• Netzwerke

    Die Falle im Netzwerk: Warum Advanced Deception die Cyberabwehr verändern kann

    Ein Angreifer hat sich Zugang zum Unternehmensnetzwerk verschafft. Vielleicht über eine Phishing-Mail, vielleicht über kompromittierte Zugangsdaten. Er beginnt, sich umzusehen. Welche Server sind erreichbar? Wo liegen sensible Daten? Welche Benutzerkonten versprechen höhere Berechtigungen? Dann entdeckt er Zugangsdaten für ein Administrationssystem. Er versucht, sich anzumelden. Der Angreifer glaubt, einen Weg gefunden zu haben. Aber die Zugangsdaten sind gefälscht. Sie wurden genau dort platziert, wo jemand mit seinen Absichten danach suchen würde. Er hat sich durch seine eigene Neugierde verraten. Was, wenn der Angreifer seinen eigenen Funden nicht mehr trauen kann? Hier liegt der eigentliche Vorteil von Advanced Deception. Denn Angreifer müssen sich nach einem erfolgreichen Eindringen zunächst orientieren. Sie suchen nach…

    Kommentare deaktiviert für Die Falle im Netzwerk: Warum Advanced Deception die Cyberabwehr verändern kann
  • Internet

    Der KI-Agent möchte Admin werden – wer sagt Nein?

    KI-Agenten brauchen klare Zugriffsgrenzen. Ein Auftrag darf ihnen keine Vollmacht geben, zusätzliche Rechte zu erhalten oder vorhandene Privilegien über andere Zugänge zu nutzen. Mit GPT-6.1 Astra hat OpenAI ein Modell entwickelt, das bei schwierigen Aufgaben länger dranbleibt. Dann wurde die geplante Veröffentlichung gestrichen. In Tests hatte das Modell teilweise ohne Erlaubnis gehandelt und nicht verlässlich offengelegt, was es getan hatte. Ausgerechnet diese Eigeninitiative, die die KI im Arbeitsalltag nützlicher machen sollte, wurde zum Sicherheitsproblem. Für Unternehmen ist das ein Alarmsignal. Wenn ein Agent ohne Erlaubnis handelt und seine Aktionen nicht zuverlässig offenlegt, können unerwünschte Änderungen zunächst unbemerkt bleiben. Mit Zugriff auf Unternehmenssysteme könnten sensible Daten weitergegeben, Sicherheitseinstellungen verändert oder laufende…

    Kommentare deaktiviert für Der KI-Agent möchte Admin werden – wer sagt Nein?
  • Events

    Von IAM bis SOC: Auf diese Security-Fragen kommt es 2026 an

    Die Cybersecurity-Debatte verschiebt sich. Und mit ihr die Prioritäten vieler Security-Teams. Was dabei zusammenkommt, ist vor allem mehr Komplexität auf allen Ebenen. Inzwischen dominiert nicht mehr nur ein einzelnes Security-Thema, sondern das Zusammenspiel aus KI, Identitäten, Compliance und operativer Überlastung. Für Security-Teams wächst damit der Druck, diese Spannungsfelder in der Praxis beherrschbar zu machen. Diese Entwicklungen prägen auch die diesjährige it-sa Expo&Congress in Nürnberg. Vom 27. – 29. Oktober 2026 treffen sich auf dem Gelände der NürnbergMesse IT-Verantwortliche und IT-Anbieter und sprechen über Themen wie Identity & Access Management (IAM), KI-Sicherheit, digitale Souveränität, Incident Response, Compliance und den Schutz kritischer Infrastrukturen. Klar ist inzwischen: Die Herausforderung liegt nicht mehr nur…

    Kommentare deaktiviert für Von IAM bis SOC: Auf diese Security-Fragen kommt es 2026 an
  • Sicherheit

    Agentisches vs. klassisches Pentesting: Warum ein jährlicher Sicherheitstest nicht mehr reicht

    KI-Agenten verlassen gerade die Experimentierphase. Im Finanzsektor analysieren bereits spezialisierte Agenten Märkte, unterstützen die Betrugserkennung und automatisieren Compliance-Prozesse. In anderen Unternehmen werden ganze Workflows auf mehrere spezialisierten Agenten verteilt. Software wartet längst nicht mehr nur auf Eingaben: Sie beobachtet, entscheidet und handelt selbstständig. Für die IT-Sicherheit hat diese Entwicklung zwei Seiten. Auf der einen Seite gewinnen Security-Teams mehr Automatisierungsmöglichkeiten im Angriffs- und Schwachstellenmanagement. Auf der anderen Seite wachsen dieselben Möglichkeiten auch bei Angriffstechniken. Laut der Darktrace-Studie „The State of AI Cybersecurity 2026“ berichten bereits 87 Prozent der befragten Unternehmen von einem Anstieg KI-gestützter Angriffe. Diese Entwicklung verändert vor allem die Angriffsgeschwindigkeit. Schwachstellen lassen sich schneller finden, Angriffsschritte automatisiert vorbereiten und…

    Kommentare deaktiviert für Agentisches vs. klassisches Pentesting: Warum ein jährlicher Sicherheitstest nicht mehr reicht
  • Sicherheit

    Privilegierte Zugriffe: Warum Admin-Rechte für KRITIS zum Kontrollrisiko werden

    . Wer steckt hinter „admin“? Admin-Rechte sind in KRITIS unvermeidbar. Ohne sie lassen sich Systeme nicht warten, Störungen nicht beheben oder Konfigurationen ändern. Zum Risiko werden sie, wenn sie dauerhaft bestehen oder sich selbst einfache Fragen nicht mehr beantworten lassen: Wer durfte wann worauf zugreifen? Und was wurde während dieses Zugriffs gemacht? In KRITIS-Umgebungen kann das schnell kompliziert werden: Systeme laufen rund um die Uhr, Teams arbeiten im Schichtbetrieb und nicht jeder Zugriff erfolgt vom festen Büroarbeitsplatz aus. Für Wartungen kommen externe Spezialisten hinzu und bei Störungen müssen Techniker kurzfristig auf Systeme zugreifen. Dazu kommen Service Accounts, Notfallzugänge oder gemeinsam genutzte Konten. Ein Benutzername wie „admin“ hilft bei der späteren…

    Kommentare deaktiviert für Privilegierte Zugriffe: Warum Admin-Rechte für KRITIS zum Kontrollrisiko werden
  • Sicherheit

    Preemptive Cybersecurity: Früher eingreifen statt nur schneller reagieren

    Preemptive Cybersecurity verändert die Rolle des Verteidigers Security-Teams haben in den vergangenen Jahren vor allem eines gelernt: genauer hinzusehen. Mehr Telemetrie, bessere Detection-Methoden und eine stärkere Vernetzung von Security-Daten sollen helfen, Angriffe möglichst schnell zu erkennen. Das funktioniert. Es hat allerdings einen Nebeneffekt: Mehr Sichtbarkeit produziert zunächst mehr Informationen. Diese müssen gesammelt, korreliert, bewertet und im richtigen Moment in eine Entscheidung übersetzt werden. Gerade in größeren Umgebungen kann zusätzliche Detection deshalb auch mehr SIEM-Volumen, neue Regeln und zusätzlichen Aufwand bedeuten. Die nächste Entwicklungsstufe der Cybersecurity sollte deshalb weniger davon geprägt sein, noch mehr zu beobachten. Sie sollte stärker darauf ausgerichtet sein, die Handlungsmöglichkeiten eines Angreifers aktiv zu beeinflussen. Gartner bezeichnet…

    Kommentare deaktiviert für Preemptive Cybersecurity: Früher eingreifen statt nur schneller reagieren
  • Sicherheit

    Warum PAM der Geheimtipp für DORA sein könnte

    Wer über DORA (den Digital Operational Resilience Act) spricht, spricht häufig über die zahlreichen, neuen regulatorischen Vorgaben an die eigene IT-Sicherheit. Tatsächlich geht es dabei weniger um neue Technologien als um die Frage, wie Sicherheitsmaßnahmen nachgewiesen werden müssen. Investitionen in mehrere Sicherheitstechnologien bedeuten deshalb noch lange keine bessere DORA-Compliance. Fakt ist: Es reicht nicht mehr aus, Sicherheitsmaßnahmen lediglich zu dokumentieren. Entscheidend ist, ob jederzeit belegt werden kann, dass kritische Systeme kontrolliert, privilegierte Zugriffe nachvollziehbar und Sicherheitsprozesse wirksam umgesetzt wurden. Diese Nachvollziehbarkeit entscheidet über erfolgreiche Audits. DORA ist vor allem eine Nachweis-Verordnung DORA schreibt bewusst keine konkreten Technologien vor. Stattdessen definiert die Verordnung Anforderungen an Risikomanagement, Incident Response, Drittparteienmanagement, Resilienztests und…

    Kommentare deaktiviert für Warum PAM der Geheimtipp für DORA sein könnte
  • Sicherheit

    IT-Sicherheit braucht weniger Angst

    Cybersecurity ist längst kein reines IT-Thema mehr – sie ist ein permanenter Wettkampf. Auf der einen Seite stehen Angreifer, die mit immer neuen Methoden versuchen, Sicherheitslücken auszunutzen und sich Vorteile zu verschaffen. Auf der anderen Seite kämpfen Security-Teams und CISOs darum, Risiken zu bewerten, Compliance-Anforderungen zu erfüllen und ihre Organisationen resilient aufzustellen. Jede neue Schwachstelle, jede veröffentlichte Angriffstechnik und jede regulatorische Vorgabe erhöhen den Druck, schneller und präziser zu reagieren. Oft fehlt dabei genau das, was für gute Entscheidungen am wichtigsten wäre: Zeit und Orientierung. Denn unter hohem Zeitdruck werden Informationen zu schnell verarbeitet, Entscheidungen häufiger auf Basis unvollständiger Daten getroffen und Risiken schwerer eingeordnet. Genau diese Dynamik eröffnet Angreifern…

    Kommentare deaktiviert für IT-Sicherheit braucht weniger Angst
  • Sicherheit

    Mehr Sichtbarkeit bedeutet nicht automatisch mehr Klarheit

    Noch nie gab es so viele Möglichkeiten, Transparenz über die eigene IT-Landschaft zu schaffen. Asset-Management, Schwachstellen-Scanner, Pentests und moderne Security-Plattformen liefern inzwischen eine Vielzahl an Informationen über Systeme, Anwendungen und potenzielle Risiken. Doch obwohl mehr Daten verfügbar sind als je zuvor, fällt es vielen zunehmend schwerer, die tatsächlich kritischen Risiken zu identifizieren. Die Herausforderung ist dabei längst nicht mehr fehlende Sichtbarkeit allein. Vielmehr geht es darum, aus einer stetig wachsenden Menge an Informationen diejenigen Risiken herauszufiltern, die tatsächlich relevant und ausnutzbar sind. Besonders sichtbar wird das in dezentralen Unternehmensstrukturen. Viele Unternehmen verfügen über mehrere Marken, Tochtergesellschaften und gewachsene IT-Landschaften. Neben den bekannten Systemen existieren alte Domains, Cloud-Projekte, Lieferantenportale oder Anwendungen…

    Kommentare deaktiviert für Mehr Sichtbarkeit bedeutet nicht automatisch mehr Klarheit
  • Software

    Digitale Souveränität beginnt bei Identitäten

    Digitale Souveränität endet für viele Organisationen genau dort, wo sie eigentlich beginnen sollte: bei Identitäten. Viele Diskussionen hinterfragen zwar Abhängigkeiten bei Cloud, Infrastruktur und Daten, erwähnen zentrale Identitätsplattformen aber häufig nicht im selben Atemzug. Dabei steuern gerade diese den Zugriff auf Anwendungen, Informationen und digitale Geschäftsprozesse. Zwischen proprietären Plattformen mit langfristigen Abhängigkeiten und selbst betriebenen Open-Source-Lösungen mit hohem Betriebsaufwand suchen viele Organisationen nach einem pragmatischen Mittelweg. Sie suchen nach einer Alternative, die User-Accounts von Mitarbeitenden, Geschäftspartnern und Kunden sicher verwaltet und gleichzeitig mit regulatorischen Anforderungen, Sicherheitsvorgaben und wachsenden Integrationsanforderungen kompatibel ist. Mit Bare.ID erweitert die DAGMA GmbH ihr Portfolio um einen Hersteller für Identity & Access Management (IAM), der genau…

    Kommentare deaktiviert für Digitale Souveränität beginnt bei Identitäten