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AMR: Gemeinsam gegen die globale Bedrohung durch Antibiotikaresistenz
Antimicrobial Resistance (AMR) ist eine der drängendsten globalen Gesundheitskrisen unserer Zeit. Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jedes Jahr mehr als 500.000 Menschen an den Folgen von Infektionen, die durch resistente Bakterien verursacht werden. Bis 2050 könnten es 39 Millionen direkte und 169 Millionen indirekte Todesfälle sein, wenn keine wirksamen Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Die Bekämpfung von AMR erfordert daher Prävention, Innovation und vor allem eine gesamtgesellschaftliche Zusammenarbeit, über Länder, Disziplinen und Sektoren hinweg. Ein zentraler Ort für diesen Austausch waren auch in diesem Jahr wieder die AMR Conference und die ESCMID Global. Die AMR Conference, gemeinsam von der BEAM Alliance und dem Life-Science-Eventmanagement-Unternehmen bamconn organisiert, bringt führende Experten aus Wissenschaft,…
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Antimikrobielle Resistenzen: BVMed fordert stärkere Infektionsprävention und sektorübergreifende Maßnahmen
Im Kampf gegen antimikrobielle Resistenzen (AMR), die Gesundheitssysteme und Menschenleben weltweit gefährden, muss Infektionsprävention oberste Priorität haben. Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordert deshalb anlässlich der „World AMR Awareness Week 2025”Externer Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab. ein verstärktes und sektorübergreifendes Vorgehen gegen AMR. Für den Fachbereich „Infektionsprävention und -kontrolle (FB IPIK)“ des BVMed sind dafür sechs Punkte zentral: Prävention prioritär fördern: Ausweitung von konkreten Programmen in der Prävention, verbesserte Hygienestrukturen und Einbindung von Evaluationen im Sinne von „Infection Prevention and Control“ (IPC-Strukturen) in medizinischen Einrichtungen sowie Zugang zu Dekolonisations- und weiteren Präventionsmaßnahmen. Antibiotic-Stewardship konsequent umsetzen: Verbindliche Stewardship-Programme in Kliniken, ambulante Leitlinien und Monitoring des Antibiotikaeinsatzes. Anreize für Forschung und Entwicklung im Präventionsbereich schaffen: Gezielte Förderinstrumente und…
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Der Wirkstoff HY-133 hat die Genehmigung für die klinische Phase I erhalten
Der neuartige präventive Wirkstoff HY-133 von der Firma HYpharm hat die erste klinische Studienphase erreicht. HY-133 ist spezifisch wirksam gegen den bakteriellen Infektionserreger Staphylococcus aureus einschließlich multiresistenter Stämme (MRSA, Methicillin-resistenter S. aureus) und soll dessen Besiedlung in der Nase bekämpfen. Der Wirkstoff wurde gemeinsam von HYpharm mit universitären Partnern in Greifswald, Tübingen und München und Unterstützung durch das DZIF (Deutsches Zentrum für Infektionsforschung) für den Einsatz in der klinischen Prüfung weiterentwickelt. In der klinischen Studie der Phase I, durchgeführt durch das Studienzentrum für Immundermatologie am Universitätsklinikum Tübingen als Sponsor der klinischen Prüfung, werden Sicherheit und Toxizität des neuartigen Wirkstoffkandidaten an gesunden Probanden untersucht. Im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) schlossen…