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Reduce sampling effort and save costs: Can the UN gap test for explosives be improved or replaced?
The UN gap test is used to determine the shock sensitivity and detonation capability of energetic substances, chemicals, and hazardous materials. It requires large sample quantities, which makes it time-consuming and expensive. Fraunhofer ICT is researching upstream screening methods on behalf of the German Chemical Industry Association (VCI). These methods could reduce the workload and identify approaches to replace gap tests with laboratory testing methods using very small quantities of energetic substances. The UN gap test is a standardized test to determine the shock sensitivity and detonation capability of energetic substances, chemicals, or hazardous materials under confinement. The substance is placed in a steel tube and is initiated (or caused…
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Probenaufwand reduzieren, Kosten sparen
Der UN-Gap-Test bestimmt die Stoßempfindlichkeit und die Detonationsfähigkeit energetischer Stoffe, von Chemikalien und Gefahrgütern. Er erfordert ein hohes Probenvolumen, was ihn aufwendig und teuer macht. Das Fraunhofer ICT forscht im Auftrag des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) an vorgelagerten Screeningverfahren: Sie könnten den Aufwand reduzieren und Wege aufzeigen, Gap-Tests langfristig durch Laborprüfmethoden mit sehr geringen Mengen energetischer Stoffe abzulösen. Der UN-Gap-Test ist ein genormter Test zur Bestimmung der Stoßempfindlichkeit und der Detonationsfähigkeit energetischer Stoffe, Chemikalien oder Gefahrgütern unter Einschluss: Der Stoff befindet sich dazu in einem Stahlrohr und wird durch eine bekannte Sprengladung angesprengt und (ggf.) zur Umsetzung gebracht. Wenn sich der Stoff zersetzt, entstehen Gase. Unter Einschluss steigt der…
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Teilnehmerrekord bei der Internationalen Jahrestagung des Fraunhofer ICT
Die 55. Jahrestagung des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie ICT »Energetic Materials: From Simulation and Synthesis to Application – Ensuring Supply Security in a Changing World« brachte vom 23. bis 26. Juni 2026 mehr als 200 internationale Fachleute aus der Forschung und Anwendung energetischer Materialien im Kongresszentrum Gartenhalle Karlsruhe zusammen. Die Chairmen Dr. Sebastian Wurster und Dr. Uwe Schaller hatten gemeinsam mit dem Programmkomitee Vorträge in 16 Sessions sowie eine Postersession mit rund 60 Beiträgen zusammengestellt. Dem Themenfeld »Munition im Meer« widmete die Jahrestagung vier spezifische Sessions. Für die Zusammenstellung der Beiträge zeichnete Laura Wachter vom Fraunhofer ICT verantwortlich. Mit dem PEP Speaker Award ausgezeichnet wurden Mathieu Daniel für seinen Beitrag…
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How can we make electric energy storage easier and cheaper?
The international research network “SPACER” (Shaping Porous Electrode Architecture to Improve Current Density and Energy Efficiency in Redox-Flow Batteries) is developing novel architectures for porous electrodes. The researchers aim to increase the power density and energy efficiency of redox-flow batteries and pave the way to more affordable and durable long-term energy storage. The energy transition has increased the demand for energy storage, including long-duration storage solutions like redox-flow batteries (RFBs), which can store electricity from renewable sources for hours or even days. A particularly promising feature of RFBs is the possibility to scale capacity independent of current. On the other hand, they have a high levelized cost of storage and…
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»Jede weitere KI-Generation bedeutet eine neue Disruption«
Das Fraunhofer ICT war als wissenschaftlicher Partner des AI integrated production summit am 11. Juni in der Forschungsfabrik Karlsruhe vertreten. Die Zeitschrift MM MaschinenMarkt der Vogel Communications Group hatte zum Austausch über wissenschaftliche Hintergründe und praktische Herausforderungen künstlicher Intelligenz in der industriellen Fertigung eingeladen. Ein wiederkehrendes Motiv der Vorträge: Wenn genügend Daten erfasst und koordiniert werden, helfe KI auf vielen Ebenen, Fertigungsprozesse zu beschleunigen und zu stabilisieren. Gleichzeitig unterliege sie selbst einer immer schnelleren Entwicklung, und »Jede weitere KI-Generation bedeutet eine neue Disruption«, führte Jürgen Woll, Vice President Automation der Dieffenbacher GmbH Maschinen- und Anlagenbau in seinem Praxisvortrag über den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Holzverarbeitung aus. Anbieter von KI-Anwendungen…
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Damit eine Schale Himbeeren nicht nach Knoblauch riecht und ein Brand im Zug keine Katastrophe auslöst
Das EU-Forschungsprojekt SURPASS (Safe-, sustainable- and recyclable-by-design polymeric systems – A guidance towards next generation of plastics), ist abgeschlossen. Die Ergebnisse aus dreieinhalb Jahren anwendungsorientierter Forschung zeigen Wege zur Umstellung auf sicherere, nachhaltigere und leichter recyclebare Polymerwerkstoffe auf. Profitieren können davon kunststoffverarbeitende Unternehmen nahezu jeder Größe und aus allen Branchen. Anhand je einer Fallstudie aus den drei Sektoren Bau, Mobilität und Verpackung wurde ein digitales Leitinstrument entwickelt, um Kriterien für sicherere, nachhaltigere und leichter recyclebare Materialien bereits bei der Entwicklung »by design« zu berücksichtigen. Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT arbeitete in den Fallstudien zu Mobilität und Verpackung. Der französische Konsortialpartner Centre Technique Industriel de la Plasturgie et des Composites (IPC) entwickelte für…
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Fraunhofer-Institute ICT und IOSB veranstalteten denn Karlsruher Luftfahrt-Tag 2026
Zum Luftfahrt-Tag der Fraunhofer-Institute ICT und IOSB als Mitglieder des KAMO Leistungszentrums versammelten sich am 20. Mai gut 80 Vertreterinnen und Vertreter der Aerospace-Industrie sowie Teilnehmende aus Forschung und Wissenschaft in der Karlsruher Forschungsfabrik. Die Veranstaltung war als Gelegenheit zum Austausch aus Anwenderperspektive und zur Vernetzung gedacht – und das funktionierte blendend, wie Chairman Lars Fredrik Berg vom Fraunhofer ICT bemerkte: »Wir haben zum Karlsruher Luftfahrt-Tag hochkarätige Akteure und Entscheider zusammengebracht, um gemeinsam die Herausforderungen der Forschung und Entwicklung sowie der industriellen Umsetzung in der Aerospace-Branche zu diskutieren und Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln.« Themen wie der globale Drohnenmarkt für kommerzielle und militärische Anforderungen, resiliente Lieferketten, Fragen der Souveränität…
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Internationale Kooperation für maschinelles Lernen in der Werkstoff- und Bauteilentwicklung
Maschinelles Lernen spielt in der Entwicklung von Werkstoffen und Bauteilen eine entscheidende Rolle. Es ermöglicht die gezielte Anpassung ihrer Eigenschaften sowie Vorhersagen bezüglich ihres Verhaltens im Einsatz. Daraus lassen sich Prognosen zur Nutzungsdauer ableiten. Der Einsatz digitaler Zwillinge beschleunigt Fertigungsprozesse und hilft, sie effizient zu machen. Live in der Fertigung erfasste Daten wiederum speisen KI-Anwendungen zur Prozessoptimierung. Fraunhofer ICT: Fokus auf Kunststoffe für Anwendungen im Energiesektor Thermische Energiespeicherlösungen erfordern die Entwicklung und Anpassung von Materialien, die effizientes Heizen und Kühlen ermöglichen. Dazu gehören der Entwurf und der Prototypenbau von Wärmetauschern sowie Speichersystemen, die Phasenwechselmaterialien (PCM) oder thermochemische Materialien (TCM) nutzen. Für Batterien und Akkumulatoren der nächsten Generation werden Materialien und…
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Sichere Bergung und Entsorgung von Munition im Meer
Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT beteiligt sich in mehreren Projekten an der Bergung und fachgerechten Entsorgung von Munition, die sowohl nach dem Ersten als auch nach dem Zweiten Weltkrieg in Nord- und Ostsee verklappt wurde. Das Bundesumweltministerium geht von 1,6 Millionen Tonnen allein in deutschen Hoheitsgewässern aus, die langsam verrosten oder verrotten und eine Gefahr für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit darstellen, Schifffahrt, Fischerei und Tourismus bedrohen. Besonderes Augenmerk legt das Fraunhofer ICT in den Projekten auf die Verfahrenssicherheit des Entsorgungsprozesses – ein weites Feld, das etwa beim Freilegen und Bergen einer Granate beginnt und bis zum Schornstein des Detonationsofens reicht, wie es Armin Keßler, Experte des Fraunhofer ICT, grob…
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Kreislauffähiger, biobasierter Fahrradhelm des Fraunhofer ICT ausgezeichnet
Der kreislauffähige, biobasierte Monomaterial-PLA-Fahrradhelm mit selbstverstärkter Deckschicht, für das das Fraunhofer ICT eine Förderung der Fraunhofer-Stiftung erhalten hat, wurde auf der Composites and Advanced Materials Expo (CAMX) in Orlando, FL/USA mit dem Environmental Impact Design Award ausgezeichnet.. Die Veranstalter würdigen mit dem Preis laut eigener Darstellung herausragende Ergebnisse in Design, Fertigung und Marktwachstum. »Diese Innovatoren gestalten die Zukunft der Composites-Industrie«, heißt es in einer Mitteilung der Messe. Das Team am Fraunhofer ICT freut sich sehr über diese Würdigung: »Wir sind überzeugt von der Innovationskraft unserer Produktentwicklungen und möchten damit nachhaltiges Denken und Handeln weltweit voranbringen«, kommentiert Anna Krüger den Erfolg. Der nachhaltige Fahrradhelm entstand auf der Grundlage innovativer Material- und…