• Reisen & Urlaub

    642. Bautzener Wenzelsmarkt mit neuen Highlights und Ideen

    Bautzen ist das ganze Jahr eine Augenweide. Aber gerade im Winter entfaltet sich inmitten der historischen Altstadt ein besonderes Flair: Hier können Sie gemütlich über den ältesten in einer Chronik genannten Weihnachtsmarkt Deutschlands schlendern und die beeindruckende Szenerie der Bautzener Altstadt genießen. Umgeben von festlich geschmückten Buden und glitzernden Lichtern entsteht eine besondere und romantische Atmosphäre. Der Wenzelsmarkt, benannt nach König Wenzel, bietet neben verschiedenen kulinarischen Köstlichkeiten auch traditionelles Kunsthandwerk, regionale Produkte sowie ein vielfältiges Programm. Neue Glanzpunkte im Weihnachtsmarkt-Angebot In diesem Jahr wird der Wenzelsmarkt durch eine Vielzahl neuer Attraktionen bereichert: • Turmweihnacht – An jedem Adventssonntag öffnet ein anderer Turm seine Pforten für die Öffentlichkeit. Besucherinnen und Besucher…

  • Essen & Trinken

    Süße Geschichte und gelebte Handwerkstradition: Der Pulsnitzer Pfefferkuchen

    Wer Pulsnitz sagt, meint Pfefferkuchen. Seit Jahrhunderten ist die kleine Stadt in der Oberlausitz untrennbar mit dem würzig-süßen Gebäck verbunden, das weit über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt ist. Acht handwerklich arbeitende Pfefferküchlereien und eine Lebkuchenfabrik führen die alte Kunst bis heute fort. Sie machen Pulsnitz zu einem besonderen Ort für Genießer, Traditionsliebhaber und Neugierige. Die Geschichte des Pulsnitzer Pfefferkuchens reicht bis ins Jahr 1558 zurück. In diesem Jahr verliehen die damaligen Grundherren, die Familie von Schlieben, den Pulsnitzer Bäckern ein besonderes Privileg. Sie durften Pfefferkuchen nicht nur für den Eigenbedarf, sondern auch zum Verkauf backen. Damit begann eine Erfolgsgeschichte, die bis heute fortgeschrieben wird. Schon bald galt Pulsnitz als…

  • Essen & Trinken

    Wo der Senf zuhause ist: Bautzen und sein scharfer Botschafter

    Er gehört zu Bautzen wie das Frühstücksei zum Sonntag: der Senf. Seit über 150 Jahren wird er in der Stadt der Türme hergestellt – mit Stolz, Raffinesse und einem guten Schuss Geschichte. Doch in Bautzen ist der Senf weit mehr als nur ein würziger Begleiter auf dem Teller. Er ist Symbol, Traditionsträger und jedes Jahr Hauptdarsteller eines kulinarischen Schaufensters, das Genuss und Regionalität verbindet. Sein Duft ist leicht stechend, die Farbe sonnengelb, der Geschmack unverwechselbar. Bautzner Senf – das ist der kleine Alltagsheld aus der Oberlausitz, der sich seit Generationen auf Würstchen, in Saucen und auf belegten Broten behauptet. Und das längst nicht mehr nur im Osten Deutschlands. Das Produkt…

  • Natur & Garten

    Mit dem neugierigen Mädchen durch den Steinzoo: Webapp für interaktive Touren im Zittauer Gebirge

    Nashorn und Löwe in freier Wildbahn sehen? Im Steinzoo des Naturparks Zittauer Gebirge ist das kein Problem. Seit jeher begeistern die beeindruckenden Felsformationen, die wie tierische Skulpturen wirken, die Besucher. Drei interaktive, audiovisuelle Touren machen die Erkundung dieser einzigartigen Naturgebilde noch spannender. Mit Geschichten, Quizfragen, Informationen und einer Portion Humor lädt das abenteuerlustige Mädchen Freda Groß und Klein ein, die Geheimnisse des Steinzoos auf spielerische Weise zu entdecken. Die Touren basieren auf einer Webapp, die unter app.steinzoo.de aufgerufen werden kann. Ein Download ist nicht erforderlich. Die Nutzung ist denkbar einfach: Entlang der Wanderwege erzählt die virtuelle Begleiterin Freda, ein neugieriges, zeitreisendes Mädchen, an jeweils acht Stationen spannende Geschichten rund um…

  • Natur & Garten

    Vom Klassenzimmer an den Teich: Wie junge Lausitzer den Fisch neu entdecken

    In der Lausitz wird nicht nur Fisch gezüchtet, sondern Wissen über ihn weitergegeben: Kinder und Jugendliche lernen bei Führungen, in Planspielen und in Angelcamps, was den Lausitzer Fisch so besonders macht – und warum seine Zukunft in ihren Händen liegt. Bildung rund um die Teichwirtschaft wird so zu einem wichtigen Beitrag, um Tradition, Nachhaltigkeit und regionale Identität zu bewahren. Nicht nur während der Lausitzer Fischwochen, die gerade laufen. Die Siebtklässler diskutieren angeregt. Soll die Teichwirtschaft intensiver werden oder bleibt sie so naturverbunden wie bisher? Heute sind sie nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern schlüpfen in verschiedene Rollen: Der „Teichwirt“ möchte mehr Fisch ernten, der „Tourist“ sich erholen und Fisch probieren,…

  • Kunst & Kultur

    Interaktive Zeitreise: Neue Augmented-Reality-Stationen in der Oberlausitz machen Geschichte lebendig

    Seit April verschmelzen in der Oberlausitz Geschichte und Landschaft jetzt zu einem facettenreichen Erlebnis. Interaktive Stationen lassen Besucher die Vergangenheit auf eine einzigartige Weise erleben. An drei spannenden Orten – dem Olbasee, dem Findlingspark Nochten und in Schleife – tauchen Interessierte mithilfe von Augmented Reality (AR) in vergangene Zeiten ein. Dafür brauchen sie nur ein Smartphone.  Plötzlich erwacht die Vergangenheit wieder zum Leben. Wo gerade noch der Olbasee war und grüne Bäume am Ufer standen, ist auf einmal Marslandschaft zu sehen. Ein Braunkohletagebau erstreckt sich in alle Himmelsrichtungen. Was klingt wie Science-Fiction, ist ein neues Angebot in der Oberlausitz. Augmented Reality ermöglicht es Besuchern nun, die Geschichte der Region auf…

  • Kunst & Kultur

    Vom Vater gelernt, vom Sohn gelebt: Lars Hempel ist „Teichwirt des Jahres“

    Das Wasser im Teich wirkt träge. Eine spiegelglatte Fläche unter der spätsommerlichen Mittagssonne. Doch unter der Oberfläche gibt es Bewegung. Lars Hempel steht am Ufer, die Hände in die Hüften gestemmt. „Die warten schon“, sagt er. Auf der Ladefläche seines Transporters liegt das, worauf die Karpfen im Wasser schon lauern: schmackhafte Weizenkörner. Die sollen dafür sorgen, dass die Fische in den kommenden Wochen gut an Gewicht zulegen. Im Herbst wird schließlich abgefischt. „Sonst sind wir schon morgens hier“, sagt der 45-Jährige. „Heute füttern wir später, das macht die Fische ungeduldig.“ Im Rahmen der „24. Lausitzer Fischwochen“, die am 20. September beginnen, trägt Lars Hempel in diesem Jahr den Titel „Teichwirt…

  • Kunst & Kultur

    Herrnhuts Geschichte digital entdecken: Neuer Audioguide für die UNESCO-Welterbestätte

    Die UNESCO-Welterbestätte Herrnhut erzählt ihre Geschichte seit Juli 2025 auf eine völlig neue Weise: Ein moderner Audioguide führt Besucher interaktiv durch die historische Stadt und macht die Vergangenheit lebendig. Mit der SmartGuide-App, die jedes Smartphone in einen persönlichen Reiseführer verwandelt, können Gäste und Einheimische ab sofort 35 Stationen entdecken – und dabei Geschichte hören, sehen und erleben. Seit über 20 Jahren informieren weiße Holztafeln an Gebäuden in Herrnhut über deren Geschichte. Nun wurde das bewährte Konzept mit moderner Technik weiterentwickelt. „Das Interesse an der Geschichte Herrnhuts ist in letzter Zeit enorm gewachsen – nicht zuletzt durch die Eintragung in die UNESCO-Welterbeliste“, erklärt Konrad Fischer, Leiter des Kultur- und Fremdenverkehrsamtes in…

  • Kunst & Kultur

    Herrnhut in fünf Minuten erklärt: Neuer Film zur Transnationalen UNESCO-Welterbestätte veröffentlicht

    Herrnhut, die kleine Stadt mit großer Geschichte in der Oberlausitz, hat nun einen eigenen Erklärfilm. In rund fünf Minuten erläutert das animierte Video, warum Herrnhut seit 2024 zum Transnationalen UNESCO-Welterbe gehört und welche weltweite Bedeutung von diesem Ort ausgeht. Produziert wurde der Film im Auftrag der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH (MGO). Der Film ist ab sofort auf www.oberlausitz.com/herrnhut und dem YouTube-Kanal der MGO abrufbar. Die Siedlungen der Herrnhuter Brüdergemeine in Sachsen, Nordirland und den USA gehören seit Juli 2024 zum UNESCO-Welterbe. Alle diese Orte verbindet die Geschichte der Glaubensgemeinschaft, die von Herrnhut aus im 18. Jahrhundert in die Welt hinausging. Die Siedlungen in Herrnhut, Christiansfeld in Dänemark, Bethlehem in den USA…

  • Essen & Trinken

    „Es macht Sinn, alte Rezepte zu bewahren und mit modernen Ideen zu verbinden“

    Wo einst ein leerstehendes Herrenhaus langsam verfiel, pulsiert heute kulinarisches Leben: Der „Weichaer Hof“ in der Oberlausitz ist ein Gasthaus mit besonderem Konzept. Hier verbinden sich regionale Küche, traditionelle Rezepte und moderne Akzente. Gekocht wird frisch, saisonal und mit Leidenschaft. Doch das Besondere liegt nicht nur auf den Tellern: Im „Weichaer Hof“ arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung Seite an Seite. Ein Gespräch mit Mitinhaber Hagen Schmidt und Küchenchefin Carola Symm. Herr Schmidt, wie kam es dazu, dass Sie den „Weichaer Hof“ eröffnet haben? Hagen Schmidt: Meine Frau und ich stammen beide aus der Oberlausitz. Vor 25 Jahren haben wir hier in Weicha einen Dreiseithof gekauft, stückweise ausgebaut und erst…