• Medizintechnik

    Elektronische Patientenakte: Informationen zu Hilfsmittelversorgung müssen integriert werden, um bedarfsgerechte Versorgung zu sichern

    Anlässlich der heutigen Anhörung zum Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG) hat die Interessensgemeinschaft Hilfsmittelversorgung (IGHV) ein Positionspapier verfasst. Die Informationen der Hilfsmittelversorgung müssen in die elektronische Patientenakte (ePA) integriert werden, um in der bedarfsgerechten und interprofessionellen Patientenversorgung einen medienbruchfreien und datensicheren Informationsaustausch sicherzustellen. Das ist die gemeinsame Forderung der IGHV, in der sich ein Großteil der Leistungserbringerverbände sowie maßgebliche Herstellerverbände von Hilfsmitteln und Medizinprodukten zusammengeschlossen haben, so auch die Europäische Herstellervereinigung für Kompressionstherapie und orthopädische Hilfsmittel (eurocom e. V.). Das Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG) konkretisiert als weiteres Gesetz der Digitalisierungsreform die Errichtung einer „Datenautobahn des Gesundheitswesens“, u. a. mit Regeln zur Ausgestaltung der elektronischen Patientenakte und der elektronischen Verordnung (e-Rezept). „Grundsätzlich begrüßen wir die sich…

  • Medizintechnik

    COVID-19: Gemeinsames Positionspapier der Hilfsmittelverbände – eurocom fordert bundesweite Patientenaufklärung

    Die Interessengemeinschaft Hilfsmittelversorgung (IGHV), ein Zusammenschluss aus 16 Verbänden, dem die eurocom angehört, formuliert in einem gemeinsamen Positionspapier Anforderungen zur Sicherstellung der Hilfsmittelversorgung in Deutschland. Um eine adäquate Patientenversorgung mit Hilfsmitteln auch unter Krisenbedingungen heute und in Zukunft zu ermöglichen, muss es eine Rückkehr in den ärztlichen Regelbetrieb geben – vor allem im niedergelassenen Bereich. Deshalb sollten Patienten über die sicheren Möglichkeiten von Arztbesuchen im Rahmen einer bundesweiten Informationskampagne aufgeklärt und im Sinne der Gesundung zur Wahrnehmung erforderlicher Untersuchungen und Behandlungen ermutigt werden. Oda Hagemeier, Geschäftsführerin eurocom e. V. dazu: „Aus unserer Sicht ist es dringend notwendig, eine verantwortungsvolle Balance zwischen der Bewältigung der COVID-19-Pandemie und der Aufrechterhaltung medizinisch notwendiger…

  • Medizintechnik

    „Neue Normalität“ jetzt! Drei Schritte, um eine Verschlechterung der Patientenversorgung mit medizinischen Hilfsmitteln in Deutschland abzuwenden

    Das Gebot der Stunde ist es, eine verantwortungsvolle Balance zwischen der Bewältigung der COVID-19-Pandemie und der Aufrechterhaltung medizinisch notwendiger Versorgungsstrukturen zu finden. Die massiven und weiter steigenden Umsatzeinbrüche bei den in der eurocom vertretenen Hilfsmittelherstellern sind alarmierend. Sie geben Anlass zur Sorge, dass aktuell erhebliche Lücken bei der Versorgung mit dringend benötigten Hilfsmitteln bestehen. Oda Hagemeier, Geschäftsführerin eurocom e. V., erklärt: „Die Patientenversorgung mit Hilfsmitteln zur Kompressionstherapie und orthopädischen Hilfsmitteln muss jetzt sichergestellt, der Wiedereinstieg in die Regelversorgung gewährleistet sein. Denn gerade Risikogruppen droht in der jetzigen Ausnahmesituation eine Unterversorgung. Diese gilt es dringend abzuwenden.“ Deshalb fordert eurocom: 1. Patientinnen und Patienten müssen ermutigt und für die Folgen einer Unterversorgung…

  • Medizintechnik

    eurocom-Geschäftsstelle schafft neue Position der Referentin Market Access Hilfsmittel

    Ab sofort verstärkt Renate Schmidt (39) als Referentin für Market Access Hilfsmittel das Team der eurocom-Geschäftsstelle. Damit schärft die Herstellervereinigung für Hilfsmittel zur Kompressionstherapie und orthopädische Hilfsmittel ihr Profil in der Interessenvertretung gegenüber Sozialversicherung und Kostenträgern. Die Kernaufgabe der Betriebsökonomin liegt in der fachlichen Begleitung der Arbeitsgruppen rund um Fragen des Marktzugangs und ihrer sozialversicherungsrelevanten Rahmenbedingungen. Renate Schmidt verfügt über große Erfahrung in der Welt der Krankenversicherung. Deren Themen und Akteure sind ihr bestens vertraut. Über zehn Jahre betreute sie den Hilfsmittelbereich verschiedener Krankenkassen, zuletzt als Referentin Vertragsmanagement Hilfsmittel bei der BKK·VBU.  Vertragsgestaltung, Versorgungscontrolling sowie die Betreuung der Versicherten im Rahmen der Hilfsmittelversorgung standen im Fokus auch früherer beruflicher Stationen.…

  • Medizintechnik

    Herstellerverband eurocom unterstützt Forderungen des Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne

    Die Hersteller von Hilfsmitteln zur Kompressionstherapie und orthopädischen Hilfsmitteln sind relevant für die Versorgung von Millionen von Patienten. Ohne medizinische Hilfsmittel und ohne Vorprodukte oder Passteile, die Leistungserbringer brauchen, um etwa orthopädische Einlagen oder Beinprothesen überhaupt erst passgenau anfertigen zu können, keine Hilfsmittelversorgung. Diese steht angesichts der COVID-19 Pandemie auf dem Spiel. Sowohl die stationäre als auch die ambulante Versorgung sind erheblich eingeschränkt und Patienten meiden aus Angst vor Ansteckung selbst bei schwerwiegenden Erkrankungen den Gang zur Arztpraxis. Viele niedergelassene Ärzte schließen ihren Praxisbetrieb zurzeit ganz. Die Folgen: chronifizierte Leiden, Verschlimmerungen der Krankheitsbilder und eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität. Die Konsequenzen der Corona-Krise stellen die Hilfsmittelhersteller und ihre Mitarbeiter vor…

  • Medizintechnik

    Patientenversorgung mit Hilfsmitteln zur Kompressionstherapie auch während Corona-Pandemie sicherstellen

    eurocom e. V. weist anlässlich des Deutschen Venentages am 25. April 2020 auf die Notwendigkeit funktionierender ambulanter Versorgungsstrukturen zur Behandlung von Venenerkrankungen hin. Rund 22 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Venenerkrankungen. Sie zählen zu den großen Volkskrankheiten, begleitet von Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und sinkender Lebensqualität. Das frühzeitige Erkennen und die konsequente Behandlung können bestehende Beschwerden lindern und die Patienten vor schweren Folgeschäden bis hin zur Thrombose oder zum Ulcus Cruris, dem sogenannten offenen Bein, schützen. Als Basisbehandlung gilt dabei die Kompressionstherapie, auf die akut und chronisch Kranke dringend angewiesen sind – auch in der jetzigen Ausnahmesituation. Oda Hagemeier, Geschäftsführerin eurocom e. V., dazu: „Bei allen Anstrengungen, die Covid-19-Pandemie zu bewältigen, muss…

  • Medizintechnik

    Europäische Kommission nimmt Vorschlag für MDR-Moratorium an

    Am 3. April 2020 hat die Europäische Kommission einen Vorschlag zur Verschiebung des Anwendungsdatums der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) bis zum 26. Mai 2021 angenommen, um den Mitgliedstaaten, Gesundheitseinrichtungen und Wirtschaftsakteuren die Möglichkeit zu geben, die Herausforderungen der Coronavirus-Pandemie vorrangig bewältigen zu können. Mitte März hatte eurocom die Notwendigkeit eines MDR-Moratoriums mit Blick auf die unmittelbaren Auswirkungen der Krise auf die Vorbereitung des Geltungsbeginns der MDR am 26. Mai 2020 öffentlich erklärt. „Wir begrüßen die Entscheidung der EU-Kommission außerordentlich. Sollte das Europäische Parlament und der Europäische Rat zustimmen, wäre ein wichtiger Meilenstein erreicht, um die Versorgung mit medizinischen Hilfsmitteln in der gegenwärtigen Ausnahmesituation aufrechterhalten zu können. Das MDR-Moratorium käme einem Schutzschild für…

  • Medizintechnik

    Kliniken in Corona-Krise entlasten durch sichere ambulante Versorgung mit Hilfsmitteln

    In ihrem täglichen Handeln tragen Hersteller und Leistungserbringer medizinischer Hilfsmittel wesentlich zur Entlastung der stationären Strukturen bei, um so Bettenkapazitäten für COVID-19-Patienten zu erhöhen. Die Versorgung mit lebensnotwendigen Hilfsmitteln im Anschluss an stationäre Behandlungen gewährleistet die zügige Entlassung von Patienten. Medizinisch notwendige Hilfsmittel tragen dazu bei, Krankenhausaufenthalte zu vermeiden. Orthopädische Hilfsmittel und Hilfsmittel zur Kompressionstherapie können sicherstellen, dass Patienten erst gar nicht stationär behandelt werden müssen bzw. sonst stationär erbrachte Behandlungen im häuslichen Umfeld erfolgen können, indem zum Beispiel Infektionen durch Kompressionstherapie verhindert und Operationen durch die Nutzung orthopädischer Hilfsmittel hinfällig werden bzw. verschoben werden können. Bei nicht verschiebbaren Operationen im Bereich der Orthopädie können Patienten dank der Hilfsmittel schneller…

  • Medizintechnik

    Änderungen der Hilfsmittel-Richtlinie geben in Corona-Krise Rechtssicherheit

    Im Schnellverfahren hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) einen Beschlussentwurf über befristete Änderungen u. a. der Richtlinie über die Verordnung von Hilfsmitteln in der vertragsärztlichen Versorgung, kurz: Hilfsmittel-Richtlinie, vorgelegt. Die COVID-19-Sonderregelungen sehen angesichts der einzuhaltenden Schutzmaßnahmen und des abzusehenden Personalnotstands Fristverlängerungen für den Zeitraum zwischen Verordnung und Abgabe vor sowie bei Verordnungen von Hilfsmitteln im Rahmen des Entlassmanagements. Folgeverordnungen setzen vorläufig keine unmittelbare persönliche Anamnese voraus und können postalisch übermittelt werden. „Wir begrüßen die vorgesehenen Sonderregelungen außerordentlich. Sie sichern die Hilfsmittelversorgung in dieser Ausnahmesituation und stellen durch ihr rückwirkendes Inkrafttreten Rechtssicherheit her. Änderungsbedarf sehen wir bei der Regelung zu Folgeverordnungen. Diese bezieht sich lediglich auf zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel und sollte…

  • Medizintechnik

    Appell der EU-Kommission: MDR-Moratorium soll noch im Mai in Kraft treten

    Mit Hochdruck arbeitet die EU-Kommission an einem Vorschlag, den Geltungsbeginn der Medical Device Regulation (MDR) um ein Jahr zu verschieben. Per virtueller Pressekonferenz kündigte die Kommission gestern den Vorschlag für Anfang April an und appellierte dabei an das Europäische Parlament und den Europäischen Rat, den Vorschlag zügig anzunehmen, damit die Verabschiedung noch im Mai erfolgen kann. „In Anbetracht der Corona-Pandemie begrüßen wir außerordentlich, dass der avisierte Akt des vorläufigen Bürokratieabbaus Druck von Behörden und Herstellern nimmt und auf diese Weise dafür Sorge trägt, dass die Versorgungsstrukturen zum Wohle der Patienten aufrechterhalten werden können. Insgesamt zeigen die bislang auf nationaler wie europäischer Ebene beschlossenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise, dass kurzfristiges,…