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„Die Bereitschaft zur Organspende erhöhen“
. Wann: Am 4. Juli 2023 um 12:00 Uhr Wo: In der Landesärztekammer Hessen, Hanauer Landstraße 152, 60314 Frankfurt Der Abwärtstrend der Organspendezahlen in Deutschland hat sich im Jahr 2022 fortgesetzt. Leider führt die Region Mitte, zu der auch Hessen gehört, die rückläufige Entwicklung an: Mit 104 postmortalen Organspenden und mithin einem Minus von 27,8% lagen die Spenderzahlen deutlich hinter jenen von 2021. Wie lässt sich dieser Abwärtstrend stoppen? Um gemeinsam mit dem hessischen Sozialminister Kai Klose (angefragt), Vertreterinnen und Vertretern der Universitätskliniken Frankfurt und Marburg, der DSO (Deutsche Stiftung Organspende) sowie einer transplantierten Patientin zu überlegen, wie die Bereitschaft zur Organspende erhöht werden kann, lädt die Landesärztekammer Hessen am…
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Hitzeschutz: Was können wir tun?
Das Gesundheitssystem sieht sich zunehmend mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert. Hitze stellt für Menschen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar, kann für viele gar tödlich sein. Regelmäßig sterben in Deutschland Menschen an den Folgen von Hitze – der vergangene Sommer, einer der heißesten in Europa seit Beginn der Aufzeichnungen, forderte vermutlich allein in Deutschland 4500 Hitzetote. Sicher ist, dass sich der Klimawandel nicht umkehren lässt. Vorbereitungen für künftige Hitzeperioden müssen jetzt getroffen und damit Hitzerisiken minimiert werden. Anlässlich des bundesweiten Hitzeaktionstags bietet die Landesärztekammer Hessen am 14. Juni von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 15:00 bis 17:00 Uhr eine Telefonsprechstunde zum Thema Hitzeschutz an: Unter der – ausschließlich für diesen…
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Hitzeaktionstag am 14. Juni: Landesärztekammer Hessen bietet Telefonsprechstunde für Bürgerinnen und Bürger
Anhaltende Hitzeperioden können zur Gefahr für die Gesundheit werden. Laut Schätzungen des Robert Koch-Instituts sind im Sommer 2022 allein in Deutschland 4.500 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben. In den Jahren 2018 bis 2020 gab es sogar in drei aufeinanderfolgenden Jahren eine signifikante Übersterblichkeit durch Hitze mit insgesamt fast 20.000 Todesfällen. Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, findet am Mittwoch, 14. Juni 2023, der erste von der Bundesärztekammer und der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) e.V. initiierte bundesweite Hitzeaktionstag mit einer Vielzahl von Aktionen und Veranstaltungen statt. Die Landesärztekammer Hessen (LÄKH) beteiligt sich an diesem Aktionstag und bietet eine Telefonsprechstunde an, bei der Bürgerinnen und Bürger sich…
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Deutscher Ärztetag: Hessischer Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski in Vorstand der Deutschen Akademie der Gebietsärzte gewählt
Der Präsident der Landesärztekammer Hessen Dr. med. Edgar Pinkowski ist heute auf dem 127. Deutschen Ärztetag in Essen in den Vorstand der Deutschen Akademie der Gebietsärzte gewählt worden. Die Akademie ist von der Bundesärztekammer als Beirat für die Bearbeitung und Förderung von Berufsfragen der Gebietsärztinnen und -ärzte eingerichtet worden. Der Ausschuss wird u. a. aus fünf aus einer Vorschlagsliste des Vorstands der Bundesärztekammer vom Ärztetag gewählten Gebietsärzten gebildet. Diese fünf Ärztinnen und Ärzte bilden den Vorstand des Ausschusses. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Landesärztekammer Hessen Hanauer Landstraße 152 60314 Frankfurt/Main Telefon: +49 (69) 97672-0 Telefax: +49 (69) 97672-128 http://www.laekh.de Ansprechpartner: Katja Möhrle Abteilungsleiterin Telefon: +49 (69) 97672-188 Fax: +49 (69)…
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Dr. med. Susanne Johna zur Vizepräsidentin der Bundesärztekammer gewählt
Mit überwältigender Mehrheit (206 Stimmen) ist die hessische Internistin Dr. med. Susanne Johna auf dem 127. Deutschen Ärztetag in Essen zur Vizepräsidentin der Bundesärztekammer (BÄK) gewählt worden. Bei der Wahl um die Präsidentschaft der BÄK war Johna zuvor dem bisher amtierenden und neu gewählten Präsidenten der BÄK, Dr. med. Klaus Reinhardt, mit 122 zu 125 Stimmen nur knapp unterlegen. Bei Verkündung ihrer Präsidentschaftskandidatur im März hatte Johna bereits erklärt, an vorderster Stelle mitwirken, neue Impulse geben und die Sichtbarkeit der Bundesärztekammer erhöhen zu wollen. Auf dem Deutschen Ärztetag warf sie der Politik mangelnde Vorausschau bei den großen Herausforderungen der Gegenwart – der Versorgungskrise und den Folgen des Klimawandels – vor.…
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Individuelle Gefährdungsbeurteilung statt pauschaler Beschäftigungsverbote
Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat die hessischen Krankenhausarbeitgeber Ende März dazu aufgefordert, durch strukturierte Abläufe schwangere Ärztinnen bei dem Wunsch zur Ausübung des ärztlichen Berufes in der Schwangerschaft zu unterstützen. Oftmals machten sich die Arbeitgeber nicht die Mühe, genauer zu ermitteln, wie und in welchem Umfang eine Weiterarbeit während der Schwangerschaft möglich sein könne. Statt pauschaler betrieblicher Beschäftigungsverbote sollen Krankenhäuser laut Forderung des hessischen Ärzteparlaments folgende Voraussetzungen schaffen: · Individuelle Gefährdungsbeurteilungen unter frühzeitiger Einbeziehung und unter Berücksichtigung der Vorstellungen der Ärztin und gemeinsamer Besprechung mit der Ärztin · Proaktives Beratungsangebot für Frauen zur Vervollständigung des Impfschutzes · Bestimmung zuständiger Ansprechpersonen…
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Delegiertenversammlung fordert bessere Arbeitsbedingungen in hessischen Krankenhäusern und im öffentlichen Gesundheitsdienst
Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat die Hessische Landesregierung und die Hessische Krankenhausgesellschaft dazu aufgefordert, rasch Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsplätze in hessischen Krankenhäusern und im öffentlichen Gesundheitsdienst zu ergreifen. Ein Schwerpunkt dabei sei die erhöhte Attraktivität des Arbeitsplatzes im Hinblick auf Familienfreundlichkeit, um dem teilweise existenziellen Mangel an Fachärztinnen und Fachärzten im stationären Bereich entgegenzuwirken, erklärten die Delegierten Ende März in Bad Nauheim. Noch immer sähen viele Ärztinnen und Ärzte keine ausreichende Möglichkeit, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Die Delegiertenversammlung mahnte daher an, dass ein "Weiter so" in Bezug auf unzureichende Kinderbetreuungsplätze, nicht kompatible Öffnungszeiten der Kinderbetreuung mit Schichtdienst, fehlende Teilung von Arbeitsplätzen, unzureichende Berücksichtigung von Teilzeitkräften…
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Hessisches Ärzteparlament warnt eindringlich vor der Gefahr für die Patientensicherheit durch wachsenden Ärztemangel
Die Delegierten der Landesärztekammer Hessen haben Ende März in Bad Nauheim eindringlich vor einer Gefährdung der Patientensicherheit durch den wachsenden Ärztemangel gewarnt. Die Engpässe in der ambulanten wie auch der stationären Versorgung führen zunehmend zu einer Überlastung beider Säulen des Gesundheitssystems. Hessische Krankenhäuser seien aktuell nicht immer in der Lage ausschließlich stationär zu erbringende Leistungen durchgängig anzubieten. Ursächlich sei neben dem Personalmangel eine Überlastung in der Notfallversorgung. Auch im ambulanten Versorgungsbereich müsse dringend für einen Ausgleich der Kostensteigerungen (MFA-Gehälter, Energiekosten und Inflation) gesorgt werden. Die Delegierten mahnten daher dringend kurz-, mittel- und langfristige Konzepte zur besseren ärztlichen Versorgung an. Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen, empfehlen die Delegierten eine Halbierung der…
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Scharfe Kritik an den Plänen zur Cannabis-Legalisierung
Mit scharfer Kritik hat Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen, auf die vorgestellten Eckpunkte zur Legalisierung von Cannabis reagiert. „Aus meiner Sicht ist es ebenso unverantwortlich wie unbegreiflich, dass der Bundesgesundheitsminister im Rahmen eines sogenannten Zwei-Säulen-Modells den Konsum eines Suchtmittel freigeben will, von dem wir wissen, dass es bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu ernsten psychischen Erkrankungen und sogar zu dauerhaften Hirnschäden führen kann“, erklärt Pinkowski. Nachdem die Bundesregierung in einem ersten Schritt den Anbau von drei Cannabis-Pflanzen sowie den Besitz von 25 Gramm Cannabis straffrei stellen will, soll Cannabis in einem zweiten Schritt auch in Modellregionen durch lizenzierte Fachgeschäfte verkauft werden dürfen. Ziel sei es, Rechtssicherheit zu…
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Gute Versorgung für Schwerstkranke und Sterbende jeden Alters
Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer fordert die Verhandlungspartner der Leistungserbringer und Kostenträger der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) für Erwachsene und für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (SAPV-KJ) auf, eine gute Palliativversorgung in Hessen sicherzustellen. Das hessische Ärzteparlament fordert die Landesregierung deshalb auf, sich im Bundesrat dafür einzusetzen, die Regelversorgung der SAPV auch durch psychosoziale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (bspw. Psychologen, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen) zu unterstützen. Aufgrund der neuen bundeseinheitlichen Rahmenverträge für die Leistungserbringung der SAPV und SAPV-KJ sind neue Verträge zwischen den Palliative Care Teams und den Verbänden der Krankenkassen auf Landesebene erforderlich, so die Delegierten. Damit soll die flächendeckend verteilungsgerechte Versorgung für alle Altersgruppen erhalten und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden. Der Bedarf…