMO bei Repaq. Das Unternehmen stellt heim- und gartenkompostierbare Lebensmittelverpackungen aus sogenanntem „Bioplastik“ her, die frei von Schadstoffen sind und in der Natur keinerlei Rückstände hinterlassen. Nach der Logik der Expert:innen in Brüssel ist Plastik gleich Plastik, egal, woraus es besteht und ob es klimaschädigend oder klimafreundlich ist. Hierdurch werden Materialien, die wirkliche Kreisläufe ermöglichen, diskreditiert. Es wird immer unklarer, dass der Begriff „plastikfrei“ bei Verpackungen darauf…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Auf dem Weg in den Batterie-Kreislauf

    Batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) boomen und werden sich als Antriebstechnologie im PKW-Bereich durchsetzen. Damit einher geht ein steigender Bedarf an Rohstoffen für die Batterieproduktion, vor allem von Lithium, Nickel und Kobalt. Laut Internationaler Energieagentur wird der globale Bedarf an Lithium im Jahr 2030 viermal so hoch sein wie in 2021, bei Nickel und Kobalt sind Steigerungen von 60 % bzw. 45 % prognostiziert. Die Analyse basiert auf dem stark wachsenden Marktanteil von BEV bei Neuzulassungen – in Deutschland allein von mehr als 2 Mio. Fahrzeugen pro Jahr ab dem Jahr 2030. Mit Blick auf den Klimaschutz ist die Elektrifizierung positiv, aufgrund der benötigten Ressourcen aber auch eine Herausforderung. Die positiven Klimaeffekte…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Ohne Kreislaufsystem kein Klimaschutz

      Herr Müller-Drexel, alle reden von mehr Nachhaltigkeit. Welche Rolle spielt dabei ein gut funktionierendes Kreislaufsystem für Verpackungen? Ein solches System spielt eine ganz besondere Rolle. Es handelt sich bei den Verpackungen meistens um zwingend notwendige Produkte, die für den Schutz von Waren vor Kälte, Hitze und anderen Einflüssen und Herausforderungen unabdingbar sind. Der Nachteil dieser Verpackungen liegt darin, dass hochwertige Rohstoffe nur sehr kurz in Gebrauch sind. Aber diese Rohstoffe im Kreislauf zu nutzen ist ein absolutes „must“ in einer Welt, in der es die große Herausforderung sein wird, Rohstoffe und damit CO2 einzusparen. Ohne diese Ambitionen   werden wir die gesetzten CO2-Reduzierungen nicht erreichen können. Wie muss sich…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Einfach mal Blau machen

    Thermopapier ist allgegenwärtig. Als Kassenzettel, als Fahrschein oder Paketetikett – wir benutzen es täglich. Toner, Tinte oder Farbbänder sind überflüssig, denn das Druckbild entsteht durch Hitzeeinwirkung. Im Supermarkt, Restaurant oder Einzelhandel fallen immer häufiger die blauen Kassenzettel auf. Warum blau? Traditionelles weißes Thermopapier, wie etwa der klassische weiße Kassenzettel, ist ein sogenanntes gestrichenes Papier, also ein Papier, auf das eine Beschichtung aufgetragen wird. Darin enthaltene Stoffe reagieren auf Hitze und verfärben sich schwarz. Dies ist eine chemische Reaktion, die nur durch die Anwendung von Farbbildnern und Farbentwicklern möglich ist. Dabei kann es sich um phenolhaltige und phenolfreie Stoffe handeln. Insbesondere phenolhaltige Farbentwickler gelten im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit nicht als…

  • Energie- / Umwelttechnik

    „Wir wollen echten Mehrwert generieren“

    Die zunehmende Kunststoffproduktion stellt die Gesellschaft vor Probleme – besonders bei Lebensmittelverpackungen sind Kunststoffe immer noch das bevorzugte Material. Untersuchungen des Deutschen Instituts für angewandte Ökologie belegen, dass durch die Verwertung von Verpackungen aus Gelbem Sack und Gelber Tonne, Glas und Papier/Pappe/Karton jährlich 1,95 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente in Deutschland eingespart werden. Diese Zahl entspricht in etwa den Emissionen, die eine Stadt wie Bonn mit ihren 318.000 Einwohnern in einem ganzen Jahr verursacht. „Das beweist, dass Mülltrennung wirklich funktioniert und sich für die Umwelt auszahlt“, erklärt Uwe Echteler, Vorstand der Landbell AG, einem führenden Betreiber von Rückhol-Systemen. Zur Verwertung von Verpackungen aus dem Gelben Sack/Gelber Tonne hat sich seit Jahren das…

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