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Großes Echo von Ärztinnen und Ärzten auf Aufruf der Landesärztekammer Hessen zur Mitwirkung in Corona-Impfzentren
Dem Aufruf der Landesärztekammer Hessen zur Mitwirkung an der Impfstrategie des Landes Hessen sind bisher weit über 1.000 Ärztinnen und Ärzte gefolgt. Täglich gehen Hunderte weitere Meldungen ein. „Nach Durchsicht und Aufbereitung konnten heute bereits alle hessischen Impfzentren mit den Datensätzen von bisher 850 Kolleginnen und Kollegen versorgt werden“, berichtet Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Die Zentren wurden von der Landesärztekammer mit einem Anschreiben über das Verfahren informiert und die Zusendung weiterer Datensätze von Ärzten, sowie von Medizinischen Fachangestellten und Medizinstudierenden zu Beginn der kommenden Woche angekündigt. Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung: Landesärztekammer Hessen Hanauer Landstraße 152 60314 Frankfurt/Main Telefon: +49 (69) 97672-0 Telefax: +49 (69) 97672-128…
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„Studis“ gegen Corona: Landesärztekammer Hessen und hessische Universitätskliniken rufen Medizinstudierende zu Mithilfe in Corona-Impfzentren auf
In Kürze soll ein effizienter Impfstoff gegen Sars-CoV-2 zugelassen und den einzelnen Bundesländern zur Verfügung gestellt werden. Derzeit entstehen in Hessen 28 Impfzentren, in denen täglich bis zu 30.000 Bürgerinnen und Bürger, d.h. etwa 1.000 Personen pro Testzentrum, mithilfe der Impfung vor den schweren Folgen der Virusinfektion geschützt werden sollen. Um die Ärztinnen und Ärzte, die dem Aufruf der Landesärztekammer Hessen gefolgt sind und sich bei der Impfstrategie des Landes Hessen engagieren wollen, zu unterstützen, bittet die Ärztekammer auch die Medizinstudierenden um Mitwirkung. Die hessischen Universitätskliniken Frankfurt, Gießen und Marburg schließen sich diesem Aufruf an. „Der medizinische Nachwuchs verfügt über die nötigen Kompetenzen, um unter ärztlicher Aufsicht etwa Impfberatungen durchführen,…
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Gemeinsam aktiv gegen Corona: Landesärztekammer Hessen und Verband medizinischer Fachberufe e.V. rufen Medizinische Fachangestellte zur Mithilfe in Corona-Impfzentren auf
In Kürze soll ein erster Impfstoff gegen Sars-CoV-2 zugelassen und an die Bundesländer ausgeliefert werden. Derzeit werden in Hessen landesweit bis zu 30 Impfzentren eingerichtet, damit dort täglich bis zu 30.000 Bürgerinnen und Bürger gegen das Virus geimpft werden können. Zudem sollen mobile Impfteams beispielsweise in Pflegeheimen eingesetzt werden. Dafür werden Ärztinnen, Ärzte und Medizinische Fachangestellte benötigt. Zur Umsetzung der Impfstrategie bitten die Hessische Landesregierung und die Landesärztekammer Hessen die Medizinischen Fachangestellten in Hessen um Mitwirkung. Der Verband medizinischer Fachberufe e. V. unterstützt diesen Aufruf. „Aufgrund ihrer Ausbildung haben Medizinische Fachangestellte die erforderliche Qualifikation und können unter ärztlicher Aufsicht im Rahmen der Delegation impfen, die Impfungen dokumentieren und Ärztinnen und…
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Keine patientennahe Tätigkeit für Ärzte, Pflegepersonal und Medizinische Fachangestellte bei positivem Corona-Test oder Einstufung als Kontaktperson der Kategorie I
Die Landesärztekammer Hessen begrüßt ausdrücklich, dass künftig alle Personen, bei denen eine Infektion mit SARS-CoV-2 nachgewiesen worden ist, verpflichtet sind, sich unverzüglich nach Erhalt dieses Testergebnisses in eine 14-tätige Quarantäne zu begeben. „Damit hat das Land Hessen mit der 22. Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 30. November 2020 die Grundlage dafür geschaffen, dass auch Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und Medizinische Fachangestellte bei positivem Corona-Test oder Einstufung als Kontaktperson der Kategorie I nicht weiter in der Patientenversorgung tätig sein dürfen“, erklärt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski. Nur bei Vorliegen wichtiger Gründe könne das zuständige Gesundheitsamt auf Antrag von der Pflicht zur Absonderung befreien. Dass diese gesetzliche Regelung dringend…
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Landesärztekammer ruft Ärzte zur Mitwirkung an Corona-Impfaktion auf
„Bei der Corona-Impfstrategie handelt es sich um die größte Impfaktion in der Geschichte des Landes Hessen“, sagt der hessische Ärztekammerpräsident Dr. med. Edgar Pinkowski. „Die Aktion stellt Politik und Gesundheitswesen vor gewaltige Herausforderungen, die nur gemeinsam bewältigt werden können. Dabei unterstützen die beiden ärztlichen Körperschaften – Landesärztekammer Hessen und Kassenärztliche Vereinigung Hessen – das Land nach ihren jeweiligen Möglichkeiten.“ Unter der Voraussetzung, dass bis dahin eine Zulassung für einen Impfstoff vorliegt, sollen ab Mitte Dezember zunächst die vulnerablen Gruppen – Ältere, Vorerkrankte, das Personal im Gesundheitswesen, in Alten- und Pflegeheimen, sowie Polizei- oder Feuerwehrkräfte – in Hessen geimpft werden. „Impfen ist eine ärztliche Aufgabe und die Mitwirkung der hessischen Ärzteschaft…
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„Angedrohte Prüfungsboykotte der Berufsverbände für Krankenhaushygiene gehen zu Lasten der Krankenhaushygiene“
„Krankenhaushygiene ist aktuell und auch in Zukunft ein wichtiger Baustein des Gesundheitssystems“, erklärt Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Dass die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGHK) und die Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Prävention (GHUP) nun die Neuregelung der ärztlichen Zusatzweiterbildung für Krankenhaushygiene nicht akzeptieren und dies notfalls mit Boykotten der Abschlussprüfungen erzwingen wollen, kritisiert Pinkowski als unverantwortlich: „Die angedrohten Boykotte werden zu Lasten der Krankenhaushygiene gehen, die sie doch verbessern wollen!“ Schon der Begriff Krankenhaushygiene sei irreführend, so Pinkowski. „Tatsächlich ist gute Hygiene in Kliniken und Arztpraxen gleichermaßen wichtig.“ Diesem Umstand habe die neue Weiterbildungsordnung für Ärztinnen und Ärzte in Hessen (WBO), die im Sommer 2020 in…
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Klares Nein zu Corona-Impfungen durch Zahnärztinnen und Zahnärzte
Bei dem kürzlich vorgestellten, noch nicht zugelassenen Impfstoff gegen das SARS-CO-V-2- Virus handelt es sich um eine vollkommen neue Vakzine", erklärt Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Derzeit sei nichts über dessen Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit bekannt. Anders als die saisonale, in der Regel gut verträgliche Grippeschutzimpfung, deren Sicherheit von zahlreichen Studien bestätigt worden sei, gäbe es noch keine vergleichbaren Erfahrungen mit der neuen Impfung. Eine Einbeziehung von Zahnärztinnen und Zahnärzten in die Durchführung der Impfungen, wie sie jetzt das Bundesland Nordrhein-Westfalen in einem Antragsbegehren formuliert habe, sei daher aus Gründen der Patientensicherheit entschieden abzulehnen, macht Pinkowski deutlich. "Nach unserer Kenntnis liegt bisher noch keine detaillierte Phase-III-Studie des…
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„Covid-19 aktuell“ – Wo stehen wir heute? (Pressetermin | Bad Nauheim)
Eine Fachdiskussion mit Experten aus Medizin und öffentlichem Gesundheitswesen am 18. November 2020 von 14:00 – 18:00 Uhr in der Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung der Landesärztekammer Hessen Carl-Oelemann-Weg 5 in 61231Bad Nauheim Für Journalisten ist die Teilnahme auch online möglich Welche Strategien und Therapien sind im Umgang mit Covid-19 sinnvoll? Was hat sich bewährt? Was sollte man ändern? Mit Blick auf die Erfahrungen der letzten Monate stellen Experten aus verschiedenen Bereichen der Pandemiebekämpfung wissenschaftlich belastbare Fakten vor und führen alle Aspekte der neuen Viruserkrankung zusammen. Angemessen und legitim? Aus rechtlicher Sicht sollen auch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie erörtert werden. 14:00 – 14:15 Uhr …
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Hessischer Ärztekammerpräsident fordert Verlängerung des Schutzschirms für Arztpraxen
„Der exponentielle Anstieg der Corona-Infektionen wirkt sich deutlich auf die Situation in hessischen Krankenhäusern und in Arztpraxen aus“, erklärt Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Schon jetzt bringe die Zunahme von Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen viele Kliniken an ihre Belastungsgrenzen. Und auch im ambulanten Bereich spitze sich die Lage weiter zu. „Die Vertragsärzteschaft ist wieder extrem gefordert, denn sie muss die stationäre Versorgung wie im Frühjahr vor Überlastung schützen“, so Pinkowski weiter. Es sei deshalb mehr als bedauerlich, dass der Schutzschirm für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte Ende des Jahres auslaufe: „ Ich fordere die Politik daher ausdrücklich auf, den Schutzschirm auch nach dem 31.12.2020 weiterzuführen.“ Firmenkontakt…
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Grippeschutzimpfung vorrangig für Risikogruppen
„Seitdem die Corona-Pandemie im Herbst wieder an Dynamik gewinnt, hat auch die generelle Impfbereitschaft der Bevölkerung zugenommen. Das zeigt die hohe Nachfrage nach Grippeschutzimpfungen“, sagt Dr. med. Edgar Pinkowski, Präsident der Landesärztekammer Hessen. Dass in diesem Jahr mit 26 Millionen Impfdosen rund 30 Prozent mehr Impfstoff zur Verfügung stehe als sonst (im Jahr 2019 wurden nur 14 Millionen Impfdosen verbraucht), dürfe jedoch nicht zu der falschen Annahme verleiten, dass der Impfstoff für die gesamte Bevölkerung ausreiche, warnt Pinkowski. Im Rahmen einer gemeinsamen Kampagne zur Grippeschutzimpfung hatten der hessische Ärztekammerpräsident und der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, Prof. Dr. med. René Gottschalk, zum wiederholten Mal auf die Indikationsempfehlungen der Ständigen Impfkommission beim…