• Energie- / Umwelttechnik

    Ladeinfrastruktur im Unternehmensalltag: Aufgaben, Rollen und Abläufe klären

    Wenn Unternehmen Ladeinfrastruktur planen, stehen zunächst meist technische und wirtschaftliche Fragen im Vordergrund. Geeignete Standorte müssen gefunden, Anschlussleistung und Ladeleistung bewertet, Lastmanagement berücksichtigt und die Umsetzung mit dem bestehenden Fuhrpark abgestimmt werden. Diese Planung ist wichtig, weil sie die Grundlage für eine funktionierende technische Lösung schafft. Mit der Inbetriebnahme verschiebt sich der Fokus jedoch. Die Ladepunkte sind dann nicht mehr Teil eines Projekts, sondern Bestandteil des Unternehmensalltags. Mitarbeitende benötigen Zugänge, Fahrzeuge wechseln den Nutzerkreis, Störungen müssen bearbeitet, Wartungen koordiniert und interne Regeln kommuniziert werden. Je stärker Elektromobilität in betriebliche Abläufe eingebunden wird, desto deutlicher zeigt sich: Ladeinfrastruktur muss nicht nur technisch funktionieren, sondern auch organisatorisch handhabbar sein. Gerade hier entstehen…

  • Energie- / Umwelttechnik

    GEIG-Novelle: Verstecktes Haftungsrisiko für Hausverwaltungen?

    Die von Bundestag und Bundesrat beschlossene Novelle des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes (GEIG) stellt erhöhte Anforderungen an die Vorrüstung sowie die Ausstattung mit Ladeinfrastruktur und rückt Wohnungseigentümergemeinschaften und deren Verwalter stärker in den Fokus. Zwar richten sich die gesetzlichen Pflichten des GEIG grundsätzlich an Alleineigentümer von Immobilien beziehungsweise an die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer (GdWE). Für den Verwalter als Vertretungsorgan einer GdWE ist das Thema dennoch haftungsrelevant: Dann nämlich, wenn er gesetzliche Anforderungen nicht prüft, Eigentümer nicht rechtzeitig informiert, erforderliche Beschlüsse nicht vorbereitet oder den Entscheidungsprozess nicht ausreichend dokumentiert. Bundestag und Bundesrat haben die Änderung des Gebäudeenergiegesetzes und des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes im Juli 2026 gebilligt. Die beschlossene Neuregelung enthält unter anderem Änderungen des GEIG und…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Wallbox, Ladesäule oder Schnelllader: welche Lösung passt zu welchem Standort?

    Die Nachfrage nach Ladeinfrastruktur wächst kontinuierlich – in Hotels, Wohnanlagen, Gewerbeimmobilien, Unternehmen und im öffentlichen Raum. Gleichzeitig stehen Betreiber häufig vor derselben Frage: reichen normale AC-Ladepunkte oder sind DC-Schnelllader die richtige Wahl? Die Antwort hängt weniger von der Anzahl der Fahrzeuge als von den tatsächlichen Anforderungen am jeweiligen Standort ab. Wer Ladeinfrastruktur ausschließlich anhand von Ladeleistung oder Anschaffungskosten auswählt, riskiert Fehlinvestitionen, unnötige Betriebskosten oder eine unzureichende Nutzererfahrung. Aus Sicht von ENERANDO sollte die Auswahl der Ladehardware immer Teil eines ganzheitlichen Standort- und Energiekonzepts sein. Entscheidend sind das Ladeverhalten der Nutzer, die Aufenthaltsdauer der Fahrzeuge, die vorhandene Netzanschlussleistung, zukünftige Erweiterungspläne sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. „Viele Unternehmen starten die Planung mit der…

  • Energie- / Umwelttechnik

    Lohnt sich Ladeinfrastruktur auch ohne Förderungen?

    Förderprogramme haben den Ausbau der Ladeinfrastruktur in den vergangenen Jahren maßgeblich unterstützt und auch heute stehen zahlreiche Fördermöglichkeiten zur Verfügung, die den Einstieg in die Elektromobilität erleichtern können. Dennoch stellt sich für Unternehmen, Immobilienbetreiber oder Hotels zunehmend die Frage, ob sich Investitionen auch ohne öffentliche Zuschüsse wirtschaftlich darstellen lassen. Die Antwort fällt differenzierter aus, als viele erwarten. Denn die Wirtschaftlichkeit eines Ladeinfrastrukturprojekts entscheidet sich selten an der Höhe einer Förderung. Ausschlaggebend sind vielmehr die technische Planung, die spätere Nutzung, die Betriebskosten sowie die Einbindung in bestehende Energie- und Betriebsstrukturen. Gleichzeitig wird die Entscheidungsfindung komplexer. Betreiber müssen sich nicht nur mit Investitionskosten beschäftigen, sondern auch mit Netzanschlüssen, Stromtarifen, Lastmanagement, Abrechnungssystemen, regulatorischen…

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    Warum Hotelgäste anders laden als Mitarbeiter?

    Ladeinfrastruktur entwickelt sich zunehmend zu einem relevanten Bestandteil der Standortqualität von Hotels und Gastronomiebetrieben. Mit der steigenden Zahl von Elektrofahrzeugen wächst auch die Erwartung von Gästen, ihr Fahrzeug während des Aufenthalts unkompliziert laden zu können. Dabei wird häufig übersehen, dass nicht alle Nutzergruppen dieselben Anforderungen an Ladeinfrastruktur stellen. Hotelgäste, Mitarbeitende und Dienstleister unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Aufenthaltsdauer, Ladeverhalten und Erwartungshaltung. Wer Ladeinfrastruktur im Hotelumfeld plant, sollte diese Unterschiede berücksichtigen, um langfristig funktionierende und wirtschaftliche Lösungen zu schaffen. DESTINATION CHARGING FOLGT ANDEREN REGELN Das Laden von Hotelgästen unterscheidet sich grundlegend vom Laden am Arbeitsplatz. Während Mitarbeitende ihr Fahrzeug regelmäßig und meist während eines Arbeitstages laden, steht bei Hotelgästen der Aufenthalt im…

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    Abrechnung und Zugriff: Die organisatorische Seite der Ladeinfrastruktur

    Die Diskussion über Ladeinfrastruktur konzentriert sich häufig auf Hardware, Ladeleistung oder Netzanschluss. Für Betreiber stellt sich jedoch oft eine andere Frage: Wer darf laden, wie werden Nutzer verwaltet und wie lassen sich Ladevorgänge korrekt zuordnen und abrechnen? Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektromobilität gewinnt damit die organisatorische Seite der Ladeinfrastruktur deutlich an Bedeutung. Während die technische Umsetzung von Ladepunkten heute in vielen Anwendungsfällen gut planbar ist, entstehen die eigentlichen Herausforderungen häufig im laufenden Betrieb. Unterschiedliche Nutzergruppen, individuelle Zugriffsrechte und verschiedene Abrechnungsmodelle erfordern durchdachte Konzepte, die bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden sollten. WENN UNTERSCHIEDLICHE NUTZERGRUPPEN AUFEINANDERTREFFEN Die Anforderungen an Ladeinfrastruktur unterscheiden sich je nach Standort und Nutzung erheblich. In vielen…

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    Was kostet Ladeinfrastruktur wirklich?

    Die Nachfrage nach Ladeinfrastruktur wächst kontinuierlich. Unternehmen, Hotels, Wohnanlagen und Flottenbetreiber investieren zunehmend in Ladepunkte für Mitarbeiter, Kunden oder Besucher. Gleichzeitig zeigt sich in vielen Projekten ein wiederkehrendes Muster: Die tatsächlichen Kosten liegen häufig deutlich über den ursprünglichen Erwartungen. Nach Einschätzung von ENERANDO liegt das jedoch selten an den Ladepunkten selbst — sondern vor allem an einer fehlenden ganzheitlichen Betrachtung schon in der Planungsphase. „Viele Projekte starten mit der Frage nach dem Preis einer Wallbox. In der Praxis zeigt sich jedoch schnell, dass die eigentlichen Herausforderungen deutlich früher beginnen — nämlich bei Planung, Nutzungskonzept und langfristiger Skalierung“, erklärt Matthis Schmid, CEO ENERANDO Technologies. Ladeinfrastruktur ist heute weit mehr als Hardware…

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    GEIG-Novelle verändert gebäudetechnische Anforderungen an Ladeinfrastruktur grundlegend

    Die geplante GEIG-Novelle verschärft die Anforderungen an Ladeinfrastruktur deutlich – schafft in einzelnen Bereichen aber gleichzeitig mehr Flexibilität durch Einbezug der Ladeleistung anstatt wie bisher einer starren Anzahl an Ladepunkten. Für Unternehmen, Handel und Immobilienbetreiber verändert sich damit die strategische Planung von Ladeinfrastruktur grundlegend. Mit der geplanten Novelle des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes (GEIG) verändert die Bundesregierung die Anforderungen an Ladeinfrastruktur an Gebäuden deutlich. Neben strengeren Vorgaben für Neubauten, Renovierungen und Bestandsgebäude führt die Reform insbesondere für öffentlich zugängliche Stellplätze im Nichtwohnbereich flexiblere Erfüllungsoptionen über die bereitgestellte Ladeleistung ein. Damit verschiebt sich der Fokus künftig stärker von der reinen Anzahl einzelner Ladepunkte hin zu einer bedarfsgerechten Infrastrukturplanung. Die Novelle dient der Umsetzung der…

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    Dienstwagen zuhause laden: ENERANDO zeigt, wie Unternehmen eine praktikable und skalierbare Lösung aufsetzen

    Die Elektrifizierung des Fuhrparks ist in vielen Unternehmen längst gelebte Praxis – vom Vertrieb über das Management bis hin zum Service. E-Dienstwagen sind heute fester Bestandteil moderner Mobilitätskonzepte. In der Umsetzung zeigt sich jedoch schnell: Die eigentliche Herausforderung liegt oft nicht beim Fahrzeug, sondern beim Laden im Alltag – insbesondere dann, wenn Dienstwagen regelmäßig am Wohnort von Mitarbeitenden geladen werden. Da viele Firmenfahrzeuge abends nicht auf dem Unternehmensparkplatz, sondern zuhause stehen, rücken Fragen zur Erfassung und Abrechnung des Ladestroms in den Fokus. Wie lassen sich Strommengen nachvollziehbar messen, Kosten transparent zuordnen und Prozesse so gestalten, dass sie auch bei wachsenden Flotten beherrschbar bleiben? Unternehmen, die dabei auf manuelle Lösungen oder…

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    Ladeinfrastruktur für Unternehmen: Zwischen regulatorischer Verpflichtung und wirtschaftlicher Umsetzung

    Der Ausbau von Ladeinfrastruktur wird in vielen Unternehmen aktuell durch regulatorische Anforderungen sowie die zunehmende Elektrifizierung von Mobilität vorangetrieben. Nationale und europäische Vorgaben sowie steigende Nutzeranforderungen führen dazu, dass Ladepunkte zunehmend als fester Bestandteil gewerblicher Standorte verstanden werden. Damit stellt sich für Unternehmen nicht mehr die Frage, ob Ladeinfrastruktur aufgebaut wird, sondern wie, in welchem Umfang und mit welcher Zielsetzung sie umgesetzt wird. In der praktischen Umsetzung zeigt sich dabei, dass sich Unternehmen weniger an der grundsätzlichen Notwendigkeit orientieren müssen, sondern vielmehr an der Qualität der Planung und Ausgestaltung. Diese entscheidet darüber, ob Ladeinfrastruktur langfristig wirtschaftlich tragfähig ist oder dauerhaft zusätzlichen Aufwand erzeugt. WIRTSCHAFTLICHKEIT ALS ERGEBNIS DER NUTZUNG Die Wirtschaftlichkeit…

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