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Der Impressionist Max Slevogt und sein Verleger Bruno Cassirer
Als „König der Illustration“ wird Max Slevogt, der berühmte deutsche Impressionist, von Zeitgenossen gefeiert. Basierend auf der Ausstellung im Landesmuseum Mainz widmet sich das Buch Max Slevogt und sein Verleger Bruno Cassirer erstmals intensiv seiner einzigartigen Zusammenarbeit mit dem einflussreichsten Verleger Berlins der Weimarer Republik, Bruno Cassirer, die diesen Ruf begründete. In Cassirers Verlag erschien der größte Teil von Slevogts umfangreichen innovativen Illustrationswerken. Der Verleger regte den Künstler immer wieder zu Projekten an und ermöglichte ihm Freiräume für neue Themen und moderne Gestaltungslösungen. Auf der Grundlage der umfassenden erhaltenen Korrespondenz zwischen Slevogt und Cassirer werden zudem zahlreiche neue Erkenntnisse über ihren Erfolg und ihr Netzwerk, über den zeitgeschichtlichen Kontext ihres…
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Neues Buch: Kunst Essen. Kochrezepte inspiriert von großen Meisterwerken
Kunst Essen ist ein faszinierender Bildband, der Koch- und Kunstbuch vereint. Im Mittelpunkt steht das Essen als kulturprägender Bestandteil der Kunst. Das Buch verbindet klassische Gemälde, praktische Küchentipps, humorvolle Texte und innovative Food-Fotografie zu einem einzigartigen geistigen und sinnlichen Vergnügen. Es soll Lust machen auf Museumsbesuche, Kochen und Kunst an sich – sei es an der Leinwand, mit der Kamera oder am Herd. In 15 Kapiteln werden bedeutende Werke der Kunstgeschichte vom Mittelalter bis heute neu interpretiert und ihre Meisterinnen und Meister vorgestellt. Inspiriert von den Gemälden entstehen Gerichte mit Rezepten zum Nachkochen. Die Speisen werden als eigenständige, fotografisch inszenierte Gesamtkunstwerke präsentiert, ganz anders als jeder herkömmliche Serviervorschlag! Im Buch thematisierte…
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Neu erschienen: Bastowerkstatt – Die wiederentdeckte Welt der Basttiere
Ende März ist im Deutschen Kunstverlag das Buch Bastowerkstatt von Christoph Sauter und Daniel Karrasch erschienen – eine Hommage an das beinahe in Vergessenheit geratene Lebenswerk der Kunsthandwerkerin Else Stadler-Jacobs. Über 50 Jahre nach dem Ende ihrer Produktion wurden ihre einzigartigen Basttiere auf einem Münchner Dachboden wiederentdeckt – ein überraschender Fund, der ein bemerkenswertes Kapitel deutscher Gestaltungsgeschichte neu aufschlägt. Mitte der 1920er Jahre begann die junge Kunsthandwerkerin Else Stadler-Jacobs in Pasing bei München mit textilen Materialien zu experimentieren. Besonders Bast – damals im Kunsthandwerk kaum verbreitet – faszinierte sie. Mit handwerklichem Können und einem feinen Gespür für Form und Farbe entwickelte sie eine ganz eigene Formensprache: dekorative Tierfiguren, die bald…