-
Werbemurals in der Schweiz: Wenn Marken zu Kunstwerken werden
Nach dem Erfolg in den Städten folgt nun die Ausweitung des Konzepts in die alpinen Regionen. Unter dem Namen "Mountain Murals" wird das Format erstmals auch in den Schweizer Bergen umgesetzt. Die Idee hinter den Mountain Murals: Kunst, Natur und Markenpräsenz verschmelzen zu einer Inszenierung, die über klassische Werbung hinausgeht. Jedes Mural wird individuell konzipiert, an die architektonische Umgebung angepasst und mit wetterbeständigen Farben umgesetzt. "Werbung kann schön, nachhaltig und emotional berührend sein, wenn sie künstlerisch umgesetzt wird», sagt Andy Arnold, CEO der WAND AG. "Unsere Künstler:innen schaffen Werke, die Marken lebendig machen und gleichzeitig im Dialog mit der Landschaft stehen." Ein Mountain Mural bleibt in der Regel für ein…
-
Außenwerbung: Trends & Innovationen Austria
Beispielhaft für die Qualität der ausgezeichneten Kampagnen ist FC Red Bull Salzburg, sowohl Gold-Gewinner in der Kategorie „Tourism, Culture and Entertainment“ als auch Erstplatzierter in der Kategorie „Innovation“- mit einer elektrisierenden Gestaltung eines Bus-Wartehäuschens, das das neue Puma-Trikot des Fußballvereins inszeniert und es direkt vor Ort via QR-Code zur Bestellung anbietet. Platz 1 in der Kategorie „Best Use of Digital Out of Home“ geht an die Fast Food-Kette KFC mit der Agentur Demner, Merlicek & Bergmann. Unter dem Motto „Toll paniert statt vollpaniert“ platzierte KFC ab Ende Dezember besondere DigiLights, die speziell für die Aktion zu so genannten Alkomaten umfunktioniert wurden. Dort hatten Passant:innen die Möglichkeit, selbstständig ihr Alkohol-Level zu…
-
Aussenwerbung: Wettlauf der DOOH-Superlative
Bereits seit 2003 unterhält Limes Media einen der größten LED-Screens in Deutschland, mitten am Ku’damm in Berlin. In Echtzeit werden Bewegtbildformate, Animationen oder Live-Inhalte in HD-Qualität ausgespielt. Seit 2021 unterstützt der Screen auch die „forced 3D“-Technologie. Sie sorgt dafür, dass man auch ohne spezielle Brille das Motiv räumlich sieht. Eine larger than life-Experience erlebt man seit diesem Jahr auch im Center am Potsdamer Platz, ehemals Sony Center: ein 243 Quadratmeter großes Display. Der Clou: die Installation ist über Eck gebaut. Die von Oxford Properties Germany entwickelte Fläche wird durch den DOOH-Anbieter HYGH vermarktet. Mit der Eröffnung des Westfield Hamburg-Überseequartiers am 8. April dieses Jahres hauchte Ocean Outdoor Germany seinen großformatigen…
-
Künstliche Intelligenz stärkt die urbanen Zentren
Hier geht es um "das echte Leben" – das Unternehmen dataMatters hat sich auf die "Smartisierung" der Realwirtschaft spezialisiert. „Es gibt Schätzungen zufolge rund 20 Milliarden Geräte aller Art im Internet der Dinge. Aber die meisten ‚Dinge‘, von Mülltonnen bis zu Heizkörpern, sind eben nicht vernetzt. Unser Geschäftsmodell besteht darin, diese ‚dummen Dinge‘ mit Sensoren zu versehen und mit einer KI-Zentrale zu verbinden. Die damit einhergehenden Effizienz- und Einsparpotenziale sind immens.“ So Dr. Daniel Trauth, Mitgründer und Geschäftsführer des Startups mit Sitz in Köln. Es gilt, Künstliche Intelligenz außerhalb von Computern zur Anwendung zu bringen. Und mit seiner Hilfe zum Beispiel auch das Zusammenspiel von Passanten, Einzelhandel und Öffentlichem Nahverkehr…
-
Die City-Changer des Urban Land Institute
"Stadttransformation versus urbane Resilienz – Wie Städten eine nachhaltige Transformation gelingt." Unter diesem Titel haben das Urban Land Institute (ULI) und BNP Paribas REIM ein gemeinsames Diskussionspapier erstellt um aufzuzeigen, wie Städte ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber aktuellen und kommenden Belastungen stärken können. "Städte stehen weltweit vor einem immensen Stresstest" lautet der Befund und nennt beispielhaft die fortschreitende Urbanisierung, die Infrastruktur und Versorgungssysteme herausfordert; den Klimawandel, der die Lebensqualität in den Städten senkt und ganze Standorte bedroht, sowie Digitalisierung und den Strukturwandel im Einzelhandel. Zugleich haben die Städte eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung der Klimakrise. Das Diskussionspapier sei als "Guideline" zu verstehen und solle dazu anregen, die verschiedenen Themen unter dem großen…
-
Stadt der kurzen Wege: sozial, ökologisch, wirtschaftlich
Die Stadt Wien begreift die Weiterentwicklung des urbanen Raums als Abschied von gesellschaftlichen Konventionen. Stadtplanung habe sich in der Vergangenheit vor allem an den Bedürfnissen der autofahrenden, vollzeitbeschäftigten Männer orientiert, während die Ansprüche von Frauen, Kindern, älteren Menschen und anderen sozialen Gruppen vernachlässigt wurden, heißt es dazu. In Wien steuert man seit 1992 gegen dieses traditionelle Schema. Die Gründung des Frauenservice unter Leitung von Eva Kail markiert den Beginn der gendersensiblen Stadtplanung in der österreichischen Metropole. Sie will allen Menschen ein gleichberechtigtes Leben in der Stadt ermöglichen – unabhängig von deren Alter, Herkunft, Care- oder Pflegeverpflichtungen, sozialem oder finanziellem Status. So sind beispielsweise Frauen, die Care-Arbeit leisten, auf kurze Wege…
-
Über Lückenfüller und andere Extravaganzen
Zum Ende eines gefühlt langen Jahres und in Erwartung eines herausfordernden Neuen plagen uns in der Werbe- und Media-Branche leider auch Probleme. Die Werbebudgets steigen nicht, dafür wachsen die Forderungen der Kunden an das, was die verbleibenden Gelder schaffen müssen, exponentiell. Im Grunde wollen Werbekunden aus weniger dennoch mehr. Ihnen zu erklären, dass das in den letzten tausend Jahren noch niemand gelungen ist, können wir uns schenken. Wir sind Media-Magier und machen das Unmögliche möglich. Wissen wir, was wir für eine erfolgreiche Kampagne brauchen? Wie bei einem exzellenten Essen brauchen wir Zutaten von außergewöhnlicher Qualität. In unserem Fall Aufmerksamkeit, erzeugt durch eine überlegene Reichweite und souveräne Sichtbarkeit unserer Botschaft. Die…
-
Goldgräberstimmung im Out of Home-Markt
Hier kündigt sich Out of Home der Superlative an: Am Hamburger Hauptbahnhof installiert Marktführer Ströer den bislang größten digitalen 3D-Screen Deutschlands. Auf einer Fläche von 342 Quadratmetern wird der Public Video Giant Screen „The Whale“ ab Mitte nächsten Jahres für unübersehbare Markeninszenierungen zur Verfügung stehen. Alexander Stotz, CEO Ströer Media Deutschland: „Dieses neue Großformat steht für unsere Vision, digitale Aussenwerbung als Erlebnisplattform zu gestalten und Marken unübersehbar zu machen.“ Längst ist es nicht mehr so, dass spektakuläre DOOH-Auftritte nur im Ausland zu begutachten wären; Deutschland holt auf, soweit es die gesetzlichen Rahmenbedingungen zulassen. Und Aussenwerbung ist auch kein Nischenmedium mehr. Es ist ein weithin akzeptiertes Werbemedium, das seit Jahren kontinuierlich…
-
Urban Life – Städte und Aussenwerbung in Bewegung
Weltweit ist die Transformation der Städte in vollem Gange, Stakeholder und private Initiativen arbeiten an Konzepten, um sie fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen. Das urbane Umfeld "Out of Home" wird grün, klimafreundlich, lebendig, inklusiv – und dadurch krisenfest. "Pedestrianization" definiert die künftige Nutzung des öffentlichen Raums, die Mobilität verlagert sich Richtung Fußgänger. Beste Bedingungen für das Medium OOH, das weiter an Relevanz gewinnt. Im Markt herrscht "Goldgräberstimmung": Start-ups und etablierte Vermarkter treiben die Entwicklung mit neuen Formaten und Geschäftsmodellen voran. So entsteht ein Ökosystem voller Dynamik und Ideen. Dazu gibt es einen DOOH-Wettlauf der Superlative: die Mega-Screens der neuen Generation. Und: "Mr. Media" Thomas Koch beschäftigt sich…
-
Trendanalyse 2025: Leben in Metropolen
Eine aktuelle Umfrage des Fachverbands Aussenwerbung zeigt Einstellungen und Mobilität der Bevölkerung in den größten deutschen Städten. Im Focus steht die Innenstadt als "Live"-Erlebnis mit vielfältigen Anziehungspunkten. Teil dieses Erlebnisses ist Out of Home: Die Zustimmung zu Werbeträgern im öffentlichen Raum bleibt hoch. In seiner langjährigen Reihe von "Trendanalysen" wendet sich der Fachverband Aussenwerbung (FAW) jetzt erneut dem Thema "Innenstadt" zu. 2021 drehte sich die Erhebung um die "Mobilität in der City" und die Rückkehr der Menschen ins öffentliche Leben nach Corona. Die aktuelle Untersuchung beschäftigt sich als Momentaufnahme nun explizit mit dem "Leben in Metropolen" – mit der Einstellung der dortigen Bevölkerung zu "ihrer" Innenstadt und der Intensität, mit…