• Gesundheit & Medizin

    Landesärztekammer fordert Gesundheitskarte für Flüchtlinge aus der Ukraine in Hessen

    Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen hat das Land Hessen aufgefordert, die Gesundheitskarte für Flüchtlinge aus der Ukraine auch in Hessen umgehend einzuführen. Flüchtlinge aus der Ukraine benötigten einen schnellen, unbürokratischen und bundesweit einheitlichen Zugang zur medizinischen Versorgung, hieß es in der Begründung. Mit der Gesundheitskarte für Flüchtlinge gebe es bereits einen unkomplizierten Weg, um die medizinische Versorgung dieser Menschen zu gewährleisten, erklärten die Ärztevertreterinnen und Ärztevertreter. Doch leider sei Hessen der entsprechenden Rahmenvereinbarung noch nicht beigetreten. Angesichts der schnell wachsenden Zahl der Ukraine-Flüchtlinge müsse dies umgehend nachgeholt werden, um bürokratische Hürden abzubauen. „Hessische Ärztinnen und Ärzte müssen sich auf die medizinische Behandlung konzentrieren können, nicht auf das Ausfüllen von Formularen.“…

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    Solidarität mit der Ukraine und Verurteilung des Angriffskriegs gegen das Land

    Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) hisst heute als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine und als Zeichen gegen den Angriffskrieg gegen die Ukraine die Flagge der LÄKH und die Flagge der Ukraine. Zugleich hat das hessische Ärzteparlament eine Resolution verabschiedet: Die Delegiertenversammlung der LÄKH verurteilt den nicht provozierten Angriffskrieg durch Putin gegen die Ukraine, der viele Menschenleben kostet und schweres körperliches und seelisches Leid verursacht. Erschüttert nehmen die hessischen Ärztinnen und Ärzte wahr, dass laut Weltgesundheitsorganisation zahlreiche Gesundheitseinrichtungen und Krankenwagen im Einsatz Ziele von Angriffen der russischen Armee wurden. Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen stehen laut Genfer Konvention unter besonderem Schutz. Die Delegiertenversammlung verurteilt jeden Verstoß gegen die Genfer Konvention…

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    „Die Situation in Praxen und Krankenhäusern ist katastrophal!“

    „Wir arbeiten seit zwei Jahren wie die Brunnenputzer. Die Situation in Praxen und Krankenhäusern ist katastrophal“: In einer leidenschaftlichen Diskussion prangerten die Vertreterinnen und Vertreter der hessischen Ärzteschaft am Samstag in Friedberg die Überlastung und Überforderung von Ärztinnen und Ärzten sowie anderen medizinischen Gesundheitsberufen an. Weder Politik noch Öffentlichkeit nehme die außergewöhnliche Belastung aller Beteiligten im Gesundheitswesen in den beiden zurückliegenden Pandemie-Jahren hinreichend wahr. „Was ich jetzt erlebe, ist eine absolute Ausnahme“, erklärte eine 32 Jahre alte Delegierte. Wie viele junge Kolleginnen und Kollegen wisse sie nicht, ob sie den Beruf angesichts der aktuellen Überforderung weiter ausüben werde. In ambulanter und stationärer Versorgung tätige Ärztinnen und Ärzte berichteten, infolge der…

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    Hohe Auszeichnung für ehemalige Ärztekammerpräsidenten

    Einstimmig wurden der frühere Ärztekammerpräsident Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach und seine Amtsvorgängerin Dr. med. Ursula Stüwe auf der heutigen Delegiertenversammlung zum Ehrenpräsidenten, bzw. zur Ehrenpräsidentin der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) gewählt. Mit Dr. med. Alfred Möhrle, der die Kammer von 1992 bis 2004 als Präsident lenkte und bereits 2011 zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde, hat die LÄKH nun drei Ehrenpräsidenten. Dr. med. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach: Arzt aus Berufung, Berufspolitiker aus Überzeugung: Zwei Wahlperioden lang, von 2008 bis 2018 stand von Knoblauch zu Hatzbach (Liste Fachärzte Hessen) als Präsident an der Spitze der Landesärztekammer Hessen (LÄKH). In dieser Zeit hat der am 3. Dezember 1947 in Hameln an…

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    Ankündigung: 12. ordentliche Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen am 26.März 2022

    Die 12. ordentliche Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen, 16. Wahlperiode 2018 – 2023, findet am 26.03.2022 ab 10:00 Uhr s.t. – pandemiebedingt – in der Stadthalle Friedberg, Am Seebach 2, in 61169 Friedberg statt. Die Veranstaltung ist mitgliederöffentlich.   Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Landesärztekammer Hessen Hanauer Landstraße 152 60314 Frankfurt/Main Telefon: +49 (69) 97672-0 Telefax: +49 (69) 97672-128 http://www.laekh.de Ansprechpartner: Katja Möhrle Abteilungsleiterin Telefon: +49 (69) 97672-188 Fax: +49 (69) 97672-224 E-Mail: katja.moehrle@laekh.de Weiterführende Links Originalmeldung von Landesärztekammer Hessen Alle Meldungen von Landesärztekammer Hessen Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der…

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    Ärztliche Weiterbildung: Die Mehrheit der Weiterzubildenden ist nach wie vor weiblich

    Um aussagefähige Daten zur Weiterbildungssituation zu erhalten, erfasst die Landesärztekammer Hessen seit 2013 jährlich die Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung (ÄiW). Zum Stichtag 1. Oktober 2021 wurden 6.682 aktive ÄiW von den Weiterbildungsbefugten einer Gebietsbezeichnung gemeldet, gegenüber 6.650 ÄiW zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahrs. Somit wächst die Zahl der gemeldeten Ärztinnen und Ärzte seit Erhebungsbeginn stetig. Die Rückmeldequote lag bei 91%. Hinsichtlich Altersstruktur und Tätigkeitsgebiet weisen die Ergebnisse im Vergleich zu früheren Erhebungen keine großen Unterschiede auf. Wie auch in den Jahren zuvor ist die Mehrheit der ÄiW weiblichen Geschlechts (56 Prozent). Der Altersdurchschnitt aller Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung in Hessen betrug im Jahr 2021 erneut 35 Jahre; auch…

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    Zahl ärztlicher Behandlungsfehler in Hessen auch 2021 fast unverändert

    2021 sind bei der Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen 804 Anträge wegen vermuteter Behandlungsfehler gestellt worden – gegenüber 858 Anträgen im Vorjahr. „Auch wenn die Zahl der gestellten Anträge um -6,3 % gegenüber dem Jahr 2020 gesunken ist, zeigt die nach wie vor hohe Inanspruchnahme der Gutachter- und Schlichtungsstelle der Landesärztekammer Hessen (GuS), dass ihre Arbeit großes Vertrauen genießt“, sagt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski. Bei der gutachterlichen Überprüfung erwies sich auch 2021 nur ein Teil der Patientenvorwürfe als tatsächliche Behandlungsfehler: So bejahte die Gutachter- und Schlichtungsstelle in 128 der 534 abschließend geprüften Verdachtsfälle Behandlungsfehler von Ärztinnen und Ärzten sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich.…

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    „Die Suizid-Zahlen müssen sinken!“

    Die Zahlen sind alarmierend: Im Jahr 2020 haben sich in Deutschland 155 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 20 Jahren das Leben genommen; bei 10 bis 15 Jahre alten Kindern waren es 25! „Mir brechen diese Zahlen das Herz!“, sagt Prof. Dr. med. Katja Becker, Direktorin der Marburger Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Mit ihrer kürzlich gestarteten Online-Petition Suizidprävention will Becker die Suizidprävention in Deutschland stärken und hofft auf eine deutschlandweite Suizidpräventions-Hotline. „Die Landesärztekammer Hessen unterstützt diese Online-Petition ausdrücklich“, erklärt Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski. „Im Jugendalter ist Suizid die zweithäufigste Todesursache; in der Erwachsenenpsychiatrie sind die Zahlen noch höher.“ Rund 10.000 Menschen pro Jahr setzen in Deutschland ihrem Leben…

  • Events

    COVID-19 aktuell: Impfempfehlung oder Impfpflicht? (Webinar | Online)

    Live-online Veranstaltung am 07. März 2022, 19 Uhr mit Prof. Fred Zepp, Kinderarzt; Prof. Malte Thießen, Historiker und Prof. Steffen Augsberg, Jurist, Moderation: Prof. Ursel Heudorf Die Corona-Pandemie beschäftigt uns seit nun zwei Jahren. Seit etwa einem Jahr sind unterschiedliche Impfstoffe verfügbar. Diese Impfstoffe schützen zwar nicht vor einer Infektion und damit auch nicht vor einer Weiter-Übertragung des Virus, sie geben aber einen guten Schutz vor schwerer Erkrankung und Tod. Damit nützen sie nicht nur den einzelnen Geimpften, sondern bewahren das Gesundheitssystem auch vor Überlastung durch schwer Erkrankte. Ein Großteil der Bevölkerung hat die Impfangebote angenommen. Auch wenn die Infektionen mit der Omikron-Variante generell leichter verlaufen als bei den vorherigen…

  • Gesundheit & Medizin

    Humanitäre Hilfe für die Menschen in der Ukraine

    „Noch vor kurzem schien ein neuer Krieg in Europa undenkbar. Jetzt müssen wir – 77 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs – fassungslos und  erschüttert die aktuellen Kriegshandlungen in der Ukraine zur Kenntnis nehmen“, erklärt Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. „Krieg bedeutet unvorstellbares Leid für die Zivilbevölkerung, das uns zutiefst berührt. Es ist zu erwarten, dass unzählige Betroffene auf medizinische Hilfe der internationalen Gemeinschaft angewiesen sein werden. Auch werden voraussichtlich viele Geflüchtete aus der Ukraine Zuflucht u.a. in Deutschland suchen. Für uns Ärztinnen und Ärzte hat der Schutz des Lebens und der körperlichen Unversehrtheit höchste Priorität. Daher verurteilen wir kriegerische Auseinandersetzungen aufs Schärfste. Um den Menschen…