• Bildung & Karriere

    Diakonie als Trendsetter beim Arbeitsschutz

    Die Diakonischen Werke Baden und Württemberg gehen neue Wege beim Arbeitsschutz für ihre Mitarbeitenden. Dazu wurde jetzt eine Kooperation mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) unterzeichnet. Sie stellt die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in den Einrichtungen auf ein dauerhaft verlässliches Fundament. Ziel ist es, den Arbeitsschutz für Angestellte der Diakonie in Baden und Württemberg systematisch und effektiv zu organisieren. Diakonische Einrichtungen bekommen individuelle Beratung zum Thema. Dabei macht die BGW Lösungsvorschläge und verbindet diese mit finanziellen Anreizen. Einrichtungen können selbst wählen, welche Maßnahmen für sie die besten sind. Zwischen BGW und der Diakonie Baden gab es bereits eine Zusammenarbeit. „Ich freue mich, dass eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit den…

  • Familie & Kind

    Prof. Dr. Annette Noller wird neue Chefin der württembergischen Diakonie

    Prof. Dr. Annette Noller ist heute zur Vorstandsvorsitzenden des Diakonischen Werks Württemberg gewählt worden. Die 58-jährige Pfarrerin der württembergischen Landeskirche ist seit 2002 Professorin für „Theologie und Ethik in sozialen Handlungsfeldern/Diakoniewissenschaft“ an der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg. Noller tritt ihr Amt zum 1. Dezember 2020 an. Sie folgt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann nach, der zum 30. November 2020 in den Ruhestand geht. Als Vorstandsvorsitzende wird Annette Noller nach Zustimmung der landeskirchlichen Gremien gleichzeitig Mitglied im Kollegium des Evangelischen Oberkirchenrats, dem Leitungsgremium der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Im Diakonischen Werk bildet sie zusammen mit Kirchenrätin Eva-Maria Armbruster und Dr. Robert Bachert den hauptamtlichen Vorstand. Gewählt wurde die Ludwigsburger Professorin vom Verbandsrat, dem kleinen…

  • Gesundheit & Medizin

    Diakonie Württemberg fordert: Versicherteninformation zum Pränataltest auf das Down-Syndrom grundlegend überarbeiten

    „Gravierende Mängel" bescheinigen 22 Verbände einer Versicherteninformation zu nichtinvasiven pränatalen Testverfahren (NIPT) auf Trisomien, darunter das Down-Syndrom. In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern die Unterzeichner, darunter die Diakonie Württemberg, das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) auf, diese Handreichung grundlegend zu überarbeiten, bevor sie Schwangeren und ihren Partnern ausgehändigt wird. Die Tests auf das Down-Syndrom und andere Trisomien werden voraussichtlich ab Herbst in bestimmten Fällen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Auch als Kassenleistung sind diese Tests freiwillig. „Damit die werdenden Eltern entscheiden können, ob sie die Tests überhaupt nutzen wollen und das für sich verantworten können, brauchen sie umfassende, fachlich korrekte und neutrale Informationen. Sie müssen wissen, was die…

  • Familie & Kind

    Förderung digitaler Pflege-Angebote

    Die Diakonie Württemberg unterstützt das soziale Start-up mitunsleben. Gemeinsam mit der Bank für Sozialwirtschaft, dem Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e. V. und der Evangelischen Landeskirche in Württemberg gehört sie nun zu vier neuen Gesellschaftern der Pflegevermittlungs-Plattform. „Christlich geprägte Pflege muss auch im Internet auffindbar sein, um konkurrenzfähig zu bleiben“, begrüßt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, das Projekt. „Wir freuen uns, Teil eines so spannenden und wichtigen Start-ups zu sein. Gerade jetzt, wo wir uns inmitten einer Pandemie befinden, bieten digitale Angebote Chancen, die wir offline momentan nicht bieten können“, sagt Dr. Robert Bachert, Finanzvorstand im Diakonischen Werk Württemberg, der von Anfang an die Plattform mit…

  • Familie & Kind

    Kirche und Diakonie suchen Mutmacher

    Mit ihrem Corona-Soforthilfe-Programm „Mutmacher“ helfen Diakonie und Landeskirche in Württemberg Menschen, die durch die Corona-Pandemie in besonders große Not geraten sind. Dafür bitten Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July und Oberkirchenrat Dieter Kaufmann um Spenden. „Menschen, die schon vor der Krise zu kämpfen hatten, treffen die Einschränkungen in Folge der Krise besonders hat. Wir wollen sie unterstützen und ermutigen“, ist die Botschaft von July und Kaufmann. Es gehe um einen finanziellen Beitrag, der existenzielle Not lindert, aber auch um ein Signal dafür, „dass wir an diejenigen denken, die sich von allen im Stich gelassen fühlen und nicht mehr weiter wissen“. Wenn Alleinerziehende oder Geringverdiener Kurzarbeitergeld beziehen oder ihre Arbeit…

  • Bildung & Karriere

    Pflegeberuf braucht dauerhaft gesellschaftliche Wertschätzung

    Der internationale Tag der Pflege am 12. Mai findet in diesem Jahr unter ganz besonderen Umständen statt: Täglich leisten Pflegekräfte wichtige Arbeit – die Corona-Pandemie verlangt ihnen nochmal mehr ab. Die Diakonie begrüßt den Imagegewinn, den der Pflegeberuf gerade in der Krise erfährt. „Wir setzen darauf, dass dies zu einer dauerhaft hohen gesellschaftlichen Wertschätzung der Pflege führen wird“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, „denn auch ohne Krise werden wir in den nächsten Jahren Tausende zusätzlicher Pflegekräfte brauchen.“ Die Diakonie begrüßt die Pflegeprämie als deutliches Signal der Wertschätzung, fordert aber dauerhaft bessere Rahmenbedingungen für die Pflege, um möglichst viele Pflegekräfte für diesen Beruf im Dienst der Nächstenliebe…

  • Familie & Kind

    Zeitnahe Lösungen für Familien während Corona-Krise gefordert

    Familien und besonders die Mütter sind während der Corona-Krise stark gefordert: Der Spagat zwischen Homeoffice, Kinderbetreuung, Homeschooling und geschlossenen Freizeitmöglichkeiten belastet viele. „Eltern stehen momentan unter hohem Druck. Wir brauchen zeitnahe Lösungen für Familien, die an ihre Grenzen kommen und hoch belastet sind. Es geht um Ansätze, die familiäre Krisensituationen entspannen, Bewältigungsmöglichkeiten aufzeigen und eine Eskalation verhindern“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg. Das Zusammenspiel der Herausforderungen und die zusätzlichen Kontaktbeschränkungen wirkten einschneidend auf Familien und gefährdeten innerfamiliären Beziehungen sowie Gesundheit und Entwicklung der Kinder. Die Diakonie Württemberg fordert von der Landes- und Bundespolitik, sich mit genauso viel Wertschätzung, Geld und Engagement für die Rückkehr zur „Normalität“…

  • Familie & Kind

    Bündnis fordert politische Entscheidung zu vorgeburtlichen genetischen Bluttests

    In einem Positionspapier fordert die Diakonie Württemberg zusammen mit 40 weiteren Verbänden, Initiativen und Organisationen den Deutschen Bundestag dazu auf, Entscheidungen über die Anwendung vorgeburtlicher Untersuchungen zu treffen, deren Ergebnisse keine Behandlungsoptionen eröffnen. Anlass ist das Stellungnahmeverfahren zu einer Versicherteninformation über die Nichtinvasiven Pränataltests (NIPT). „Diese Broschüre informiert aus unserer Sicht nicht umfassend und auch nicht ergebnisoffen über diese Tests und deren mögliche Folgen“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg. Voraussichtlich ab Herbst 2020 werden die Gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der NIPT für die Suche nach den Trisomien 13, 18 und 21 übernehmen. „Die Solidargemeinschaft bezahlt dann für Tests, die keinen medizinischen Nutzen haben. Umso wichtiger ist…

  • Familie & Kind

    Diakonie begrüßt Vorschlag für Prämie – allerdings steuerfinanziert

    Die Freude der Diakonie Württemberg über die Absichtserklärung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundessozialminister Hubertus Heil zur Prämienzahlung an Pflegekräfte ist getrübt. „Wir hatten uns über diesen Vorschlag der Politik gefreut und ihn stark unterstützt“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg. „Doch die Träger diakonischer Einrichtungen arbeiten gemeinnützig, dürfen für diesen Zweck also keine Rücklagen bilden.“ Die für ein Drittel der Kosten vorgesehene „selbstverpflichtete Teilfinanzierung der Prämie“ müsse deshalb fallen. „Wir unterstützen ausdrücklich, dass pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen für die Prämienzahlung nicht belastet werden“, sagt Kirchenrätin Eva-Maria Armbruster, Vorstand Sozialpolitik im Diakonischen Werk Württemberg. Eine steuerfinanzierte Lösung hält sie für angemessen. „Die Gesellschaft erkennt jetzt den…

  • Medien

    Diakonie begrüßt Vorschlag für Prämie an besonders belastete Mitarbeitende in der Pflege – und empfiehlt Ausweitung

    Die ehemalige Pflegekommission empfiehlt der Bundesregierung Sonderprämien für Mitarbeitende in der Pflege für deren besonderen Einsatz in der Corona Krise. „Wir unterstützen diese Empfehlung ausdrücklich“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg. „Einmalige Prämien von 500 bis 1.500 Euro unterstreichen die in der Krise noch einmal deutlich gewordene große Bedeutung guter Pflege für unsere Gesellschaft.“ Diese Wertschätzung müsse sich allerdings möglichst bald auch in besseren Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte niederschlagen, für die sich die Diakonie schon lange einsetzt. „Eine Einmalzahlung in der Corona-Krise reicht nicht aus. Gute Pflege braucht dauerhaft eine bessere finanzielle Basis und deshalb eine Reform des gesamten Systems der Pflegeversicherung.“ Diese Reform müsse zügig angegangen werden.…